Aquarium kaufen

Möchten Sie ein Aquarium kaufen? Dann lohnt sich ein Blick auf unsere Kaufberatung. Hier erfahren Sie, welchen Besatz das Aquarium haben sollte und welche Fische zu Ihrem Aquarium passen.

Aquarium kaufen – diese Typen gibt es

Was ist ein Gesellschafts-Aquarium

Ein Anfänger beginnt meist mit einem Gesellschaftsaquarium. In diesem lassen sich mehrere Fisch- und auch wirbellose Arten pflegen, die gleiche Bedingungen an den Wasserwert stellen.

Was ist ein Felsen-Aquarium?

Es gibt Fischarten, bei denen nicht allein die Wasserwerte wichtig sind. Endemische Buntbarscharten benötigen beispielsweise ein Aquarium mit Felsaufbauten, die als Höhle und auch Rückzugsmöglichkeiten geeignet sind. Die Felsen-Aquarien, daran muss man bei der Anschaffung denken, benötigen eine sehr gute Filterung, weil die Stickstoffumwandlung durch die Pflanzen in einem Becken nicht unterstützt wird.

Aquarium kaufen: Fische in einem Aquarium - (Foto: iStockphoto/Dmitry Demidovich)
Fische in einem Aquarium – (Foto: iStockphoto/Dmitry Demidovich)

Was ist ein Strömungs-Aquarium?

Mit einem Strömungs-Aquarium verhält es sich ähnlich. Es handelt sich hier um einen Aquarientyp, in welchem spezielle Umweltbedingungen vorhanden sein müssen. Hier finden Fische ein zuhause, die vergesellschaftet werden sollen und für das Wohlbefinden hohe Fließgeschwindigkeiten benötigen. Dies kann durch eine Kreiselpumpe erreicht werden. In Strömungsbecken werden Bachläufe simuliert. Diese sind unter anderem für Bachforellen geeignet.

Was ist ein Artaquarium?

Weiterhin gibt es das so genannte Artaquarium. In diesem wird eine Fischart gepflegt und eventuell auch gezüchtet. Genutzt wird ein solches Aquarium in der Regel für Fische, die spezielle Halteanforderungen stellen, wie die australische Wüstengrundel.

Diese zum Beispiel fühlt sich erst dann in einem Aquarium richtig wohl, wenn in der Nacht die Temperatur des Wassers stark sinkt. Es gibt nur wenige Fischarten, die diese Temperaturschwankungen bevorzugen.

Ein Artaquarium ist auch dann notwendig, wenn man eine Fischart halten möchte, die relativ aggressiv auf andere Fischarten reagiert und nicht in einem Gesellschaftsaquarium gehalten werden können. So werden beispielsweise Kugelfische in einem Süßwasser- oder auch Brackwasseraquarium gehalten. Diese können nur schwer mit anderen Fischen zusammengesetzt werden, denn sie zupfen die Flossen der anderen Fische.

Was ist ein Biotop-Aquarium?

Fische aus den gleichen Regionen können in einem Biotop-Aquarium gehalten werden. In diesem wird der natürliche Lebensraum sehr stark nachgebildet. Es gibt verschiedene Nachbildungen in diesen Biotop-Aquarien, wie Bachläufe im Amazonasbecken, ein mittelamerikanischer Küstenbach oder auch eine Felsküste im Malawisee.

Was ist ein Natur-Aquarium?

Weiterhin gibt es auch noch das Naturaquarium und das holländische Pflanzenaquarium. Hier spielen besonders die Aquarienpflanzen eine große Rolle. Oft werden in den holländischen Pflanzenaquarien gar keine Fischkulturen eingesetzt. Wichtig ist hier aber, dass mit Kohlenstoffdioxid gedüngt wird, damit das Pflanzenwachstum gesichert ist. Natürlich muss man hier genau schauen, welche Fischarten für solche Aquarien geeignet sind.

Welche Art Aquarium man auch nutzen möchte, man sollte sich immer im Vorfeld informieren, welches Aquarium wofür geeignet ist und welche Fischarten vergesellschaftet werden können. Macht man alles richtig, kann man lange Freude haben und sein Anfangs-Aquarium später auch gegen ein Fortgeschrittenen-Aquarium austauschen. Unterschiede sind hier in der Größe zu erkennen.

Bevor die Fische gekauft werden, sollte man das Aquarium schon eingerichtet und mehrere Wochen leer stehend eingefahren haben.

Wo kann ich ein Aquarium aufstellen?

  • Wichtig ist es, das Aquarium nicht an einem Ort aufzustellen, an dem sehr viel Tageslicht ist.
  • Das Aquarium sollte nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Dadurch würde die Bildung der Algen gefördert und das Wasser aufgeheizt.
  • Aquarien nicht in der Nähe von Heizkörpern aufstellen.
  • Wichtig ist eine Steckdose in der Nähe des Aquariums.
  • Oberhalb des Aquariums muss ausreichend Platz vorhanden sein, um den Deckel zu öffnen. Denn nur so kann das Wasser gewechselt und das Aquarium gepflegt werden.
  • Der Aufstellungsort sollte waagerecht ausgerichtet und ohne Erschütterungen sein.
  • Ein einmal gefülltes Aquarium ist schwer zu versetzen. Abgesehen davon besteht die Gefahr, dass es bricht, wenn man es versetzen will.
  • Das Aquarium sollte man an Orten aufstellen, die recht ruhig sind, denn die Fische mögen keinen Stress und auch keine lauten Geräusche, beispielsweise durch Musikboxen oder den Fernseher.

Achten Sie auf den Unterbau

Wer ein Aquarium aufstellt, sollte darauf achten, dass der Unterbau das Gesamtgewicht des Aquariums tragen kann, denn schließlich ist das Becken mit Befüllung von Wasser und Geräten nicht sehr leicht. Kauft man sich ein Aquarium mit Unterbau, kann man sicher sein, dass der Unterbau robust ist und auch das gefüllte Aquarium ohne Probleme tragen kann.

Aufwändiger wird es, das Aquarium richtig für die Fische einzurichten. Hier ist es wichtig, dass man alles nacheinander macht und dafür sorgt, dass alles stabil und standfest eingerichtet wird. Nachdem das Aquarium aufgebaut und eingerichtet ist, sollte man dieses auch nicht gleich mit Fischen besetzen, sondern es noch einige Tage stehen lassen, damit sich ein optimales Wasser entwickeln kann.

Aquarium pflegen

Wenn Sie sich den Kauf eines Aquariums überlegen, sollten Sie sich auch darüber im Klaren sein, dass Sie das Aquarium regelmäßig kontrollieren und pflegen müssen.

Wasserqualität prüfen

Es gibt drei Wasserwerte, die man wenigstens einmal in der Woche überprüfen sollte:

  • Nitritwert
  • ph-Wert
  • Karbonathärte

Nitrit entsteht durch den Abbau der Exkremente und blockiert die Verteilung des Sauerstoffes im Fischkörper. Ist der Nitritwert des Wassers zu hoch, kann es also passieren, dass die Fische von Innen ersticken.

Es ist sinnvoll, den Nitritgehalt einmal in der Wochenmitte zu messen. Sollte der Wert zu hoch sein, müssen entsprechende Maßnahmen durchgeführt werden, beispielsweise ein Teilwasserwechsel oder ein vollständiger Wasserwechsel.

Die Wasserqualität des Aquariums chemisch einzustellen oder zu beeinflussen, geschieht hauptsächlich aus drei Gründen.

  •  Das Wasser der Erstbefüllung oder das Ergänzungswasser ist ungeeignet
  •  Die Fisch- oder Pflanzenarten sind besonders anspruchsvoll
  •  Die Wasserqualität verändert sich auf Grund von biochemischen Prozessen nachteilig

Messtagebuch anlegen

Bei der Kontrolle des Wassers ist es notwendig, ein Messtagebuch anzulegen. Anfangs sollte man die Wasserqualität und die Werte der Stoffe häufig messen und dokumentieren.

Verändern sich die Werte nur unwesentlich, kann man das Kontrollintervall verlängern.

Nur, wenn man das Aquarium regelmäßig kontrolliert, kann man auch sicher sein, dass das Wasser, die Pflanzen und auch die Fische gesund sind.

Temperatur kontrollieren

Auch die Temperatur muss regelmäßig kontrolliert werden. Das Wasser darf weder zu warm noch zu kalt für die verschiedenen Fischarten sein. Zur Kontrolle reicht ein Blick auf das Thermometer, welches in jedem Aquarium ein fester Bestandteil sein sollte.

Die Wasserwerte werden mit Teststreifen  durchgeführt. Auch auf Schnecken sollte man das Aquarium regelmäßig kontrollieren. Vermehren sich die Schnecken zunehmend, sollte man den Grund herausfinden und das Problem lösen.

Großes Aquarium in einem Zimmer - (Foto: iStockphoto/paul prescott)
Großes Aquarium in einem Zimmer – (Foto: iStockphoto/paul prescott)

Aquarium reinigen

Einige Reinigungsarbeiten sollten täglich, andere seltener aber regelmäßig vorgenommen werden. Es ist beispielsweise nicht notwendig, den Filter täglich zu reinigen oder das Wasser jeden Tag zu wechseln.

Pflanzenreste und Dreck sollten Sie täglich entfernen. Dies ist mit einem Kescher möglich, den man einmal durch das Wasser zieht. Mit einem Reinigungsmagneten  kann man die Scheiben sehr leicht reinigen.

Bei der täglichen Fütterung sollten Sie auf die Futtermenge achten. Denn Futter ist ein Grund, dass das Aquarium verdreckt.

Beobachten muss man bei einem Aquarium regelmäßig die Geräte, wie Beleuchtung, Heizung und Pumpen. Diese Geräte müssen zwar nicht täglich gereinigt werden, aber man sollte wenigstens prüfen, ob diese einwandfrei funktionieren.

Lässt der Durchfluss des Filters nach, ist es notwendig, diesen zu reinigen. Für die Reinigung sollte man zuvor etwas vom Aquariumwasser abschöpfen und die Filtermatte und sonstigen Materialien darin reinigen. Empfehlenswert ist es, dass immer nur einzelne Teile des Filters, aber nie der gesamte Filter gereinigt wird, damit möglichst viel Filterwasser im Aquarium erhalten bleibt.

Wasser wechseln

Ein Teilwasserwechsel sollte etwa alle eineinhalb bis zwei Wochen durchgeführt werden. Dabei sollten nicht mehr als 20 Prozent des Wassers entnommen werden.

 

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.