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Wunden erkennen und behandeln

Von Wunden spricht man, wenn unsere äußerste körperliche Hülle, die Haut, eine Verletzung erlitten hat. Dies geschieht meistens durch einen kleinen bis größeren Unfall durch persönliche Unachtsamkeit oder durch die von Dritten.

Es gibt verschiedene Arten von Wunden:

- Die eher kleineren Schürfwunden, die sich durch einen brennenden Schmerz bemerkbar machen, verletzt ist hierbei nur die oberste Hautschicht: Erste Hilfe hierfür ist die Desinfektion der Wunde mit einem alkoholfreien Mittel. Nicht zu heftig reiben (sonst brennt es noch mehr), wenn nötig ein Verband, um die Stelle vor Keimen zu schützen.

Denken Sie daran, daß Ihr Tetanusschutz eventuell aufgefrischt werden sollte. Bis zur völligen Abheilung ist es ratsam, keine Aktivitäten im Wasser zu betreiben. Duschen kann man natürlich. Befindet sich die Schürfwunde in einer Körperhöhle oder an einem Gelenk, kann es nötig sein, diesen Bereich eher ruhig zu stellen, um ein unangenehmes Aufreißen des Wundschorfes zu vermeiden.

- Die größeren Wunden, wie Platzwunden, Risswunden, Stichverletzungen oder Schußverletzungen:

Selten geht dies unblutig ab, da hier die Haut tiefer verletzt, zumeist bereits stärker durchblutete Gewebe oder gar Organsysteme betroffen sind.

Rufen Sie den Rettungsdienst, wenn die Wunde größer ist oder stark blutet. Im Zweifelsfall hilft ein Anruf bei der Rettungsleitstelle, die mit Ihnen gemeinsam die Lage abklären kann.

Erste Hilfe ist auch hier das sterile Abdecken der Wunde, wenn es mäßig oder stärker blutet ein Druckverband. Abgebunden wird nur im äußersten Notfall, wenn eine Arterie verletzt wurde und stoßweise hellrotes Blut aus der Wunde tritt oder wenn eine der großen Venen betroffen ist. Das Blut erscheint dann dunkelrot und quillt aus dem verletzten Bereich. Achtung: Eine Abbindung darf nur der Arzt wieder lösen.

Bei Stichverletzungen entfernt man keinesfalls den Gegenstand aus der Wunde, sondern verbindet diesen mit (drumherumwickeln).

Bei größeren Verletzungen sollten Sie einen Arzt aufrufen. Dieser wird die Wunde dann fachmännisch säubern und desinfizieren sowie weitere Maßnahmen einleiten. Dazu gehören das Klammern oder Nähen der Wunde.

Christina Medla ist Heilpraktikerin in Fürth

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Veröffentlicht am: 20.12.2005
Aktualisiert am: 2005-12-20 08:59:45

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