Besser fotografieren lernen: Finger weg vom Digitalen Zoom
Die meisten Digicams haben neben dem herkömmlichen Zoom noch die Funktion Digital Zoom. Doch dieser Begriff führt eigentlich in die Irre.
Steht das normale "Zoom" für etwas, das früher in Deutschland unter dem schönen Begriff "Gummi-Linse" bekannt war – also der variablen Verstellung der Objektivbrennweite – so arbeitet der so genannte Digital-Zoom ganz anders.
Hier geht es nicht um echte Brennweite, sondern um deren Simulation. Um einen stärkeren Tele-Effekt zu bekommen, wird nur ein Teil des in der Kamera eingebauten CCD-Chips genutzt und später das Bild interpoliert, also quasi auf die volle Größe aufgeblasen.
Zwischen den tatsächlich vorhandenen Pixeln errechnet die Kamera näherungsweise Zwischenwerte – doch das kann tatsächlich vorhandene Bildpixel nicht ersetzen. Die Zoomleistung kann zwar deutlich erhöht werden, doch wird durch Interpolation auch das Bild schlechter. Diese Fotos sind nicht zu verwenden.
Richtig:
Falsch:
Weiter:
Hallo,
habe die ersten Fotos mit meiner Digitalkamera gemacht und bin
enttäuscht darüber, dass die Fotos auf dem Kameradisplay zwar gut
aussehen, auf dem PC aber unscharf sind (wie bei der schlechten,
falschen Portraitaufnahme). Es wurde kein digitaler Zoom verwendet.
Über Tipps und Hinweise würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Karla Duscha
[Karla Duscha | 05.06.2003]
Das kann an der zu langen Belichtungszeit liegen. Alles unter 1/80 ist
schwer ruhig zu halten, bei 1/60 ist es schon ein wahrer Balanceakt.
Beliebter Fehler (war bei mir zumindest) auch eine niedrige Blende
(2.8) zu wählen, da hat man zwar "mehr Licht" aber auch eine recht
geringe Tiefenschärfe, wenn man also ein wenig schnell ist oder nicht
richtig scharfstellen lässt, wird das Bild schnell unscharf. Hoffe,
das hilft Dir ein wenig weiter?
[Andreas | 14.08.2003]
Eine Extra Zusatzschiene kann da sicher Abhilfe
bringen,wegen der ruhigen Hand,bei einer langen
Belichtungszeit.
[Norbert | 28.08.2003]
ich würde gerne nachtsaufnahmen machen voraus muß ich achten(gebäuden
in 50-100 metern
Danke
[Ali goek | 04.03.2004]
Um nachtaufnahmen zu machen, würde ich dir ein Stativ empfehlen,
danach kannst du ganz langsam und genau scharfstellen, die blende
ausch nicht zuweit offen haben. (5.6-11) und, da du mit dem stativ
fotografierst, kanst du ja relativ lange belichten!
[JAY King | 11.06.2004]
Ist es möglich anstatt des Objektivs ein Fernrohr auf die Kamera
aufzuschrauben? wenn ja: Wie?
Vielen Dank
[Moreno | 20.06.2004]
Wenn eine Digicam unscharfe Bilder macht, dann liegt es meist,
jedenfalls bei Automatikeinstellung, an der Kamera. Manche sind eben
Mist. U. Eden
[Uwe Eden | 31.08.2004]
na das sind zwei schlechte Fotos.
Auf dem ersten Foto fehlt der Hals und auf dem zweiten Foto sind die
Augen rot durch falschen Eifallswinkel. Wenn schon Ratschläge dann
bitte richtig erklären. Gruß Mike ehm. Sylter Promifotograf
[Mike Peer | 04.10.2004]
Folgende Situtation :
Ein Gruppe Passanten wurden aus ca 15 Meter Photographiert. Wieso ist
es nun am Computer möglich verlustfrei an diese heranzuzoomen ? Man
konnte auf einmal die Bartstoppeln etc. erkennen. Sicherlich nimmt die
Kamera mehr auf, als man bei der Aufnahme sieht (Bildinformationen).
Aber wie kann es sein das man so kleine Details auf den Gesichtern
erkennt, obwohl man optisch bei der Bildaufnahme nicht herangezoomt
ist. Nimmt die Kamera auto. alle möglichen weite auf ? Mehr
Bildinformationen als das Auge erkennen kann ist ja einleuchtend. Aber
das Licht muss doch auch durch die Linse. Was von dieser nicht erfasst
wird, sollte doch dann auch nicht sehbar sein. Wie funktioniert das.
Danke für jede Antwort.
[Peter | 02.01.2009]
Aktualisiert am: 2005-09-10 15:07:59
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