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Entwässerungskur bei Ödem?

Ein Körper, der zuviel Flüssigkeit in seinen Zellen speichert ist meist nicht gesund und leidet unter einer Stoffwechselstörung oder einer anderen meist organischen Fehlfunktion.

Bei einem Fingerdruck ins Gewebe von Füßen, Beinen, Armen oder Bauch, bei dem nach Entfernen des Fingers noch sekunden- oder minutenlang eine Delle oder deutlich sichtbare Vertiefung zu sehen ist (Ödem), speichert das Bindegewebe mehr Flüssigkeit als nötig. Hier empfiehlt sich der Besuch des Arztes, der alle schwereren Erkrankungen, wie Nieren- oder Leberprobleme, Herzerkrankungen auszuschließen vermag.

Liegen solche gravierenden Gesundheitsstörungen nicht vor, sollte man an eine Ernährungsveränderung denken. Meist hilft schon die erhebliche Verminderung des Gebrauchs von Kochsalz beim Essen und dessen Zubereitung den Wasserhaushalt zu regulieren. Obendrein hat es zur Folge, daß auch der Blutdruck sinken wird. Salz bindet Wasser - auch im Körper, ein einfacher chemischer Prozeß.

Wer mehr tun möchte, kann das Entwässern mit frisch gepreßten Säften oder Tees harntreibender Pflanzen, wie Brennesseln, Knoblauch, Artischocke, Weißdorn, Birke, Faulbaum, Kirschbaum, Löwenzahn und Wiesenkönigin beschleunigen. Die nächste Toilette sollte stets erreichbar sein!

Ein ruhiges Wochenende Zuhause ist sicher der beste Ort für eine Entwässerungskur, bei der sich das Gewebe entspannt und als Sahnehäubchen obenauf Gewichtsabnahme verzeichnet werden kann.

Entwässerungskuren beanspruchen die Nieren und die Leber, weil zumeist gleichzeitig eine Entgiftung mit stattfindet. Sie sollten daher nicht über einen längeren Zeitraum erfolgen. Es ist auf körperliche Veränderungen zu achten, die über das beschriebene Maß hinaus gehen. Informieren Sie sich vorher ausreichend bei Ihrem Arzt oder Apotheker und lesen Sie die Packungsbeilagen der Säfte und Tees ausführlich.

Christina Medla ist Heilpraktikerin in Fürth.

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Veröffentlicht am: 25.07.2005
Aktualisiert am: 2005-07-25 14:45:11

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