Entschlacken: Abfall aus dem Körper entsorgen
Den Ausdruck Schlacke kennen die meisten von uns nur aus der Eisenverhüttung. Das, was übrig bleibt, wenn aus Eisenerz Eisen gewonnen wird, heißt Schlacke. Es ist somit ein Abfallprodukt und bedarf der Entsorgung.
Was das nun mit dem menschlichen Körper zu tun haben soll, ist vielen mehr als schleierhaft. Auch der Mensch produziert täglich Schlacken, entsorgungsbedürftige Abfallprodukte, die seinen Körper jedoch nicht durch die gewohnten Ausgänge, Hautporen, Harnröhre und Anus verlassen, sondern meist wegen Überforderung oder Übersäuerung des Organismus, auf körpereigenen Deponien gelagert werden.
Nun hat der menschliche Körper von Natur aus keine Deponien für Abfall, aus diesem Grund, schafft er sich welche. Bevor lebenswichtige Organsysteme belastet werden, wird zuerst einmal das kleinste Übel verschlackt. In diesem Fall das Fettgewebe, welches als erstes zur Deponie umfunktioniert wird, danach folgen, je nach Bedarf bis etwa zum 30. Lebensjahr das Bindegewebe, in den folgenden 20 Jahren, Muskeln, Knorpel sowie Gefäßwände. Ab dem 50. Lebensjahr müssen dann leider oft schon die inneren Organe herhalten und ab dem 60. Lebensjahr die Kopforgane und das Gehirn.
Während der Körper einerseits im Laufe eines gutbürgerlichen Lebens verschlackt, entmineralisiert er sich auch noch andererseits. Die Mineralsalze, die unsere Vorfahren durch ihre natürlich angebaute Kost früher ihren Körpern zuführen konnten, ist leider nur noch in den wenigsten Fällen erhältlich. Zwar sehen die Obstsorten heutzutage besser aus, als durchschnittlich noch vor 100 Jahren, allein der weniger sichtbare Inhalt ist nur noch bruchstückhaft vorhanden. Wir essen gut und ausreichend und nehmen dennoch weniger Vital- und Mineralstoffe zu uns, als unsere Urgroßeltern, selbst, wenn diese nicht immer satt wurden.
So kommt es, daß bereits bei Kleinkindern die Milchzähne entmineralisiert werden, damit wichtigere Hirnzellen die entsprechenden Mineralien zum Aufbau erhalten. Dies steigert sich analog zur Verschlackung über entmineralisierte oder „leere“ Haarböden, über gestörte Drüsenfunktionen, Kapseln, Knorpel und Gefäße, bis schließlich hin zu gestörten Gehirnfunktionen.
Entschlacken und Mineralsalzzufuhr ist somit für alle jene das Mittel der Wahl, die bereits bis zum 30. Lebensjahr unter Haarausfall, Schweißfüßen, Cellulite, Migräne, Parodontose, belegten Mandeln/Zunge, Akne, Karies und Sodbrennen gelitten haben.
In den späteren Lebensaltern weisen Erkrankungen, unter anderen Hämorrhoiden, Gelenkbeschwerden, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Krampfadern, Rheuma, Gicht, Krämpfe, Osteoporose, Herzinfarkt, auf die gleiche Ursache hin.
Christina Medla ist Heilpraktikerin in Fürth
Weiter:Aktualisiert am: 2005-07-31 10:04:29
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