So machen Sie Ihren Wohnwagen winterfest

Wenn Sie Ihren Wohnwagen oder Ihr Wohnmobil im Herbst und Winter nicht nutzen, werden Sie es eine Zeit lang eingemottet stehen lassen. 

Dafür sollten Sie den Wohnwagen winterfest machen, damit Camping-Fahrzeug in der Winterpause keinen Schaden nimmt.

Den richtigen Stellplatz für den Wohnwagen finden

In der Wahl des Platzes ist man in der Regel stark eingeschränkt. Falls möglich, sollten Sie aber bevorzugt einen überdachten und windgeschützten Ort aussuchen.

Als Boden ist Kies, Teer oder Beton für das Wohmobil oder den Camper ideal. Schlechter ist Rasen oder Erde, weil hier die Feuchtigkeit den Boden weich machen kann, so dass die Räder einsinken.

Denken Sie daran, dass Bäume zwar einen gewissen Schutz vor Niederschlägen bieten, aber bei Sturm oder starkem Schneefall oft Äste abbrechen, die Ihr mobiles Heim beschädigen können.

Wohnwagen im Winter - (Foto: iStockphoto.com/CarlssonInc )
Wohnwagen im Winter – (Foto: iStockphoto.com/CarlssonInc )

Innenraum vorbereiten

Natürlich sollte das Innere möglichst gut abgeschottet sein. Schliessen Sie also alle Dachluken und vergewissern sich, dass die Fenster dicht verschlossen sind.

Lassen Sie alles Wasser ab, damit durch Eisbildung keine Leitungen oder Tanks platzen. Am besten schalten Sie dazu den Strom für die Pumpe ab, öffnen alle Wasserhähne und lassen dann den Tank leerlaufen. Dadurch werden auch die Zuleitungen entleert.

Sehen Sie auch alle Schränke durch, damit keine anderen frostgefährdeten Dinge im Wagen bleiben.

Um die Bildung von Feuchtigkeit zu minimieren, sollten Sie einen Luftentfeuchter auf Salzbasis in den Wagen stellen. Öffnen Sie dabei alle raumtrennenden Türen, damit die Luft zirkulieren kann.

Am besten platzieren Sie den Entfeuchter in der Mitte des Wagens auf dem Boden. Läuft dann das sich sammelnde Wasser durch ein Versehen aus, richtet es keinen Schaden an, wie etwa auf einem Tisch abgestellt.

Öffnen Sie am besten alle Schränke, so dass hier auch die Luft zirkulieren kann. Sitzpolster sollten Sie aufstellen und Matratzen durch untergelegte Hölzer Luft zukommen lassen. All das verhindert Stockflecken.

Verfügt Ihr Wohnanhänger über eine eigene Batterie, bauen Sie die aus und lagern Sie zum Beispiel im Keller, was die Lebensdauer erhöht. Haben Sie die Möglichkeit, einen 220V-Stromanschluß zu nutzen, können Sie alternativ auch die Batterie im Wagen lassen und darüber den Ladezustand erhalten.

Die wichtigsten Arbeiten von außen

Reinigen Sie den Wohnwagen gründlich von außen. Denn der Schmutz, der lange an der Außenhaut bleibt, frisst sich so richtig fest. Wichtig ist auch, dass kein Laub auf dem Dach liegt. Denn wenn Blätter nass werden, färben sie und geben dem Dach unschöne Flecken.

Denken Sie bei der Reinigung auch an die Unterseite. Erde und sonstiger Schmutz, der sich besonders gerne in den Ecken sammelt, speichert lange Zeit Feuchtigkeit, die zu Korrosion und Muff führt.

Verschliessen Sie möglichst alle Öffnungen von aussen, wie für die Heizung oder den Kühlschrank. Das verhindert, dass sich im Winter Mäuse einnisten.

Um die Reifen zu entlasten fahren Sie alle Stützen aus, so dass sie gleichmäßig viel Gewicht aufnehmen.

Ziehen Sie die Feststellbremse nicht an, denn die könnte sonst in der Winterpause festgehen und Sie bringen Ihr Fahrzeug nicht mehr von der Stelle.

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