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Wäschetrockner kaufen: Darauf sollten Sie achten

Beim Kauf eines neuen Wäschetrockners steht an erster Stelle die Frage: Wohin mit dem Trockner? Ist überhaupt Platz für einen zweiten Klotz neben oder auf der Waschmaschine?

Falls nein, können Sie überlegen, ob ein Waschtrockner nicht Ihren Bedarf erfüllt. Das ist eine Platz sparende Kombination aus Waschmaschine und Trockner.

Wenn Sie aber Platz haben, ist ein separater Trockner besser - schon alleine, weil Sie dann parallel waschen und trocknen lassen können. Außerdem fassen Waschtrockner meist nur die halbe Ladung der Waschmaschine für den Trockenvorgang. Das kostet Energie und Zeit. Da der Waschtrockner mit Frischwasser arbeitet, sind zudem die Betriebskosten relativ hoch im Vergleich zur Kombination aus Waschmaschine und Trockner.

Kondensationstrockner oder Ablufttrockner?

Ein Ablufttrockner wärmt mit heißer Luft die Wäsche und trocknet sie. Die dabei entstehende feuchte Luft sollte nach außen geleitet werden. Das ist nur in Waschkellern zu empfehlen oder dann, wenn man eine Abluftleitung einbauen kann. Der Betrieb eines Ablufttrockners in geschlossenen Räumen ist wegen der entstehenden Luftfeuchtigkeit nicht zu empfehlen.

Vorteil des Ablufttrockners: Neben der Feuchtigket entfernt er auch kleine Flusen und Haare aus der Wäsche. Ideal für Tierbesitzer. Natürlich muss der Abluftfilter immer gereinigt werden.

Der Kondensationstrockner braucht keinen Abluftschlauch. Hier bleibt die Luft im Trockner. Sie wird erwärmt und durch die Wäsche geleitet. Dabei nimmt sie Feuchtigkeit auf und gibt sie über einen Wärmeüberträger wieder ab. Die Raumluft dient dabei als Kühlung.

Die überschüssige Feuchtigkeit landet in einem Behälter, der regelmäßig geleert werden muss. Alternativ haben viele Geräte einen Wasseranschluss, um das Kondenswasser in das Abwasser zu leiten. Achten Sie beim Kauf darauf!

Wärmefühler und Programme

Für den optimalen Einsatz sollte der Wäschetrockner zumindest über die Programme Schranktrocken und Bügeltrocken verfügen. Mit Bügeltrocken bleibt die Wäsche leicht feucht und ist ideal zum Bügeln. Außerdem sparen Sie dabei Energie.

Auch eine Schontaste für empfindliche Wäsche ist von Vorteil.

Ebenfalls zu empfehlen ist ein Feuchtigkeitssensor. Der bemerkt, wenn die Wäsche trocken ist und schaltet den Trockner ab. Das spart Energie und schont die Wäsche gegen Übertrocknung.

Die Lademenge und weitere Details

Ein weiteres Kriterium für den Wäschetrockner ist die Lademenge. In den Trockner sollte möglichst genauso viel Wäsche hineingehen, wie in Ihre Waschemaschine. So bleibt gesichert, dass Sie immer eine komplette Ladung Wäsche wegtrocknen können.

Nützlich ist eventuell eine Restlaufanzeige, die Sie über die verbleibende Trockenzeit informiert. Mit Hilfe eine Programmiertaste legen Sie zudem fest, wann der Trockner starten soll.

Ein Knitterschutz bewegt die Wäsche auch dann noch, wenn sie schon trocken ist. Dadurch verknittern die Kleidungsstücke nach dem Trocknen nicht so stark.

Energieeffizienz

Achten Sie beim Kauf auf eine möglichst gute Energieeffizienzklasse. Die Skala reicht von A bis G, wobei A für die beste Effizienz steht. Bei diesen Geräten entsteht der verhältnismäßig geringste Energiebedarf.

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Veröffentlicht am: 13.10.2008
Aktualisiert am: 2008-10-13 10:19:31

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