Suse Linux: Delta-ISO-Dateien von Entwicklerversionen verwenden
Das aktuelle Opensuse 10.1 steht noch mitten in der Entwicklung. Nicht für jeden neueren Meilenstein gibt es allerdings einen fertigen Satz an ISO-Dateien zum Download, aus denen man sich eine CD oder DVD brennen könnte.
Stattdessen liegen auf dem Server lediglich ISO-Dateien der Basisversion RC1 (Release Candidate 1) und mit jedem weiteren Fortschritt lediglich so genannte Delta-ISOs. Die enthalten nur die Unterschiede zur Basisausgabe und sind damit auch kleiner.
Unter Linux selbst baut man sich aus der Grundversion und einer Delta-Datei die aktuelle ISO-Datei über den Befehl applydeltaiso aus dem Paket deltarpm:
applydeltaiso <basisversion> <deltadatei> <neue Datei>
Was tut man aber, wenn man kein lauffähiges Linux parat hat, sondern Windows dazu nutzen will, aus den ISO-Dateien einen bootbaren Linux-Datenträger zu bauen?
Dazu hat jemand eine Windows-Version des Kommadozeilen-Tools gebaut. Die hat kein grafisches Interface, sondern wird genauso wie das Linux-Pendant von der Kommadozeile aus gestartet. Die Suse-Anleitung dazu funktioniert also auch hierfür.
Weiter:Aktualisiert am: 2006-05-03 15:35:20
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