Narben: Störfelder auf der Haut
Nahezu jeder Mensch hat Narben. Im Laufe manchen Lebens sammelt sich bei einigen Menschen eine beträchtliche Anzahl dieser störenden Hauterscheinungen an. Der Schnitt am Finger, die Blinddarmnarbe auf dem Bauch, am Rücken wurden zwei bedenkliche Leberflecke ausgestanzt.
Auch Kaiserschnittgeburten oder andere Operationen hinterlassen ihre Spuren. Abgesehen von den optischen Beeinträchtigungen gibt es leider auch weniger bekannte physische Beschwerden, die durch Vernarbungen entstehen.
Ob eine Narbe ein Störfeld darstellt, ist relativ einfach herauszufinden. Eine zumeist unbedenkliche Narbe sieht nach spätestens zwei Jahren unauffällig aus. Das heißt, der Schnitt ist bei genauer Betrachtung noch erkennbar. Es bestehen jedoch keinerlei Verfärbungen oder Veränderungen in der Struktur und Textur der umliegenden Haut.
Rote, blaue, graue, weißliche Verfärbungen, glatte strukturlose Stellen (von großflächigen Verbrühungen oder Verbrennungen), Verzerrungen , Spannungen, Gefühllosigkeit, oder übermäßige Schmerzempfindungen weisen darauf hin, daß die Heilung in diesem Bereich nicht vollständig erfolgt ist.
Eine Veränderung im optischen und physischen Bereich kann durch das manuelle Entstören des betroffenen Hautareals erreicht werden.
Christina Medla ist Heilpraktikerin in Fürth, Tel. 0911/ 971 17 80
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Aktualisiert am: 2005-02-10 10:29:18

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