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Computer kaufen: Kaufberatung PC

Bevor Sie einen neuen Computer anschaffen, sollten Sie sich einige Gedanken machen: Wozu brauche ich den PC, wo will ich ihn verwenden, was möchte ich damit machen. Nur wenn Sie sich vorbereitet haben, können Sie sicher sein, nicht den falschen PC zu erwischen.

Wo soll man den PC kaufen?

Wenn Sie sich mit Computern auskennen, können Sie den PC bequem online kaufen. Versender wie Dell haben eine große Auswahl. Auch Computer von Hewlett Packard oder Fujitsu Siemens gibt es online.

Falls Sie nicht auf Windows XP oder Vista erpicht sind, bietet sich auch ein Apple iMac an oder - eine Nummer größer - ein Apple PowerMac.

Natürlich ist es auch kein Problem, mit einem Linux-Betriebssystem zu arbeiten, etwa Open Suse. Die aktuelle Version 11 eignet sich hervorragend auch für den Betrieb auf einem Desktop PC.

Achten Sie in diesem Fall aber darauf, dass Ihr PC ohne Windows Vista ausgeliefert wird oder fragen Sie nach einem Rechner ohne vorinstalliertes Vista - dann sparen Sie sich das Geld für die Windows-Version.

Versender wie Cyberport, Alternate oder Amazon können ebenfalls mit Komplett-PCs dienen. Es lohnt sich jedoch auch, nach Spezialversendern Ausschau zu halten, die sich zum Beispiel auf leise PCs oder spektakuläre Gehäuse spezialisiert haben.

Fachmärkte sind ideal, um Computer vor dem Kauf einmal anzufassen und auszuprobieren. Außerdem muss man nicht warten, bis der PC aus dem Versand kommt: Sie können ihn sofort nach dem Kauf aufstellen und verwenden.

Notebook oder Desktop?

Die erste Entscheidung: Welche Art von PC braucht man wirklich? Die Grundregel ist: Ein Notebook lohnt sich nur für unterwegs. Ein Desktop ist für daheim besser geeignet. Ausnahme: Bei sehr beengten Platzverhältnissen ist ein Notebook oft sinnvoller. (Siehe: Notebook kaufen: Kaufberatung Notebooks).

Wieviel Speicher?

Bei Speicher gilt: Je mehr, desto besser. 1 GByte sollte ein aktueller PC auf jeden Fall haben, um auch Windows Vista ausreizen zu können. Zur Not kommen Sie auch mit 512 MByte zurecht.

Noch besser sind natürlich 2 GByte Hauptspeicher. Mit Windows Vista und dessen Speicherhunger ist das sicher eine gute Wahl.

Hier finden Sie mehr über den Speicherkauf.

Welcher Prozessor?

Je schneller desto besser - aber auch umso teurer und oft auch heißer und empfindlicher. Die Prozessor-Industrie ist darauf angewiesen, immer schnellere Modelle auf den Markt zu bringen, um die Nachfrage anzukurbeln. Aber das müssen Sie nicht mitmachen. Falls Sie nicht gerade sehr rechenintensive Programme betreiben oder besten Spielgenuss haben wollen, reicht ein relativ langsames Modell.

Kauftipp: Kaufen Sie so ein, dass Ihr Prozessor zwei oder Stufen unter dem aktuellen Spitzenmodell steht. Da bekommen Sie in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Aktuell sind die Dualkern-Prozessoren, die es sowohl von Intel wie auch von AMD gibt. Die vereinen zwei Prozessoren in einem, um damit die Leistung zu steigern. Allerdings bedeuten zwei Prozessoren in einem nicht automatisch doppelte Geschwindigkeit. Denn das Verteilen der Arbeit im Inneren des Dualkern-Prozessors kostet auch seinerseits Arbeit und Rechenzeit.

Welche Grafik?

Im Normalfall reicht eine Grafikkarte mit 128 oder 256 MByte Speicher. Nur Spieler und Benutzer von grafischen Spezialanwendungen brauchen richtig viel Grafikspeicher. Falls Sie planen, Windows Vista voll auszureizen, sollten Sie allerdings mehr auf die Grafikkarte achten: Sie muss dem WDDM-Treibermodell entsprechen und je nach Auflösung bis zu 256 MByte Speicher mitbringen.

Vielen ist eine nicht so gut ausgestattete Grafikkarte lieber, wenn Sie dafür ohne Lüfter auskommt. Denn die kleinen Grafikkartenlüfter werden schnell zu nervenden Lärmquellen. Achten Sie beim Kauf auf eine passive Kühlung, wenn es Ihnen auf Lautstärke ankommt. Dann allerdings sollten Sie darauf achten, dass das Gehäuse gut gekühlt ist, etwa mit einem zusätzlichen Lüfter an der Rückseite.

Welche Festplatte?

Festplattenspeicher kann man nie genug haben. In der Regel aber kommen Sie mit 100 bis 250 GByte schon recht weit. Das genügt für viele Urlaubsbilder, die komplette MP3-Musiksammlung und auch noch ein paar Videos.

Falls Sie allerdings den PC als Videorekorder oder für die Filmbearbeitung benuzen, darf es auch etwas mehr Plattenplatz sein. Dann sind 150 bis 300 GByte gerade richtig und 500 GByte auch nicht verkehrt.

Welches Gehäuse?

Wenn Sie genug Platz haben, nehmen Sie ein großes Towergehäuse. Die haben nicht nur mehr Platz, sondern sind auch leichter zu kühlen. In jedem Fall aber sollte es ein Midi-Tower sein. Die bieten noch genügend Platz für Erweiterungen und brauchen relativ wenig Platz.

Von kleinen Gehäusen ist abzuraten. Wer seinen Computer mal ausbauen möchte, etwa mit einem weiteren optischen Laufwerk, noch einer Festplatte oder mehreren Steckkarten, wird in kleinen Gehäusen nur wenig Platz finden.

Welche Ausstattung?

Mit zum Computer gehört mindestens ein DVD-Laufwerk mit Brenner. Den Brenner verwenden Sie zur Datensicherung oder um Ihre Urlaubsvideos zu brennen. Natürlich verarbeitet das Laufwerk auch CDs.

Ein Diskettenlaufwerk ist nicht mehr notwendig. Mit einem USB-Stick oder Speicherkarten können Sie mehr und schneller Daten speichern als auf Diskette. Und zur Not lässt sich ein moderner Computer auch von USB-Stick oder CD starten.

Welche Anschlüsse?

Mindestens sechs USB-Anschlüsse sollte Ihr PC haben, mindestens zwei davon an der Gehäusefront. So müssen Sie nicht hinter das Gehäuse krabbeln, nur um einen USB-Stick anzuschließen. Achten Sie darauf, dass alle Anschlüsse den Standard USB 2.0 erfüllen.

Serieller und paralleler Anschlüsse sind zwar veraltet, aber immer noch gut, um zur Not Verbindung zum PC aufzunehmen oder einen Drucker oder ein Modem anzuschließen.

Einen Firewire-Anschluss braucht man, um verlustfrei Videofilme von einem digitalen Camcorder zu überspielen.

Enorm wichtig ist ein Netzwerk-Anschluss. Achten Sie darauf, dass er ein Gigabit Übertragungsrate bringt. Die nutzen zwar zur Zeit die wenigsten Netze, aber damit sind Sie für die Zukunft gerüstet.

Dazu gehören natürlich auch Eingänge und Ausgänge für Sound. Falls das Motherboard Dolby-Klang beherrscht, sollte auch ein digitaler Audio-Ausgang vorhanden sein, um die Klangdaten an einen 5.1-Verstärker anzuschließen.

Komplette Computer können Sie bequem im Internet kaufen.

Aktualisiert am: 02.11.2008

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@Grausamer Lästerer: Usb 3.0 ist jetzt nicht sooo wichtig; 1 tb
festplatte dagegen schon eher
[BAUMHUHN | 07.12.2011]
Antworten


Die Tipps sind sicher gut und überschaubar zusammengefasst. Inzwischen
ist aber mehr als ein Jahr vergangen und vieles hat sich geändert:
Ohne USB 3.0 geht nichts mehr. Sollte eher vorne am Gehäuse sein.
Arbeitsspeicher sollte heute mehr als angegeben sein, etwa bis 2 GB
für Office und Internet, ansonsten 4 GB. Die größe der Festplatte nach
Angaben reicht, aber moderne, große Platten sind flotter. Deshalb etwa
320 - 500 GB kaufen. Der Preisunterschied ist gering.
Laptops für zu Hause sind populär, aber es fehlt an Leistung,
Möglichkeit zu erweitern, und sind obendrein teurer. Finger weg!
[Grausamer Lästerer | 29.11.2011]
Antworten


kann dieser text auch in französich verfasst werden
[tscherrig | 17.01.2011]
Antworten


Sehr guter Bericht - ich sehe es selbst, wie oft Kunden mit
Falsch-Informationen daherkommen - oft wird da einfach nur auf einen
möglichst hohen Preis abgezielt und der Kunde kauft z.B. viel zu
überdimensioniert ein. Umgekehrt kommts auch öfter mal vor.
www.kbcomputer.at

[KB Computer | 22.12.2010]
Antworten


quadcores sind für Office und Multimediaanwendungen völlig unnötig,
verbauchen nur um einiges mehr Strom und es ist eine größere
Wärmeentwicklung.
Daher ist wirklich ein DualCore immernoch zu empfehlen.lieber einen
3Ghz Dualcore statt einem 2Ghz Quadcore für NichtSpieler:-P
Ausserdem sollte man mitlerweile schon mindestens 2Gb Arbeitsspeicher
haben, da es nicht mehr viel Aufpreis kostet.
Das mit den integrierten Grafikkarten ist auch Sinnvoll, da diese
meistens schon ausreichen, wenn man keine Spiele spielt, und auch
keine extra Grafikkarte gebraucht wird->
weniger Stromverbauch, Pc ist leiser
Zu Windows Vista und Windows 7.mitlerweile auf jeden Fall Windows7
kaufen, da es ja schon draußen ist;-)
Bei sehr preiswerten Computern sind oft sehr billige Komponenten
verbaut. Z.B. werden in billigen PC's oft sehr billige und schlechte
Netzteile verbaut, die sehr geerne mal kaputt gehen und oftmals die
ganze Hardware(Computer) zerstören. Deshalb achte ich persönlich auf
gute qualität und stelle eine Computer selbst zusammen, da ich dann
weiß welche Komponenten verbaut sind. Es ist klar dass das nicht jeder
kann aber trotzdem empfehle ich, nicht den billigsten PC zu kaufen.
Entschuldigung für die eventuellen Rechtschreibfehler aber ich habe es
eilig^^
Gruß

[Moritz Schraml | 21.09.2009]
Antworten


Welches Betriebssystem soll ich kaufen ?,ist Vista noch aktuell oder
soll ich auf Windows 7 warten?
[Hans-Werner Paschen | 08.02.2009]
Antworten


gute tipps! leider maches nicht mehr ganz aktuell, so sollte man als
arbeitsspeicher 4GB nehmen, und wenn man kein spieler ist onboard
grafik nutzen.
quad cores statt dual cores sind auch eine überlegung wert
[chopsuey | 01.02.2009]
Antworten


wow super tipps.echt stark jetzt geh ich erst mal nen neuen pc
kaufen.dankeschööööööön.
[hildegart | 14.11.2008]
Antworten


ganz ausgezeichnete tipps. dankööö ;)
[renzi | 04.10.2008]
Antworten


Bzgl. der Zusatzfragen meines Vorredners:
1. Heutzutage geht man meist breitbandig ins Internet, z.B. via DSL.
Bei den allermeisten Anbietern wird ein Modem (meist in einem Router)
dazu geliefert, weswegen alte analoge, 56k-Modems nur noch bei
schmalbandigen Anbindungen ins Internet sinnvoll sind.
WLAN ist vor allem bei Laptops sinnvoll, z.B. wenn man flexibel den
Arbeitsplatz wechseln oder im Cafe einen Hotspot benutzen will.
Zuhause ist es ein Bonus, wenn die Verkabelung zum
DSL-Anschluss/-Router schwierig ist.
2. Man hat mit einem 2. Laufwerk nur den Vorteil, dass man CDs und
DVDs schneller direkt kopieren kann, weil man das Medium nicht
wechseln muss. Die Zeiten, in denen Brenner noch teuer waren und man
dem Verschleiß mit einem separaten CD-Leser begnete, sind schon lange
vorbei. Für die allermeisten Fälle reicht daher ein Laufwerk
vollkommen aus.
3. Wenn man hochauflösende Bilder, z.B. von HD-Bildmaterial,
darstellen will, dann ja. Ansonsten tut's ein ganz normaler, digitaler
DVI-Anschluss, den praktisch alle Grafik-Karten zur Verfügung stellen
(nur bei integrierten Grafik-Karten sollte man dies explizit prüfen).
Dieser ermöglicht den Anschluss an LCD-Bildschirme.
4. Kommt wieder darauf an, ob man oft (viele verschiedene)
Kartenformate lesen möchte. Praktisch alle externen Geräte mit
Speicherkarten (wie Digitalkameras) werden mit USB-Kabeln und
Synchronisations-Software geliefert, die Kartenleser überflüssig
machen.
Vorteil der Kartenleser: Der Einschub einer Speicherkarte geht oft
schneller und ohne Kabel-Gefrickel als via USB.
5. Vista hatte seine Kinderkrankheiten, es wird aber (langsam) besser.
Vor allem mit Service Pack 1 wird Verbesserung versprochen. Meine
Empfehlung gilt jedoch nur eingeschränkt, da ich fast ausschließlich
Linux nutze. Vielleicht das mal probieren, ansonsten geht langfristig
sowieso kein Microsoft-Weg an Vista vorbei.
6. Reichen locker für alle gängigen Office- und
Multimedia-Anwendungsfälle und einige Spiele. Nachteile sind oft
höherer Stromverbrauch und Lärmpegel, oft auch schlechtere
Erweiterbarkeit.
Zu der PC-Ersetzung: Festplatten-Platz ist nur ein kleines
Kaufkriterium, da der Speicherplatz pro Gigabyte sowieso sehr billig
ist. Ein Hauptkriterium ist eher die Frage, obs ein Spiele-PC werden
soll. Dieser unterscheidet sich in seinen Anforderungen deutlich von
einer Office- und Multimedia-Kiste, was sowohl Preis, Stromverbrauch
und Lautstärke betrifft.
[john.doe | 04.06.2008]
Antworten


Wirklich gute Ratgeberseite.
Zusatzfragen:
1.Ist ein Modem angebracht um ins Internet zu gehen(oder
WLAN-Anschluß)?
2.Ist ein 2.DVD/CD-Laufwerk angebracht?
3.Muß für zeitgemäße Monitore ein entsprechendere Port vorhanden sein?
4.Sind Speicherkartenleser sinnvoll?
5.Läuft Windows-Vista schon zuverlässig?
6.Wie ist die Qualität preiswerter Produkte(Medion,Targa,Media-Markt)
einzuschätzen?
Die Absicht ist einen zu langsamen Computer 512 MByte durch einen
schnelleren zu ersetzen, wobei
die Festplattenkapazität nicht im Vordergrund steht(80-100 GByte
ausreichend)
[Heinz Opitz | 05.01.2008]
Antworten


Echt coole Beraterseite hat mir den kauf des PC's erleichtert!
[Karl-louis | 08.12.2007]
Antworten


Wirklich gute Qualität, vorteilhaft gewählte Gliederung und präzise,
sehr sehr hilfreich für jeden, der sich einen pc anschaffen möchte und
sich fürchtet irgendetwas unbeachtet zu lassen und unsicher ist.Wie
ich zum Beispiel. :)
[Laura | 16.11.2007]
Antworten


Danke.hat mir sehr geholfen, da man im geschäft j nur noch selten von
jemandem der sich wirklich auskent beraten wird!
LG Andrea!
[Andrea | 29.10.2007]
Antworten


Wouw, vielen herzlichen Dank. Das war eine ausführliche fachliche
Beratung. Und auch noch kostenfrei und unverbindlich. SUPER ! Ich
wollte schon immer worauf ich achten muss beim Kauf eines PC-s. Jetzt
habe ich mir Notiz gemacht und achte darauf beim Kauf.
[Valentina | 20.08.2007]
Antworten


HERZLICHEN DANK DIESE SEITE HAT MIR DEN KAUF EINES PC SEHR
ERLEICHTERT!
[ST MARIA | 07.02.2007]
Antworten



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