Antibiotika: Vorteile und Nachteile
Kaum einer, der hierzulande noch keines verschrieben bekommen hat. Antibiotika sind stark keimtötende Medikamente, die es nur rezeptpflichtig in der Apotheke gibt.
Als Tabletten, Kapseln, teilweise auch als Salben und in anderer Form, unterstützen sie den Organismus bei übermächtigen Angriffen von Bakterien und Keimen.
Meist setzt eine spürbare Verbesserung der Beschwerden gegen Ende des zweiten Einnahmetages ein, was viele Patienten dazu veranlaßt ab dem vierten oder fünften Einnahmetag, wenn die Beschwerden nahezu verschwunden sind, das Medikament abzusetzen. Davor muß jedoch eindrücklich gewarnt werden. Es ist ratsam, die Packungseinheit, wie mit dem Arzt besprochen zu Ende zu nehmen, weil sonst die Beschwerden noch einmal aufflammen können und dann wesentlich schwerer zu bekämpfen sind.
So segensreich sich Antibiotika im Kampf gegen viele schwere bakterielle Erkrankungen erwiesen haben, stehen sie doch auch immer wieder in der Kritik, weil sie inzwischen oftmals zu schnell verschrieben werden und bei häufigem Einsatz Resistenzen auftreten oder Begleiterscheinungen im Organismus hervorgerufen werden.
Antibiotika sind wie der Name schon erkennen läßt, - Mittel gegen das Leben – vorrangig sollen damit natürlich die Bakterien und Krankheitskeime gemeint sein, leider gehen bei einer Behandlung jedoch auch für den Menschen nützliche Bakterien, die sich bspw. im Darm befinden und die Verdauung erleichtern, zugrunde. Dadurch können sich manchmal Folgeproblematiken entwickeln, die sich länger hinziehen können, zum Beispiel Pilzbefall.
Christina Medla ist Heilpraktikerein in Fürth
Weiter:Aktualisiert am: 2006-07-24 17:47:48
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