So helfen Sie bei Brandwunden und Verbrühung

Verbrennungen und Verbrühungen gehören zu den häufigen Unfällen in Haushalten. Wir haben hier eine Liste von Informationen, die Ihnen im Fall einer Verbrennung oder Verbrühung helfen können. 

ACHTUNG: Falls Sie selbst oder jemand in Ihrer Umgebung akut von einer größeren Brandverletzung oder Verbrühung betroffen sind, rufen Sie den Rettungsdienst an! Dieser Text dient nur der grundlegenden Information und kann keine Konsultation mit einem Arzt ersetzen!

Erste Hilfe bei Verbrennung und Verbrühung

Eine Verbrennung ist schnell passiert. Heißes Fett, Wasser, eine Herdplatte oder der Grill: im Haushalt lauern viele Fallen, an denen man sich verbrennen oder verbrühen kann. Solche Verletzungen sind sehr schmerzhaft. Daher ist es wichtig, dass Sie richtig reagieren.

Das wichtigste bei einer Verbrennung oder Verbrühung ist zu verhindern, dass sich die Schädigung ausweitet. Daher als erstes die Wärmequelle entfernen und brennende Kleidung löschen. Bei einer Verbrühung auf jeden Fall die mit heißer Flüssigkeit voll gesogenen Kleidungsstücke so schnell wie möglich entfernen.

Danach sollten Sie die betroffenen Stellen kühlen. Dazu verwenden Sie kühles Wasser mit etwa 20 Grad Celsius. Das Wasser lassen Sie über die betroffenen Körperteile laufen. Verwenden Sie zu kaltes Wasser, kann es zu einer Unterkühlung kommen.

Ist die betroffene Stelle größer als die Handfläche des Patienten oder der Patient hat starke Schmerzen, sollten Sie den Rettungsdienst rufen. Bis die Helfer eintreffen, sollten Sie die Wunde weiter kühlen und den Patienten beruhigen.

Hat der Patient starke Schmerzen, ihm ist schwindlig oder er wird blass, sollten Sie ihn nach Möglichkeit auf den Boden setzen, damit er sich bei einem Sturz keine weiteren Verletzungen zuzieht. Wird er bewusstlos, legen Sie ihn in die stabile Seitenlage.

Kühlen Sie mindestens fünf Minuten, besser zehn Minuten lang. Kühlen Sie nicht länger als maximal 15 Minuten. Bis dahin müssten die Schmerzen deutlich besser geworden sein. Ist das nicht der Fall, rufen Sie einen Rettungswaagen.

Ist die Wunde größer als ein Ein-Euro Stück oder entzündet sie sich, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen und die Wunde versorgen lassen. Verbrennungen heilen nur langsam und bilden leicht Narben. Daher kann eine professionelle Versorgung viel bewirken.

Was Sie auf keinen Fall tun sollten, ist Hausmittel auf eine Verbrennung schmieren. Sind Sie sich nicht sicher, ob die Verbrennung so schlimm ist, dass sie vom Arzt versorgt werden muss, sollten Sie die Wunde lediglich kühlen. Von Mehl, Salz, Öl, Salben und Pudern sollten Sie Abstand nehmen. Die verschlimmern die Wunde meist nur.

Handelt es sich bei der Verbrennung lediglich um eine kleine Rötung oder Blase, können kühlende Gels nach dem Kühlen die Heilung beschleunigen und vor dem nervigen Juckreiz beim Abheilen schützen.

So lindern Sie die Schmerzen bei kleinen Brandwunden

Haben Sie sich am Backofen oder Grill leicht verbrannt, wird die Wunde weniger schmerzhaft, wenn Sie sie sofort mit kühlem Wasser kühlen.

Schnell reagieren, aber nicht zu kaltes Wasser verwenden

Entscheidend hier ist, dass Sie binnen Sekunden reagieren. Je eher Sie die Wunde ins kühle Wasser tauchen, desto besser.

Nehmen Sie sich Zeit zum Kühlen. Je nach Ausmass einer Brandwunde dürfen das ruhig 10 Minuten bis eine halbe Stunde sein. Achten Sie aber darauf, die betreffende Stelle nicht zu unterkühlen. Vorsicht auch bei zu kaltem Wasser.

DFV: Feuerwehrärzte warnen: Brandwunden nicht zu lange kühlen

Kühlen bis der Schmerz nachlässt, diese alte Erste-Hilfe-Regel für Verbrennungen ist nach neuesten medizinischen Kenntnissen nicht mehr in jedem Fall richtig.

Deutschlands Feuerwehrärzte stellen im Mai 2003 in Fulda eine neue Behandlungsrichtlinie vor, mit der Unterkühlungen und daraus folgende Komplikationen vermieden werden sollen. Prof. Dr. Peter Sefrin, Bundesfeuerwehrarzt des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), warnt: “Gerade bei der Kühlung von Brandwunden werden gravierende Fehler gemacht. Die Anwendung von Leitungswasser zur Minderung des Schmerzes ist nur für kleinere Wunden indiziert.”

Weiter sagt Prof. Dr. Sefrin: “Die Dauer der Kühlung sollte auf zehn bis höchsten 15 Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes beschränkt sein. Großflächige Verbrennungen dürfen nur kurzfristig abgelöscht und nicht länger mit Wasser behandelt werden, weil besonders bei Kindern und älteren Menschen die Gefahr der Unterkühlung besteht. Dies kann in der Folge zu schwerwiegenden Komplikationen führen, insbesondere zu Gerinnungsstörungen und Infektionen.”

Sefrin weiter: “Nach dem Ablöschen müssen die vorher brennenden oder schwellenden Kleidungsstücke, sofern sie nicht mit der Haut verklebt sind, wegen eines möglichen Hitzestaus entfernt werden. Bei Verbrennungen, die mehr als fünf bis zehn Prozent der Körperoberfläche betreffen, sollte in jedem Falle der Notarzt gerufen werden, um eine frühe Behandlung auch gegen die Schmerzen einleiten zu können.”

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

Keine Hausmittel auf Brandwunden

So genannte Hausmittel wie Mehl, Puder, Öle oder gar Desinfektionsmittel haben bei der Erstbehandlung von Verbrennungen oder Verbrühungen nichts zu suchen. Sie richten nur noch mehr Schaden an, und wertvolle Zeit für tatsächliche Erste-Hilfe-Maßnahmen geht verloren, warnt die Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit in ihrer Ausgabe vom 1. Juli 2003.

Genauso wenig sollte man Kleiderreste, die an der verbrannten Haut haften, ablösen. Das verschlimmert unter Umständen die Verletzung und erhöht die Infektionsgefahr.

Stattdessen gilt es, die betroffenen Körperstellen so schnell wie möglich für mindestens 15 Minuten zu kühlen und bei großflächigen Wunden den Notarzt zu verständigen.

Ausgedehnte oder tiefe Brandverletzungen gehören danach unbedingt abgedeckt, zum Beispiel mit speziellen Verbandstüchern aus der Apotheke. Bis der Rettungsdienst eintrifft sollte man den Verletzten auf keinen Fall allein lassen, ihn vor Unterkühlung schützen sowie auf Atmung, Puls und Schocksymptome achten.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.