In Deutschland haben etwa 750 000 bis eine Million Menschen unter 21 Jahre Hörstörungen. Wie sich dies äußert und wie Hörgeschädigte wieder besser am geselligen Leben teilhaben können, beschreibt die Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit in dem Titelbeitrag ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2003.
Menschen mit einer verminderten Hörleistung verstehen in einer sich unterhaltenden Gruppe auf einer Party häufig bestimmte Konsonanten wie P, H, F, G, K oder S nicht mehr deutlich. Von dem Wort "Falle" etwa bleibt dann nur noch "alle" übrig - nur eines von vielen möglichen Missverständnissen. Dieses Phänomen wird auch als "Cocktailparty-Effekt" bezeichnet.
Weitere Zeichen eines zunehmenden Hörverlustes: Betroffene überhören beispielsweise leicht das Telefon, die Türklingel oder herannahende Autos, sie müssen in Gesprächen ständig nachfragen, und Nachbarn beschweren sich über den störend lauten Fernseher oder die laute Stereoanlage.
Wer solche Symptome bemerkt, sollte sich nicht scheuen, einen Arzt aufzusuchen, das Gehör testen zu lassen und bei Bedarf eine kleine unauffällig Hörhilfe zu tragen.
Je früher Hörgeschädigte Hörgeräte tragen, umso besser helfen sie ihnen, wieder in die Welt hineinzuhorchen.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit
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