Flecken unter Auto

Befinden sich Flecken unter Ihrem Auto, so verliert Ihr Fahrzeug Flüssigkeit. Dann müssen Sie zuerst klären, um was es sich handelt. Erst dann wissen Sie, ob und wie Sie dagegen vorgehen müssen.

Dazu nehmen Sie am besten ein wenig davon mit der Fingerspitze auf und prüfen Konsistenz und Geruch. Haben Sie Angst davor, schmutzige Finger zu bekommen, verwenden Sie ein Taschentuch.

Eine wässrige Flüssigkeit ohne besonderen Eigengeruch kann von der Klimaanlage stammen. Im darin enthaltenen Wärmetauscher entsteht auch einige Zeit nach dem Abstellen des Motors noch Kondenswasser, das meistens durch einen Schlauch nach unten geführt wird. Haben Sie also in Ihrem Fahrzeug die Klimaanlage an, stammt das Wasser wohl von dort und ist harmlos. Ansonsten könnte es sich dabei um Kühlwasser handeln. Prüfen Sie, ob der Füllstand noch in Ordnung ist. Mit größeren Lecks am besten nicht mehr fahren.

Dunkles Öl mit dem typischen Verbrennungsgeruch tropft aus undichten Stellen am Motorgehäuse. Sind es nur ein paar Tropfen täglich, ist das für den Motor noch nicht kritisch. Allerdings verschmutzen Sie damit dauerhaft den Untergrund und das Öl kann auch Gewässer verunreinigen. Ein Werkstattbesuch ist da anzuraten. Eventuell hilft auch schon ein Dichtmittel. Ist das Öl heller kann es auch aus dem Getriebe stammen. Die Folgen sind aber dieselben.

Nach Benzin oder Diesel riechende Flüssigkeiten sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten lassen. Hat Ihr Kraftstoffsystem ein Leck, kann im schlimmsten Fall ein Motorbrand entstehen. Unbedingt einen Fachmann zurate ziehen!

Ölige Flüssigkeiten ohne markanten Geruch können so einfach nicht zugeordnet werden. Es könnte sich hierbei etwa um Bremsflüssigkeit, Hydrauliköl der Servolenkung oder Automatiköl handeln. Wenn Sie durch Rückverfolgung der Flüssigkeit zu einem bestimmten Austrittsort nicht von selbst das leckende Bauteil finden können, ist auch hier ein Besuch Ihrer Werkstatt angeraten.

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