Ertrinkungsunfälle verhindern – so schützen Sie Ihr Kind

Ertrinkungsunfälle gehören zu den häufigsten Todesursachen im Kindesalter. Lesen Sie jetzt, wie Sie Ihr Kind schützen und Ertrinkungsunfälle verhindern.

So verhindern Sie Ertrinkungsunfälle

  1. Lassen Sie Ihr Baby oder Kind nicht unbeaufsichtigt in der Badewanne – auch nicht kurz.
  2. Lassen Sie Ihr Kind nicht allein, wenn Wasser (See, Meer, Teich, Schwimmbecken, Planschbecken …) in der Nähe ist. Erinnern Sie auch andere Betreuungspersonen (Großeltern, Babysitter, …) an ihre besondere Aufsichtspflicht in Wassernähe.
  3. Übertragen Sie die Aufsicht niemals anderen Kindern. Auch älteren Geschwistern sollten nicht die Verantwortung für die Kleineren übernehmen müssen. Nur Erwachsene sind wirklich in der Lage, die Gefahren des Wassers zu begreifen.
  4. Wenn Sie einen Gartenteich haben, sichern Sie diesen ab. Hierzu lesen Sie weiter unten im Text mehr. Das Gleiche gilt für Regentonnen oder andere Wasserbehältnisse, in die Kinder hineinfallen können, indem Sie sie mit einem Deckel sicher verschließen oder eine entsprechende Absperrung errichten.
  5. Leeren Sie Planschbecken nach der Benutzung.
  6. Sorgen Sie dafür, dass ihr Kind so früh wie möglich (ab drei Jahren) schwimmen lernt. Wenn Sie es ihm nicht selbst beibringen können, buchen Sie einen Schwimmkurs. Üben Sie das Schwimmen regelmäßig.
  7. Auch wenn ihr Kind schwimmen gelernt hat, sollten Sie es in der Nähe von Wasser nicht aus den Augen lassen. Es dauert eine Weile, bis es ein sicherer Schwimmer ist. Lassen Sie Ihr Kind am besten nur in Gewässern schwimmen, bei denen es eine Wasserrettung gibt.
  8. Sprechen Sie mit ihren (älteren) Kinder über die Gefahren, die das Wasser in sich birgt.
  9. Denken Sie am Meer an die gefährlichen unsichtbaren Unterströmungen. Kinder (und auch Erwachsene) können selbst in nur knietiefem Wasser von der Strömung umgerissen und auf das offene Meer gezogen werden. Besonders tückisch: Die Strömungsverhältnisse können sich jederzeit ändern. Ein Strand, der morgens sicher war, kann am Nachmittag schon zur Falle werden. Prüfen Sie deshalb täglich die Sicherheit Ihres Strandabschnittes. Fragen Sie dazu bei der Strandaufsicht nach oder erkundigen Sie sich bei Einheimischen.
  10. Auf Booten sollten Kinder immer ohnmachtssichere Schwimmwesten tragen.
Bach mit Steinen darin - (Foto: Martin Goldmann)
Bach mit Steinen darin – (Foto: Martin Goldmann)

Warum ist Wasser für Kinder so gefährlich?

  • Kinder ertrinken lautlos und versinken schnell. Anders als Erwachsene machen Kinder, die ins Wasser gestürzt sind, keine Abwehrbewegungen. Sie sinken sofort und ohne noch einmal kurz aufzutauchen.
  • Kleinkinder können sogar in Pfützen ertrinken. Fällt ein Kind so ins Wasser, dass sein Gesicht im Wasser liegt, macht es keine Abwehrbewegungen. Dabei ist es egal, ob das Kind bäuchlings oder auf dem Rücken im Wasser liegt. Es kann deshalb sogar passieren, dass Kinder in einer nur wenige Zentimeter tiefen Pfütze, im Planschbecken oder in der Badewanne ertrinken.
  • Kinder haben einen anderen Schwerpunkt. Durch den im Verhältnis zum Rumpf großen Kopf der Kinder, liegt ihr Körperschwerpunkt höher als bei Erwachsenen. Dadurch verlieren sie schneller das Gleichgewicht, wenn sie sich zum Beispiel über eine Regentonne oder am Schwimmbadrand beugen.

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So machen Sie Ihren Gartenteich kindersicher

  • Verankern Sie reißfeste Netze und Baustahlmatten wenige Zentimeter unter der Wasseroberfläche. Kinder, die in den Teich fallen, werden zwar nass, gehen aber nicht unter. Denken Sie daran, auch Kübelteiche zu sichern. Für Kinder unter drei Jahren reicht diese Sicherung nicht, denn sie können sich auf den Baustahlmatten und Netzen nicht hoch stützen und dennoch ertrinken.
  • Ein Zaun um den Teich ist die sicherste Lösung. Natürlichere aber weniger effektive Barrieren sind zum Beispiel Buchsbaum- oder Rosenhecken. Optisch ebenfalls reizvoll: landschaftsgerecht eingebundene Wälle und Tore.
  • Teichbesitzer, die Besuch von Kindern bekommen, sollten einen mobilen Zaun um den Teich herum ziehen, sobald sich der Besuch ankündigt. Diese Zäune gibt es in Baumärkten oder im Zoofachhandel und können nach dem Besuch problemlos wieder abgebaut werden.
  • Nachbarn mit Teichen sollten Tore und Durchgänge zwischen den Grundstücken so sichern, dass sie von kleinen Kindern nicht geöffnet oder überklettert werden können.

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