Laub fegen: So entfernen Sie heruntergefallene Blätter

Im Herbst fällt das Laub. Im Garten fallen Blätter auf den Rasen und in Beete. Und vor der Tür liegt das Laub auf dem Gehweg oder in der Einfahrt.

Wie kann man das Laub entfernen?

Um Laub schnell zu entfernen, gibt es einige Werkzeuge: Den Rechen und den Laubbläser sowie den Laubsauger und natürlich den Besen.

Umweltfreundlicher, weil Energie sparend und leise sind natürlich Rechen und Besen. Allerdings haben Sie dann auch etwas mehr Mühe bei der Arbeit.

Laub auf dem Boden - (Foto: iStockphoto/Ulrike Neumann)
Laub auf dem Boden – (Foto: iStockphoto/Ulrike Neumann)

Laub vom Rasen entfernen

Etwas Laub auf dem Rasen schadet normalerweise nicht. Wenn aber mehrere große Bäume ihr Laubwerk abwerfen, sollten Sie es entfernen. Anderenfalls kann das Laub faulen und dem Rasen schaden.

Für den Rasen eignet sich ein Laubrechen sehr gut. Er besitzt lange, biegsame Zinken und schont damit den Rasen. Fegen Sie mit dem Rechen das Laub auf einen oder mehrere Haufen zusammen. Anschließend können Sie es auf Beete verteilen oder kompostieren – machen Sie sich aber vorher schlau, wie viel Blätter ein Beet verträgt.

Alternativ verwenden Sie einen Laubbläser. Auch hier sollten Sie das Laub auf einem Haufen zusammentragen, den Sie dann entsorgen. Laubsauger haben den Vorteil, dass sie das Laub gleich in einem Behälter aufnehmen. Idealerweise wird das Blattwerk dabei gleich noch gehäkselt. Das spart Platz und ist ideal für den Kompost.

Ein Tipp noch: Falls Sie einen Rasenmäher mit Fangkorb haben, fahren Sie damit über das Laub. Der Großteil sollte sich danach fein gehäkselt im Fangkorb wieder finden.

Laub von Wegen kehren

Das Laub von Wegen können Sie einfach zusammenkehren. Allerdings hat das seine Tücken: Nasses Laub bleibt oft auf dem Boden kleben.

Hier hilft ein Besen mit festen Borsten. Schrubben sie damit vorwärts und rückwärts über die klebenden Blätter, bis die sich lösen. Alternativ können Sie auf den Wegen natürlich auch Laubbläser oder Laubsauger verwenden.

Kaufberatung Laubbläser

Wer kennt das Bild nicht: Kaum wird es Herbst und die Blätter fallen von den Bäumen, sind plötzlich in allen Gärten und Parks Laubbläser zu sehen und zu hören. Denn herabfallendes Laub ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch gefährlich: Bei Regen besteht Rutschgefahr auf verlaubten Straßen und Gehwegen. Ein gepflegter Rasen will außerdem regelmäßig von Laub befreit werden, um Gesundheit und Optik zu bewahren. Deshalb kommen vermehrt Laubbläser zum Einsatz – mit ihnen wird das Laub einfach und problemlos auf einen Haufen zusammengefegt, der sich dann einfach wegräumen lässt. Das lästige Fegen und Harken des Rasens kann man sich mit einem Laubbläser sparen, und die Gartenarbeit wird um einiges leichter und kann schneller erledigt werden.

Der Laubbläser kehrt auch Staub und Schmutz zusammen

Doch nicht nur im Herbst lassen sich Einsatzmöglichkeiten für einen Laubbläser finden – man kann das praktische Gerät eigentlich das ganze Jahr über einsetzen: Mit einem Laubbläser lassen sich genauso gut Staub, Schmutz und Abfälle zusammenkehren. Und wer ein Herz für Tiere hat, der sollte sich erst recht nach einem Laubbläser umsehen: Im Gegensatz zu einem Laubsauger nämlich nimmt er nichts auf und zerkleinert auch nichts, sodass beim Laubbläser für kleine Lebewesen keine Gefahr besteht, zerstückelt zu werden. Trotzdem sollte man beim Einsatz eines Laubbläsers stets auf Schutzbrille und Handschuhe achten, da kleine Steinchen oder Äste mit immenser Luftgeschwindigkeit hochgewirbelt werden können.

Dabei kommen Laubbläser in verschiedenen Ausführungen: mit Elektromotor, Zwei- oder Viertaktmotor. Wer mit dem Laubbläser zu Fuß unterwegs ist, sollte sich für einen Zweitaktmotor entscheiden, der nur ein geringes Gewicht mit sich bringt. Er ist deshalb ideal zum Tragen und kann überall eingesetzt werden. Laubbläser mit Elektromotor dagegen sind stets an ein Kabel gebunden – was in einem verwinkelten Garten von Nachteil sein kann, wenn man das Kabel nämlich pausenlos umlegen muss, um nicht irgendwo hängen zu bleiben.

Auch wer einen großen Garten sein Eigen nennen darf, muss vor einem Laubbläser nicht zurückschrecken: Für den professionellen Einsatz gibt es mittlerweile bereits fahrbare Laubbläser. Diese sind zwar etwas teurer, bieten dafür aber auch unschlagbare Vorteile: dornensichere Gummireifen, einen starken Motor, hohe Luftgeschwindigkeiten, Rückwärtsgang für ein präzises Manövrieren durch bewachsene Ecken und, und, und.

Bei alldem sollte man aber darauf achten, die Stimmung der Nachbarschaft nicht mit einem Laubbläser zu Unzeiten zu vergällen: Ein Laubbläser darf lauf Maschinenlärmverordnung an Werktagen im allgemeinen nur zwischen 9 und 13 Uhr und 15 und 17 Uhr verwendet werden, an Sonn- und Feiertagen ist der Einsatz gänzlich untersagt. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde nach den genauen Lärmschutzregeln.

So halten Sie Ihren Gartenteich im Herbst laubfrei

Im Herbst fallen die Blätter auch auf Ihren Gartenteich. Dort sinken sie nach einiger Zeit zu Boden und fangen an, zu verfaulen und Nährstoffe freizusetzen.

Das Resultat ist ein Überangebot an Nahrung, das seinerseits das Algenwachstum im Teich beschleunigt. Wie Sie das verhindern, lesen Sie hier.

Zwei Möglichkeiten bieten sich an, den Teich laubfrei zu halten: Ein Teichnetz (oft auch Laubnetz genannt) oder die Handarbeit.

Das Teichnetz bekommen Sie im Fachhandel. Je nach Pflanzen in Ihrem Garten entscheiden Sie sich für ein feinmaschiges Modell, etwa um Baumblüten und kleine Blätter abzuhalten oder für etwas grobere Maschen, damit Sie auch noch etwas von Ihrem Teich sehen.

Laub auf Gartenteich - (Foto: iStockphoto/Christine Glade)
Laub auf Gartenteich – (Foto: iStockphoto/Christine Glade)

Achten Sie darauf, das Netz möglichst so aufzuspannen, dass die Blätter vom Netz herunterrutschen oder fallen können. Das Netz sollte also schräg aufgespannt sein oder wie ein Zirkuszelt, so dass der höchste Punkt des Netzes in der Mitte des Teichs ist.

Von Hand absammeln

Die zweite Möglichkeit ist besonders im Herbst wichtig: Dann sollten Sie am besten täglich das Laub mit einem Kescher vom Teich absammeln. Das ist zwar etwas mühsamer, dafür haben Sie einen unvernetzten Blick auf Ihren Teich.

Sinnvoll ist es übrigens, die Uferbepflanzung des Teichs zum Herbst hin nicht zurückzuschneiden. Die Pflanzen halten nämlich genau die Blätter zurück, die sonst auf den Teich wehen und ihn noch weiter belasten würden.

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