16 Tipps für mehr Selbstmotivation

Selbstmotivation ist etwas, das Sie lernen können. Unsere Tipps werden Sie weiter bringen!

Selbstmotivation 1: Das Wörtchen “Wenn streichen”

Erster Schritt: Wenn Sie mehr Erfolg haben wollen – sei es im privaten oder geschäftlichen Leben – sollten Sie das Wörtchen “Wenn” aus ihrem Wortschatz streichen und es durch ein “Wie” ersetzen.

Statt zu denken “Wenn ich mehr Glück gehabt hätte, dann wäre ich jetzt reich”, stellen Sie sich lieber die Frage “Wie werde ich reich?”.

Oder: Statt “Wenn mich doch nur der Chef endlich befördern würde”, fragen Sie sich lieber “Wie kann ich die Geschäftsleitung von meinen Fähigkeiten überzeugen?”.

Ein weiteres Beispiel: Ersetzen Sie “Wenn mich doch nur sie/er endlich ansprechen würde” durch “Wie kann ich sie/ihn am besten ansprechen?”.

Ein Kennzeichen erfolgreicher Menschen ist, dass sie nicht über verpaßte Chancen jammern oder sich über mangelndes Glück beschweren. Stattdessen gehen sie die Sache aktiv an und versuchen ihre Chancen durch Nachdenken und sofortiges Handeln zu ändern.

Selbstmotivation 2: Belohnen

Einer der gängigsten Wege, sich und andere zu motivieren, ist durch Belohnung. Das funktioniert aber auch bei einem selbst.

Versprechen Sie sich eine Belohnung, die es gibt, sobald Sie die Aufgabe abgeschlossen haben. Das kann ein Kinobesuch, eine CD, ein Eis oder auch ein Spaziergang sein. Wichtig ist nur, dass es etwas ist, was Sie gerne wollen. Treffen Sie eine Vereinbarung mit sich selbst, am besten sogar schriftlich – etwa: „Sobald ich mit Projekt xyz fertig bin, belohne ich mich mit der neuen CD von …“

Halten Sie diese Vereinbarung ein: Kaufen Sie sich die CD dann auch wirklich. Allerdings erst, sobald die Aufgabe abgeschlossen ist, nicht schon vorher.

Selbstmotivation 3: Erfolg feiern

Genießen Sie die Dinge, die Sie erreicht haben. Lassen Sie erst einmal alles, was Sie noch erreichen wollen, außen vor.

Denn sonst setzen Sie sich nur unnötig unter Druck und können das Erreichte nicht wirklich genießen. Hier ein paar Anregungen dazu, wie Sie Ihre Erfolge gebührend würdigen:

  • Führen Sie Buch über Ihre Erfolge. Schreiben Sie am besten täglich mindestens eine Sache auf, die Sie am jeweiligen Tag erreicht oder gelernt haben.
  • Schwelgen Sie so richtig in Ihren Erfolgen. Lassen Sie dazu Ihrem Lachen freien Lauf, springen Sie abends im Wohnzimmer umher, gehen Sie eine Runde Joggen.
  • Belohnen Sie sich mit etwas, das Ihnen Freude macht. Jedes Mal, wenn Sie diesen Gegenstand sehen, werden Sie wieder an Ihren Erfolg erinnert. Das spornt Sie an für die Zukunft.

Selbstmotivation 4: Sich selbst feiern

Eine starke Motivation ist die Anerkennung durch andere. Nun können wir natürlich nicht erwarten, dass wir für alles, was wir gut machen, auch von unseren Vorgesetzten oder Kollegen gelobt werden. Wir müssen uns die Anerkennung also selbst geben.

Versuchen Sie es doch einmal: Loben Sie sich selbst, ja feiern Sie, wenn Sie eine Aufgabe bewältigt haben. Genießen Sie das Gefühl, eine komplizierte oder auch eine unangenehme Aufgabe erledigt zu haben. Umso mehr Lust werden Sie beim nächsten Mal haben, eine neue Aufgabe anzupacken.

Selbstmotivation 5: Aufträge schnell erledigen

Wer sein eigener Chef ist, hat manchmal Motivationsprobleme. Besonders in der ersten Phase der Selbständigkeit fehlt manchmal der Antrieb, auch noch die nächste Arbeit oder den nächsten Auftrag zu erledigen.

Vielleicht hilft Ihnen folgender Trick, falls Sie als Freiberufler und Heimarbeiter manchmal Schwierigkeiten haben, sich zu motivieren.

Betrachten Sie Ihre Aufträge nicht als Arbeit, sondern als Einkünfte. Statt zu denken „Ich muss noch an … arbeiten“, sehen Sie es doch so: „Das sind 500 Euro, die nur darauf warten, dass ich sie mir hole.“

Wenn Sie sich die Belohnung vor Augen halten, steigert das die Motivation.

Selbstmotivation 6: Eine Auszeit hilft manchmal

Sicher kennen Sie auch diese Tage, an denen einen nichts und niemand motivieren kann. Dann hilft es nichts, stundenlang vor dem Berg an Arbeit zu sitzen und doch nichts zustande zu bringen.

Hören Sie in einem solchen Fall auf, und machen Sie früher Schluss, sofern das möglich ist (Sie könnten ja einmal ein paar Überstunden abbauen). Oder lassen Sie die Aufgabe liegen, und tun Sie etwas anderes.

Genehmigen Sie sich diese Auszeit. Und versuchen Sie, dabei kein schlechtes Gewissen zu haben. Wir sind nun einmal keine Roboter, die jeden Tag gleich funktionieren. Versuchen Sie, aus einem solchen Tag das Beste zu machen.

Genießen Sie bewusst die Auszeit. Am nächsten Tag wird dann alles besser gehen.

Selbstmotivation 7: Eigene Motivation hinterfragen

Wissen Sie eigentlich, was Sie motiviert? Ist es die Anerkennung durch andere? Das zutiefst befriedigende Gefühl, eine schwierige Herausforderung gemeistert zu haben? Eine Gehaltserhöhung?

Wer weiß, was ihn besonders motiviert, kann seine Aufgaben entsprechend gestalten. Wenn Sie zum Beispiel besonders gern im Team arbeiten, dann übernehmen Sie verstärkt Projekte, bei denen es auf Teamwork ankommt. Oder Sie versuchen, die Aufgaben nicht als Alleinkämpfer, sondern zusammen mit anderen zu erledigen.

Selbstmotivation 8: Visualisieren

Sich selbst zu motivieren fällt leichter, wenn Sie sich vorstellen, wie Sie die Aufgabe mit Freude und viel Schwung erledigen.

Malen Sie sich das so genau und so positiv wie möglich aus. Danach stellen Sie sich vor, wie gut Sie sich fühlen, wenn Sie die Aufgabe bewältigt haben, wie erleichtert und stolz Sie sind.

Wenn wir eine Aufgabe abgeschlossen haben, gibt uns das in der Regel ein gutes Gefühl – gleichsam als Belohnung. Es spricht aber doch nichts dagegen, dieses gute Gefühl und die Energie, die es verleiht, bereits vorher zum Erreichen des Ziels zu nutzen.

Versuchen Sie, sich möglichst detailliert auszumalen, wie Sie sich fühlen werden, wenn die Arbeit fertig ist. Was werden Sie sich selbst sagen, was werden andere sagen? Eine solche Visualisierung kann eine so starke Sogkraft entwickeln, dass sich die Arbeit fast von selbst erledigt.

Selbstmotivation 9: Programmieren Sie sich selbst

Nicht nur Geräte lassen sich programmieren. Auch bei uns selbst kann das funktionieren. Versuchen Sie, sich nicht einzureden, dass Sie eine bestimmte Aufgabe nicht bewältigen können, dass Sie ein Chaot sind, der seinen Job nicht in den Griff bekommt, dass Sie keine Energie haben etc.

Auf diese Weise programmieren Sie sich nämlich selbst darauf, zu scheitern, und nehmen sich jede Lust, die Aufgabe anzupacken.

Auch wenn Ihnen das vielleicht idiotisch vorkommt: Sagen Sie sich selbst, dass Ihnen die Aufgabe Spaß macht, dass es eine spannende Herausforderung ist, die Sie bewältigen können, dass Sie damit ganz schnell fertig sein werden. Auch wenn Sie selbst nicht daran glauben, programmieren Sie so Ihr Unterbewusstsein auf diese neuen „Glaubenssätze“.

Sie können auch so tun, als ob das Ganze Spaß macht. Wenn man sich insbesondere bei körperlichen Tätigkeiten darauf einlässt und sich vorstellt, sie würden Spaß machen, kann das sehr schnell dazu führen, dass man tatsächlich Freude dabei empfindet. Freude stellt sich nämlich dann ein, wenn man konzentriert und ganz bei der Sache ist. Dann vergeht die Zeit wie im Flug, und die Dinge gehen leichter von der Hand.

Selbstmotivation 10: Den Tag mit etwas Leichtem beginnen

Aller Anfang ist schwer – und das jeden Morgen wieder. Klar gehört zur Arbeit eine positive Grundhaltung und Freude am Job. Doch Sie können es sich noch ein wenig leichter machen, den Arbeitstag gut zu bewältigen.

Fangen Sie Ihren Arbeitstag mit einer Aufgabe an, die Sie leicht bewältigen können. Das Erfolgserlebnis gibt Ihnen den nötigen Schwung für die nächsten Aufgaben. Denn Sie können eine Aufgabe schon mal abhaken und haben etwas geschafft.

Leichte Aufgabe bedeutet aber nicht, dass es eine triviale Tätigkeit ist. Nur eine Briefmarke auf einen Brief zu kleben und den abzuschicken reicht nicht. Besser ist eine wichtige Mail, ein gutes Telefonat oder eine andere Aufgabe, die nicht zu viel Zeit braucht.

Mit dem Schwung aus dem ersten kleinen Erfolg werden Sie weitere Aufgaben umso leichter lösen.

Selbstmotivation 11: Künstlicher Druck

Ein starker Motivationsfaktor kann eine Deadline sein, also ein Termin, zu dem eine Aufgabe zwingend erledigt sein muss. Manche Menschen können sich dann, wenn ein Termin immer näher rückt, plötzlich ohne Schwierigkeiten an die Arbeit machen.

Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, dann nutzen Sie dieses Phänomen: Tragen Sie den Termin in Ihren Terminplaner ein.

Schreiben Sie sich den Termin auf ein Post-It und kleben Sie dieses an Ihren Monitor oder an die Pinnwand. Falls es sich um ein größeres Projekt handelt, teilen Sie es in kleinere Aufgaben auf und setzen Sie sich für jede davon einen eigenen Termin.

Das funktioniert natürlich nur, wenn Sie nicht jemand sind, der durch enge Deadlines gelähmt wird.

Selbstmotivation 12: Spielen Sie den Tag durch, bevor Sie aufstehen

Wenn Sie am Morgen aufwachen, gehen Sie die einzelnen Stationen des Tages durch, der vor Ihnen liegt.

Stellen Sie sich dabei vor, dass alles glatt läuft.

Stellen Sie sich auch vor, wie Sie auf unvorhergesehene Komplikationen umsichtig reagieren.

Visualisieren Sie außerdem, wie andere Ihnen zu Ihren Erfolgen gratulieren – mit diesem Gefühl im Bauch ist es nicht schwer, mit dem richtigen Fuß aufzustehen.

Selbstmotivation 13: Mutlosigkeit bekämpfen

Sind Sie mutlos und niedergeschlagen? Haben Sie das Gefühl ein Versager/eine Versagerin zu sein? Dann hilft Ihnen vielleicht folgender Trick: Nehmen Sie Bleistift und Papier zur Hand und schreiben Sie alles nieder, was zu Ihren Gunsten steht. Zum Beispiel:

  • Was Sie in ihrem Leben erreicht haben
  • Was Sie alles können, das andere nicht können
  • Was Sie schönes in Ihrem Leben erlebt haben
  • Was Sie besitzen, das andere nicht besitzen

…und so weiter

Sie werden sehen, dass sich bald Ihre Laune hebt und dass es das Leben eigentlich mit Ihnen gut meint.

Selbstmotivation 14: Lernen Sie Nein zu sagen

Fühlen Sie sich beruflich oder privat ausgenutzt? Können Sie niemandem eine Bitte abschlagen? Kommen Sie immer wieder in die Bredoullie, weil Sie etwas versprochen haben und es dann doch nicht halten können? Dann wird es Zeit einmal so richtig Nein zu sagen.

Der Trick besteht darin, sich gar nicht erst auf eine Diskussion einzulassen.

Ein Beispiel: Wenn wieder einmal der Kollege kommt, und Sie bittet noch mal eben schnell dieses oder jenes zu erledigen, dann sagen Sie einfach “Nein, ich habe keine Zeit dafür”.

Garantiert wird der Kollege nachbohren und fragen “Warum nicht?” oder argumentieren, daß Sie der/die einzige sind der/die die Aufgabe so toll erledigen kann.

Jetzt heißt es standhaft bleiben und sich keine Blösse geben. Sagen Sie einfach nur “Tut mir leid, ich habe doch schon Nein gesagt”.

Jetzt ist es wichtig, das Gespräch zu beenden. Zur Not verlassen Sie einfach das Zimmer oder wechseln Sie das Thema. Ihr Gegenüber wird jetzt vielleicht sauer sein, aber da müssen Sie durch. Das legt sich schon wieder. Ihre Umgebung wird sich bald daran gewöhnen, dass Sie nicht zu allem Ja und Amen sagen und sie in Zukunft in Ruhe lassen. Im Gegenteil: Ihr neues Selbstbewustsein wird honroriert werden.

Selbstmotivation 15: Erfolg durch positive Ausstrahlung

Wie Sie auf andere Menschen wirken, entscheidet darüber, ob man Sie sympathisch findet oder nicht. Das hat einen maßgeblichen Einfluss auf Ihren Erfolg im Beruf und Privatleben.

Es gibt einen einfachen Weg, selbst herauszufinden wie man wirkt. Bitten Sie eine Person Ihres Vertrauens, Sie in verschiedenen Situationen mit einer Videokamera zu filmen: Beim Einkaufen, beim geselligen Zusammensein in der Stammkneipe oder mal zwischendurch bei der Hausarbeit.

Sie werden überrascht sein, wie Sie bei den verschiedenen Tätigkeiten wirken: Mal abweisend, mal freundlich oder unfreundlich und mal introvertiert. Benutzen Sie die Aufnahmen, um zu lernen im richtigen Moment zu lächeln, dem Gegenüber in die Augen zu sehen oder auch mal verbindlich etwas zu fordern, statt sich vom Verhandlungspartner niederbügeln zu lassen.

Selbstmotivation 16: Lachen Sie am Morgen

Viele Menschen sind richtige Morgenmuffel. Manche tauen erst am Mittag auf. Bis dahin sind sie ständig genervt und stecken mit ihrer schlechten Laune auch Freunde und Kollegen an.

Wenn Sie auch so jemand sind, dann sollten Sie gleich nach dem Aufstehen mal richtig ablachen. Es klingt zwar verrückt, funktioniert aber. Lachen Sie einfach los. Denken Sie an etwas Lustiges oder an etwas, was Ihnen viel Freude bereitet hat. Zum Beispiel an Ihren letzten Urlaub oder an einen Menschen, den Sie gern haben.

Durch das Lachen schaltet Ihr Gehirn von schlechter auf gute Laune um. Das funktionier wie ein Reflex. Mit etwas Übung können Sie sich so fast schlagartig eine gute Laune machen.

Ein Nebeneffekt: Sie werden effektiver im Job und haben allgemein mehr Freude am Leben. Auch Ihre Umgebung wird Sie als angenehmere/n Zeitgenossen/in empfinden.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.