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Sport und Abnehmen: Nicht nüchtern joggen

Wer Sport treibt um abzunehmen, sollte dennoch vor der körperlichen Belastung etwas zu sich nehmen. Denn die Kombination aus Nulldiät und Ausdauersport bringt nichts.

Für den Ausdauersport ist der Körper auf ausreichende Energiereserven angewiesen. Bekommt der Körper keine Nahrung, sind die Energiedepots schnell erschöpft und Sie können auch nicht lange laufen. Und dann können Sie kein Fett verbrennen.

Nehmen Sie etwas leicht verdauliches zu sich, etwa ein weißes Brötchen oder ein Toast mit etwas Marmelade. Auch eine Banane ist nicht verkehrt. Vollkornprodukte wie Müsli oder Vielkornbrot sollten Sie direkt vor dem Laufen meiden. Sie belasten den Magen ebenso wie Salat oder fettige Sossen.

Essen Sie gut eine Stunde, bevor Sie zum Joggen aufbrechen. So hat der Körper noch Zeit, die Nahrung zu verarbeiten.

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Einspruch!
Erst wenn die Kohlenhydratspeicher leer sind, wird Fett verbrannt.
Also morgens auf nüchternen Magen! Ab 18 Uhr keine Kohlenhydrate mehr,
werden sonst als Fett gespeichert, wenn Glykogenspeicher leer und um
diese Uhrzeit nicht mehr benötigt. Damit Fett noch schneller verbrannt
wird: Vitamin-C-Überdosierung!
Abends Eiweiß plus Vitamin C:
Verbrennt mehr Kalorien durch Verdauung als geliefert wird!
Joggen auf Asphalt? Auf dem Minitrampolin besser! Morgens beim
Fernsehgucken - früher aufstehen.
[Thomas | 21.03.2001]


Ich jogge morgens ca. zwischen 6.00 Uhr und 6.30 Uhr bis ca. 6.30 und
7.00 Uhr. Außerdem bin ich seit ca. 30 Jahren Morgenfaster, d.h. ich
frühstücke so gut wie nie. Was soll ich tun ?
[B. Wödy | 26.04.2001]


wenn ich meine sportliche Betätigung (Laufen, Radsport) mit leeren
Magen antrete, leide ich nach kürzester Zeit an sogenannten
Hungerspasmen!Außerdem ist bei mir, (hauptsächlich beim Radsport) ein
Hungerast vorprogrammiert!
mit sportlichen Grüßen
Hemido
[hemido | 25.11.2001]


Nach meiner Kenntnis läuft die
Energiegewinnung des Stoffwechsels
über den Fettabbau, wenn keine Sauerstoffnot vorliegt. Laufe ich also
gemächlich, wird Fett abgebaut.
Lege ich aber einen Sprint ein oder komme wegen zügiger Gang/Laufart
in's "Schnaufen" wechselt der Stoffwechsel auf den Abbau von
Kohlenhydrate.
Der Fettabbau ist eher unabhängig vom Füllstand der
Kohlenhydratspeicher. Ist dieser Speicher leer, könnte man annehmen,
daß nur die Fette für die Energiegewinnung übrig bleiben. Läuft man
nun unter
Sauerstoffschuld ist aber der "Hungerast" nicht weit, da keine
Kohlenhydrate mehr vorhanden sind. Zur Not greift der Stoffwechsel
auch noch auf Proteine zurück. Das wäre natürlich für ein aufbauendes
Training nicht
sonderlich produktiv.
[Tik | 01.12.2001]


Etwa eine Stunde vor dem Laufen eine Kleinigkeit essen ist absolut
okay - aber Weissmehlprodukte sind meines Erachtens nicht optimal
(--leere Kohlenhydrate - die braucht kein Mensch!). Persönlich bewährt
hat sich folgende Kombination (und ich glaube, sie ist auch
ernährungsphysiologisch sinnvoll): etwa 4-5 Stunden vor dem Joggen
eine kohlenhydratreiche Mahlzeit (vollwertige Kohlenhydrate und viel
Gemüse sind optimal) und als Snack vor dem Laufen Obst. Nach dem
Laufen ist eine große Portion Joghurt prima - das ist gute
Muskelnahrung. Viel Spaß beim Trainieren!
[Piri Zwei | 28.02.2002]


GROSSER IRRTUM !
Die Fettverbrennung findet niemals separat statt.
Der Mythos: langsame Belastung in einem bestimmten Pulsbereich würde
die Fettverbrennung fördern, ist ebenso falsch wie die Annahme, die
Fettverbrennung würde erst bei geleerten Kohlehydratspeichern
einsetzen.

[Jessica | 08.06.2002]


Ich bin auch leidenschaftliche Läuferin, habe aber ein Problem damit,
vor dem Laufen sog. Polysaccharide wie sie in Vollkornprodukten
(Knäckebrot, Vollkornbrot etc) zu finden sind. Mein persönlicher Tipp
ist eine Scheibe ungetoastetes Weißbrot mit Marmelade. Das belastet
nicht und wird ganz schnell abgebaut (Monosaccharide), aber man hat
trotzdem die nötige Energie, um seinen Antrieb zu finden.
[Svenja | 29.07.2002]


Leute, Leute. was muss ich da lesen! Bitte, hat da jemand eine Ahnung
wie viele Stunden man laufen muss um den Kohlehydratspeicher in den
Muskeln zu leeren? Das schaffen nur sehr geübte Sportler, der Rest
geht schon lange vorher unter weil die Kondition fehlt. Wenn ihr schon
keuchend am freundlichen Boden liegt, könntet ihr vor lauter
Energiereserven den gleichen Weg nochmal zurücklaufen. Haha! Und dann
schaufelt noch vor dem Training recht viel Marmelade und sonstige
zuckerhältigen Speisen in euch rein, eure Muskeln werden dann auch
lachen wenn ihr nach kürzester Zeit kraftlos umfallt. Aber das hier zu
erklären fehlt mir die Zeit.
[Christian | 26.09.2002]


Hier scheinen Experten am Werk zu sein!
Weißbrot mit Marmelade! Echt super! Habt ihr schon einmal etwas von
Ernährungslehre gehört!
Bevor man Tipps weitergibt sollte man sich kundig machen. Übrigens
Weißbrotbesonders Toast und Marmelade enthalten sehr wenige
Polysaccharide. Besonders Marmelade enthält viel Glucose und sollte
eigentlich vermieden werden. Wenn man viele Polysaccharide konsumieren
möchte sollte man besonders Knäckebrot,Mehrkornbrot oder Roggenbrot
essen. Marmelade erzielt das Gegenteil, denn Glucose gelangt schnell
ins Blut und bewirkt eine verstärkte Insulinausschüttung, der
Blutzuckerspiegel kann zu stark absinken. Außerdem wird dem Gewebe
Flüssigkeit entzogen und es folgen Schwindel, Schweißausbrüche u.s.w.
Polysaccharide bewirken dagegen keine erhöhte Insulinausschüttung und
stellen keine Belastung für den Wasserhaushalt da. Die Vitamin C
Überdosis sollte man auch vermeiden, denn nicht bei
Mangelerscheinungen können Krankheiten auftreten w.Z.B. Skorbut. Es
kann auch eine sogenannte Hypervitaminose auftreten, obwohl es bei dem
Vitamin C sehr schwer ist sie zu überdosieren. Der Vitaminbedarf ist
wohl generell erhöht, aber nicht insbesondere das Vitamin C, sondern
das Vitamin B. Denn im Vordergrund sind die Funktionen des
Stoffwechsels (Zellstoffwechsel, Kohlenstoffdioxid-Übertragung,
Kohlenhydratabbau, Wasserstofftransport,
Fett-,Aminosäurestoffwechsel). Vitamin C hingegen für den Aufbau des
Bindegewebes und für den Eisenstoffwechsel.
[Janine | 16.01.2003]


Nur mal so,
Weißbrot ist eines der stärkehaltigsten Lebensmittel überhaupt. Stärke
ist ein Polysacharid. Stärke wird zu 100%, mittels Enzymkatalyse in
Glucose, ein Monosacharid, umgewandelt. Vollkornspeisen enthalten
proportional mehr Ballaststoffe zur Stärke als Weißbrot, also bei
gleicher Menge, weniger Energie. Glucose wird mit Insulin dann zu
ADP+P umgewandelt und steht erst jetzt den Muskeln als direkte Energie
zur Verfügung. Also, ob Stärke oder direkt Glucose ist egal, Stärke
braucht nur länger. Über den Blutzuckerspiegel, braucht man sich nur
dann gedanken zu machen, wenn man weder das eine, noch das Andere
isst. Wer Glucose zu sich nimmt, hat auf keinen Fall Probleme damit.
Denn, die Leber speichert überflüssige Glucose sofort, sinnlos
schüttet der Körper kein Insulin aus, nur wenn er Energie aus Glucose
benötigt.
Kohlehydrate können niemals in Fette umgewandelt werden, wer kein Fett
isst, kann so viel Kohlehydrate essen, wie er will, er wird kein Fett
speichern.
Fette werden über ADP+P (Adenosin-Di-Phosphat entspricht Energie)
Abbau, in ATP, ebenfalls direkte Energie, liefert aber nominell mehr
Energie in Joule als ADP+P, zerlegt. Fett kann nur abgebaut werden,
wenn Kohlehydrate gleichzeitig in ADP+P umgewandelt werden. Ohne
Kohlehydrate kein Fettverbrennung. Erst nach lang andauernder
Fettverbrennung läuft sie von allein, da auch diese dann ADP+P
freisetzt.
Wie euch das jetzt bei eurer Laufmethodik nützt, weiß ich auch nicht!
[Marco | 22.01.2003]


Ich empfehle das Buch "Forever Young" . dort stehen sehr viele gute
Tipps zum joggen , abnehmen, richtigen essen, gesundem lebensstil und
jungbleiben! . meiner meinung nach verbrennt der körper immer fett
beim laufen und auch so.denn es gibt kein nacheinander beim
bereitsstellen der energie aus dem körper sondern nur ein
nebeneinander.
Hier gibts auch einen guten text über die Mythen Fettverbrennen und
Ihre Wahrheiten:
http://gin.uibk.ac.at/gin/freihtml/fettverbrennung.htm
[Sebastian | 26.01.2003]


Fettverbrennungsbereich => gibt es nicht.
Kurzes Rechenbeispiel .
Wenn man langsam läuft, also im angeblichen Fettverbrennungsbereich,
verbrennt man ca. 9 Kalorien pro Minute, 8 davon werden aus den
Fettdepots abgebaut. Läuft man schnell, dann verbrennt man pro Minute
deutlich mehr, 13-15 Kalorien, 9 davon stammen ungefähr aus den
fettzellen. Ergo, ist es besser schnell zu laufen, weil man insgesamt
mehr Kalorien verbrennt und das ja für die negative Energiebilanz
wichtig ist (wenn man abnehmen möchte) und trotzdem genausoviel
Kalorien aus den Fettdepots abbaut !
[Sandra | 01.03.2003]


Jetzt habe ich alle Eure Kommentare gelesen und bin immer noch nicht
schlauer.
[Frank | 10.03.2003]


Nun, also, ich bin auch nicht wirklich schlauer jetzt aus den ganzen
Postings. Ich kann nur soviel dazu sagen, daß ich vor ca. 5 Jahren mal
10 kg abgenommen habe, als ich immer morgens zum Laufen gegangen bin.
3x in der Woche ca. 45 min. ohne davor etwas zu essen oder zu Trinken.
Danach ne supi Dusche, Trinken (Tee, Wasser) und Joghurt und Obst
essen. Das hat´s bei mir gebracht. Wie das dann rechnerisch
funktioniert, kann ich wirklich nicht sagen.
Ich habe jetzt das Joggen wieder angefangen und werde wieder morgens
um 6h gehen, weil ich das Gefühl hab, daß mein Kreislauf für den
ganzen Tag in Schwung gebracht ist, ich so mehr Energie hab und
demzufolge auch aktiver und besser gelaunt bin. soll einem ja auch gut
tun, und dann funktioniert sicher auch das Abnehmen.
Viel Erfolg.
[Ursula | 14.03.2003]


Wer kann mir nun sagen was besser ist,auf nüchternen Magen zu joggen
oder vorher was zu essen? Wenn ja was und wieviel soll man zu sich
nehmen. ich jogge erst seit 2 Wochen und bin ziemlich unerfahren.
Besten dank im vorraus.Gruss Manfred
[Manfred | 18.03.2003]


Nochmal ich (der vom 21.03.01):
Neben den Muskeln setzen viele weitere Organe, z.B. Herz, Leber,
Nieren, Lunge, etc., Fette zur Energiegewinnung ein. Dazu werden im
Blut zirkulierende Triglyzeride durch Enzyme auf der Zellmembran
aufgespalten und die so freigewordenen Fettsäuren durch Carnitin zu
den Mitochondrien im Inneren der Zelle transportiert. Dort werden sie
zur Energiegewinnung oxydiert und "verbraucht". Insulin hemmt den
Carnitin-Transport, aus Fettsäuren werden wieder Triglyzeride, die ins
Blut entlassen und der Fettspeicherung zugeführt werden. An ihre
Stelle tritt Glucose zur Energiegewinnung. Dies ist ein programmierter
Mechanismus, der schon in der Zeit der Jäger und Sammler stattfand.
Diese ernährten sich mit Masse von Fleisch und Beeren, dabei wurden
schon damals zuerst die Kohlenhydrate vom Körper verarbeitet und dann
die Fette.
Seit Getreide dem Menschen zugänglich wurde, änderte sich insbesondere
das hormonelle Gefüge des Menschen. Kohlenhydrate führen zum Ausstoß
von Insulin. Je höher der glykämische Index einer Kohlenhydratquelle,
desto höher der Anstieg der Insulinkonzentration im Blut. Während der
Jäger und Sammler nur geringe Mengen an Früchten zu sich nahm und
daher nur wenig Insulin im Blut zirkulierte und seine lebensnotwendige
Arbeit verrichtete (Transport von Nährstoffen), sind es bei den
Menschen der Hochkulturen des Zweistromlandes und Ägyptens bereits
vielfach höhere Mengen. Hormone regeln sich stets selbst. Ein hoher
Spiegel des einen Hormons bedingt einen niedrigen Spiegel
seines/seiner Antagonisten (Gegenspieler). Der hohe Insulinspiegel
führt beispielsweise zu einem niedrigen Glucagonspiegel, einem Hormon,
das die Fettfreisetzung bewirkt. Ebenso bedingt es einen niedrigen
Wachstumshormon- und Testosteronspiegel. Mit anderen Worten: Das
komplexe, aufeinander abgestimmte hormonelle Gefüge des Menschen ist
seit Tausenden von Jahren gestört.
Zurück zur Gegenwart: Die ernährungsphysiologisch zu meist fatale
Kombination aus stark Insulinausschüttenden Kohlenhydraten und Fetten
presst jegliches Nahrungsfett buchstäblich in die Fettdepots. Die
Blutfette erreichen hohe Konzentrationen und die hohen Insulinspitzen
sorgen für die besten Vorraussetzungen für Arteriosklerose und andere
Zivilisationskrankheiten. Werden Fette mit nur wenigen Kohlenhydraten
aufgenommen, bleibt der Insulinspiegel niedrig und das ursprüngliche
hormonelle Gefüge erhalten.
Fazit:
Da nachts im Schlaf auch ein Grundumsatz stattfindet und Kalorien
verbrannt werden, ist morgens deutlich weniger Glycogen vorhanden.
Nach ca. 30 Minuten joggen ist dieser Vorrat so ziemlich erschöpft -
und der Fettabbau beginnt! Durch genügend Carnitin im Blut (z.B.
L-Carnitin-Kapseln) ist eine langfristige Aufspaltung gewährleistet.
Habe in drei Monaten 12 kg durch Ausdauertraining abgenommen. Konnte
durch L-Carnitin und Apfelsaftschorle zwei Stunden nonstop trainieren
- und das bei fast 40 Jahren, 20 Kilo Übergewicht u. 20 Zigaretten
täglich!

[Thomas | 31.03.2003]


ich hab zwar erst vor kurzem angefangen richtig sport zu machen, bzw.
zu joggen und tue dies ca. 4-5 Stunden nach dem Mittagessen bzw. auf
jeden fall vor dem Abendessen und trinke bis dahin reichlich Wasser
bzw. Tee. Ab und zu ess ich ne Stunde vorher ein Joghurt oder etwas
obst. Ich halte das dann recht gut durch. Ist das überhaupt richtig
was ich da mache?
[Patrick F. | 01.04.2003]


Z.Keskin
ich jogge seit ca. 3 Monaten 4 mal die Woche ca 40 km insgesammt und
mache nebenbei auch diät sowie Krafttraining nehme aber tortzdem nicht
ab können Sie mir tipps geben wie ich das schaffen soll.

[Z.Keskin | 05.04.2003]


Ich treibe jeden Tag wenigstens 45 Minuten Sport und nehme nicht ein
Gramm ab.Habe im letzten Jahr aufgehört zu rauchen und würde gerne die
lästigen vier Kilo wieder loswerden.Ich esse echt wenig und nur
hochwertig(viel Eiweiss,wenig Fett).und nix tut sich!Ist mein
Stoffwechsel zu lahm?
[S.Müller | 12.04.2003]


sorry aber bei euch kennt man sich echt net aus!
soll man jetzt weißbrot mit marmelade essen oder nicht!Liebe Grüße
susan
[susan | 13.04.2003]


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Veröffentlicht am: 23.03.2000
Aktualisiert am: 2000-03-23 19:57:27

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