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Kaufberatung: Laserdrucker kaufen

Bei der Auswahl eines neuen Laserdruckers gibt es einiges zu beachten. Neben dem Preis spielen Druckgeschwindigkeit, Papierkapazität und Verbrauchskosten eine Rolle. Lesen Sie in diesem Beitrag, worauf Sie beim Kauf eines Laserdruckers achten sollten.

Laserdrucker Kyocera FS1100
Der Kyocera FS1100, ein aktueller Schwarzweiß-Laserdrucker. (Quelle: Kyocera)
Laserdrucker gibt es in Schwarzweiß und Farbe. Schwarzweiß-Laserdrucker sind ideal, wenn es darum geht, Texte und einfache Grafiken in großen Mengen zu drucken.

Ein Laserdrucker sollte mindestens acht Seiten pro Minute schaffen. Wer Serienbriefe oder ausführliche Unterlagen druckt, sollte sich nicht unter zwölf bis 16 Seiten in der Minute zufrieden geben. Anderenfalls wartet man zu lange auf das Druckwerk. Aktuelle Geräte schaffen sogar 32 und mehr Seiten pro Minute.

Achten Sie bei der Anschaffung des Druckers darauf, dass er die Seitenbeschreibungssprachen PCL und Postscript beherrscht.

Papierkapazität

Wichtig beim Kauf ist die Papierkapazität des Druckerschachts. Für Serienbriefe oder andere umfangreiche Druckwerke sollte der Papierschacht ab 400 Blatt aufwärts fassen. Möchten Sie nur gelegentlich etwas drucken, genügen auch weniger Blätter im Schacht.

Wer seinen Drucker sowohl für geschäftliche Korrespondenz wie auch normale Ausdrucke braucht, sollte einen Drucker mit zwei Papierschächten kaufen. In einem Schacht liegt dann das Briefpapier und im anderen normales, weißes Papier. Welches zum Einsatz kommt, bestimmen Sie beim Absenden des Druckauftrags.

Übrigens: Manche Drucker bieten auch Duplexdruck an. Damit bedrucken Sie Vorder- und Rückseite eines Blattes. Das spart Papier.

Auflösung

Aktuelle Oberklasse-Laser liefern mit 1.200 dpi eine sehr hohe Auflösung. Für Geschäftskorrespondenz und saubere Grafiken brauchen Sie einen Drucker mit einer Auflösung von mindestens 600 dpi (Dots per Inch, Bildpunkte pro Zoll).

Drucker mit nur 300 dpi werden sie nur noch selten bekommen – von denen sollten Sie aber die Finger lassen. Sie reichen gerade aus für den Textdruck. Grafiken und Logos sehen damit nicht gut aus.

Schwarzweiß-Laserdrucker für den Einstieg gibt es ab etwa 130 Euro. Wer mehr Leistung möchte, sollte ab etwa 600 Euro anlegen.

Farblaser

Farblaser sind ebenfalls für größere Druckmengen sinnvoll. Sie lohnen sich in Büros und Abteilungen, die viele, farbige Unterlagen drucken, etwa Präsentationen, Geschäftsberichte oder Marketing-Unterlagen.

Für Fotos eignen sich im Allgemeinen Tintenstrahldrucker besser, da man bei Farblasern immer eine Rasterung in den Bildern sieht. Auch für den privaten Einsatz sind eher Farbtintenstrahler zu empfehlen.

Ihren Schwarzweiß-Kollegen stehen die Farblaser in nichts nach. Auch hier gibt es Geräte mit 32-Seiten pro Minute. Falls Sie auf hohe Geschwindigkeit Wert legen, achten Sie darauf, ein Gerät mit Single-Pass-Technik zu kaufen. Das bringt alle Druckfarben auf einmal zu Papier – andere Drucker haben für jede Farbe einen eigenen Druckvorgang.

Einsteiger-Farblaser gibt es bereits um die 200 Euro. Für High-End-Geräte legen Sie 700 bis 1500 Euro an.

Anschlussarten

Wichtig für einen flexiblen Einsatz sind möglichst viele verschiedene Anschlüsse am Drucker. USB 2 und ein Parallel-Port sind ein Muss. Sehr praktisch ist ein Netzwerkanschluss. Dann können Sie den Drucker von mehreren Computern aus nutzen und an einem beliebigen Ort im Haus aufstellen – lediglich ein Netzwerkkabel muss dorthin führen.

Büros und Arbeitsgruppen nutzen einen via Netzwerk angeschlossenen, leistungsfähigen Laserdrucker gemeinsam. Das spart Platz und Anschaffungskosten.

Ein mögliches Szenario ist auch der Anschluss des Druckers an einen WLAN-Router. Dann können Sie per Funknetz Daten an den Drucker senden, der sie seinerseits vom Router per Netzwerkkabel bekommt.

Verbrauchsmaterialien

Ein oft unterschätzter Faktor beim Laserdruckerkauf sind die Verbrauchskosten. Nicht nur der Toner muss regelmäßig nachgefüllt werden. Je nach Betriebsdauer und Gerät muss alle paar Jahre auch eine neue Bildtrommel her.

Neuer Toner ist bei billigen Druckern oft unverhältnismäßig teuer. Der Preis einer Original-Kartusche für den 110 Euro kostenden Samsung ML-2010 liegt bei 70 bis 80 Euro. Damit kommt man rund 3.000 Seiten weit.

Günstiger kommt man bei High-End-Druckern weg. Die kosten mehr, sind im Verbrauch aber günstiger. Zum Beispiel der Kyocera FS-3900DN (rund 700 Euro). Dort kostet der Toner für rund 15.000 Seiten um die 100 Euro.

Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Kauf eines Druckers über die Kosten für das Verbrauchsmaterial zu informieren. Generell gilt: wer wenig druckt, kann sich ein preiswerteres Gerät mit relativ höheren Verbrauchskosten kaufen. Vieldrucker sollten zu teureren Printern mit günstigeren Verbrauchsmaterialien greifen.

Platzbedarf

Lassen Sie sich nicht von den kompakten Abmessungen in den Werksangaben eines Druckers täuschen. Erst wenn der Drucker aufgebaut ist und alle zur Arbeit notwendigen Teile ausgeklappt oder angebaut sind, offenbart er seine wahre Größe.

Am besten messen Sie vor dem Kauf, wie viel freie Fläche Sie dem Drucker zur Verfügung stellen können. Dann gibt es keine bösen Überraschungen.

Links:

* Farblaser im Vergleichstest

* Ausführliche Website rund um das Thema drucken

* Bestenliste der Schwarzweiß-Laserdrucker bei Chip.de

Alle Preisangaben Stand Februar 2008

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Veröffentlicht am: 27.02.2008
Aktualisiert am: 2008-03-02 12:49:05

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