4494 Tipps rss | 704 Nutzer online

Freeware: CD-Cover selbst entwerfen

Gibt man einer selbstgebrannten CD ein professionelles Coverdesign, wirkt sie gleich viel wertvoller. Mit dem Tool Cover Light ist das eine Sache weniger Minuten.

Theoretisch klappt das Gestalten von Einlegeblättern für ein Jewel Case auch mit einem normalen DTP- oder Grafikprogramm. Bis man sich aber darin eingearbeitet hat und eine maßgerechte Vorlage angelegt ist, vergeht viel Zeit. Blitzschnell arbeitet dagegen Cover Light.

CD Cover Light

Überblick verschaffen

Nach dem Programmstart sehen Sie einen Hauptbildschirm mit mehreren Reitern, die jeweils einen Teil der Seitenelemente behandeln. Die ersten beiden Tabs enthalten kombinierte Text-/Grafikfelder für die Front- und Rückseite der CD-Hülle.

Geben Sie darin entweder direkt Text ein, lassen ihn aus der Zwischenablage einfügen oder benutzen den Button neben dem Diskettensymbol, um eine vorbereitete Textdatei einzufügen.

Ohne aktive Markierung wirken die Knöpfen und Schriftauswahlelementen auf dem gesamten Text im Eingabefeld. Um nur bestimmte Teile zu formatieren, müssen Sie diese zuerst markieren.

Bilder sprechen lassen

Um ein Bildelement einzufügen, verwenden Sie den gleichnamigen Knopf auf der rechten Seite. Damit werden Grafiken im Format BMP, JPG oder GIF an der aktuellen Cursorposition eingebaut. Sie haben keine fixe Position, sondern wandern mit dem umgebenden Text mit.

Um die Größe eines Bildes zu ändern klicken Sie es an und ziehen es mit seinen Randmarkierungen auf das richtige Maß.

Rücken beschriften

Stehen mehrere CD-Boxen nebeneinander im Regal, kann man ihren Inhalt ohne Herausziehen über die Textzeile auf der Schmalseite feststellen. Die können Sie auf dem Reiter „Seitenbeschriftung“ festlegen. In normal großen Jewel Cases sind das die beiden Seitenlaschen des rückwärtigen Covers , die beim Einlegen umgeknickt werden.

Sie können für beide Seitenlaschen den Inhalt der Textzeile festlegen, sowie Schriftart und Laufrichtung definieren.

Weil sich kleine Positionierungsfehler gerade bei den schmalen Seitenstreifen stark auswirken, können Sie hier zusätzlich noch eine Millimeter genaue Justierung vornehmen und diese auch für spätere Verwendung fest abspeichern.

Hintergrundbild festlegen

Anders als die normalen Grafiken lassen sich unter „Hintergrundbilder“ Grafikdateien festlegen, die automatisch den ganzen Bereich der Vorder- oder Rückseite ausfüllen. Wollen Sie stattdessen einen einfarbigen Hintergrund, legen Sie ihn mit dem Knopf Farbe fest. Beachten Sie, dass damit automatisch ein vorhandenes Bild entfernt wird.

Ist beim Hintergrundbild für die Rückseite die Option „Bild überlappen“ aktiv, dann druckt Cover Light die Grafik auch in die beiden schmalen Bereiche für die Seitenbeschriftung. Möchten Sie dort lieber Text stehen haben, müssen Sie die Checkbox abwählen.

Cover drucken

Auf der Seite Option ist die Anpassung des Ausdrucks möglich. So können Sie beispielsweise einen beliebig breiten Rand um Ihre Cover festlegen. Wenn Sie keine vorgestanzten Vorlageblätter haben, ist das eine praktische Hilfe beim Ausschneiden.

Die Änderung des Formates der beiden Coverseiten sollte eigentlich nicht notwendig sein, weil dieses Maß ja normiert ist. Nur wenn beispielsweise der Drucker durch einen fehlerhaften Treiber nicht genau arbeitet, ist diese Option empfehlenswert.

Vor dem Druck können Sie sich mit dem Seitenvorschau-Knopf ansehen, wie Ihre Komposition aussähe. Ist alles OK, klicken Sie auf das Druckersymbol.

Weiter:


Gute Software, einmal durchgeblickt ist es ein super Programm, auch um
Backcover zu drucken und trotzdem eine eigene Seitenbeschriftung zu
haben. THANKS!
[Franky | 30.05.2010]



Ihr Kommentar:


Name: E-Mail:
Name und E-Mail in einem Cookie auf Ihrer Festplatte speichern

Veröffentlicht am: 10.03.2008
Aktualisiert am: 2008-03-10 12:26:16

Die Tipps von Tippscout.de sind sorgfältig recherchiert. Dennoch bitten wir um Verständnis, dass Tippscout.de keinerlei Haftung übernehmen kann für eventuelle Probleme oder Schäden, die aus der Umsetzung resultieren.

Copyright © Tippscout.de 1999-2010   | powered by Tippscout 5.0