Blutblasen und Brandblasen behandeln
Kaum ein Handwerker, der nicht irgendwo eine Blutblase an den Händen hat. Schnell ist man mal mit dem Werkzeug abgerutscht und schon hat man wieder einen dieser dunklen meist blauschwarzen Flecken, die einen längere Zeit an das Mißgeschick erinnern.
Blutblasen sind meist harmlos, wenn auch unschön. Sie entstehen, wenn Gewebe unter der intakt gebliebenen Oberhaut durch Quetschung, Stoß oder Riß verletzt wurde. Unter die leicht durchsichtige Oberhaut fließt dann Blut in die kleine Verletzung, welches dann eindickt und vom Körper nach einiger Zeit wieder entfernt wird.
Manchmal jedoch ergibt sich vor allem am Fingernagel ein unangenehmer Druck, wenn die Größe der Blutblase über ein gewisses Maß hinausgeht.
Abhilfe schafft hier am besten der Arzt. Er wird unter sterilen Bedingungen eine Öffnung schaffen, so daß das überschüssige Blut ablaufen kann, und der Schmerz verschwindet.
Brandblasen
Auch beim Kochen kann man sich Blasen holen oder überhaupt beim Umgang mit heißen Gegenständen. Heftig schmerzen auch durch Fettspritzer verursachte Brandblasen. Die altbewährte Methode: sofort mit lauwarmen Wasser kühlen.
Ab Brandblasen von der Größe eines 5-Markstückes sollte man erst ein Weilchen kühlen und dann zum Arzt gehen. Er kann auch etwas gegen die Schmerzen tun. Gerade bei Brandblasen an den Fingern sind die Schmerzen echt höllisch.
Bei großflächigen Verbrennungen oder Verbrühungen unbedingt sofort den Rettungsdienst alarmieren.
Der homöopathische Ansatz
Die Homöopathie empfiehlt, die verbrannte Stelle umgehend mit so warmen/heißen Wasser, wie es auszuhalten ist, zu begießen, das aber kann man nur selbst beurteilen – (ziemlich heftig, aber sehr hilfreich).
Die Blasenbildung ist geringer und es heilt wesentlich schneller ab. Die homöopathische Variante nur bei kleineren Brandblasen und nur bei sich selbst testen. Keinesfalls bei Kindern oder Dritten anwenden, da sie auf wenig Gegenliebe stoßen werden!
Blasen an den Füßen
Träger neuer Schuhe kennen hingegen die andere Variante von Blasen. Wenn der Schuh noch nicht eingelaufen ist oder doch nicht so toll paßt. Das anfängliche Brennen hat man als Zimperlichkeit abgetan, den danach auftretenden Schmerz vorerst ignoriert, später dann beim Schuheausziehen ist es unübersehbar, man hat sich eine Blase gelaufen.
Auch das ist nichts gravierendes, aber lästig. Die zumeist vom drückenden Schuh in Mitleidenschaft gezogene obere Hautschicht hat sich durch Druck und Reibung von der inneren Hautschicht gelöst.
Gewebsflüssigkeit oder Lymphe (seltener auch Blut) ist in diesen Hohlraum eingedrungen und hat ein flüssiges Polster geschaffen. Die Stelle fühlt sich jetzt dadurch taub an.
Solange die Blase intakt, also dicht ist, bräuchte man gar nichts tun. Blasenpflaster drauf, dicke Socke und bequemeres Schuhwerk puffern den Bereich bestens ab. Ist die Blase schon aufgescheuert, sollte zumindest ein steriles Pflaster drauf. (An Tetanusschutz haben Sie sicher schon gedacht?). Tja und dann muß man warten, bis die Blase ausgetrocknet und neue Haut darunter gewachsen ist
Leider kommt es manchmal vor, daß sich Blasen entzünden, weil trotz intakter Oberhaut Keime in die Flüssigkeit eingedrungen sind. Dies ist in den meisten Fällen schmerzhaft und durch eine gelb- grünliche Einfärbung der Blase sichtbar.(Eiterung!) Hier empfehle ich dringend den Arzt aufzusuchen.
Christina Medla ist Heilpraktikerin in Fürth
Weiter:
Dieser "homöopathische Tipp" hat überhaupt nichts mit Homöopathie zu
tun! Denn in der Homöopathie geht es um hochverdünnte Mittel, die
genau durch diese Verdünnung so gut wirken und nicht um irgendwelche
gruseligen Wassermethoden bei Brandblasen! Dies vermittelt einen
völlig falschen und schlechten Eindruck von der wirklich sehr
hilfreichen Homöopathie!
lg, Puckimaus
[Puckimaus | 23.05.2007]
Ich denke schon, dass man das als homöopathischen Ansatz bezeichnen
kann. Wenn man sich mit den Grundlagen und der Entstehung der
Homöopatie auseiandersetzt, passt das vollkommen.
[Thomas | 11.11.2007]
erm, das ist egal wie mans nennt. Für mich ist das so: alles das
helfen soll ohne wissenschaftlich/medizinische Grundlage ist
Homöopatie. Mir solls recht sein wenns hilft.
[Hechsler | 29.09.2009]
klar hat das was mit homöopatie zu tun aber wie schon gesagt wenns
hilft solls auch mir recht sein
[Markus | 17.11.2009]
Was soll warmes Wasser mit Homöopathie zu tun haben? In der
Homöopathie verwendet man einen Grundstoff, der dann weiter verdünnt
und verschüttelt wird. Hier könnte man z. B. einen Grundstoff nehmen,
der in seiner ursprünglichen Form Blasen verursachen wurde und diesen
mehrmals verdünnen und verschütteln und dann einnehmen. Das wäre eine
homöopathische Behandlung. Nicht alles was ohne wissenschaftliche
Grundlage ist, ist dann Homöopathie.
[Gerhard | 15.12.2009]
Aktualisiert am: 2006-03-07 13:05:42
Die Tipps von Tippscout.de sind sorgfältig recherchiert. Dennoch bitten wir um Verständnis, dass Tippscout.de keinerlei Haftung übernehmen kann für eventuelle Probleme oder Schäden, die aus der Umsetzung resultieren.

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