Gebrauchtwagen: Darauf sollten Sie bei der Probefahrt achten

Wer einen Gebrauchtwagen kaufen will, sollte eine Probefahrt machen. Lesen Sie hier, mit welchen Tipp Sie prüfen, ob das Auto in Ordnung ist.

Nachdem Sie einen Gebrauchtwagen von außen angesehen und sich einen ersten Eindruck des Innenraums verschafft haben, geht es los zur Probefahrt.

Die Probefahrt

  1. Unmittelbar vor dem Losfahren überzeugen Sie sich von der Funktion der Beleuchtungsanlage. Am besten geht das, wenn Sie einen Bekannten dabei haben, der für Sie den Check übernimmt, während Sie Innen die Schalter betätigen. Blinker, Abblendlicht, Rückfahrlicht, Bremsleuchten und falls vorhanden Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte sollten geprüft werden. Auch ein kurzer Druck auf die Hupe ist nicht verkehrt.
  2. Vergessen Sie nicht, vor dem Losfahren die Spiegel einzustellen. Bei der Gelegenheit überprüfen Sie auch Zustand und Verstellbarkeit der Spiegel.
  3. Starten Sie den Motor und warten Sie ein paar Sekunden. Wie läuft der Motor im kalten Zustand? Wie nimmt der Motor Gas an?
  4. Dann fahren Sie los. Denken Sie daran, dass Sie in einem fremden Fahrzeug sitzen und machen Sie sich mit ihm vertraut. Schalten Sie die Gänge oder Schaltstufen einmal durch. Die sollten sich leichtgängig einlegen lassen.
  5. Prüfen Sie die Kupplung.
  6. Schließen Sie bei der Probefahrt möglichst Stadtfahrten und eine Überlandstrecke mit ein. Nach Möglichkeit sollten Sie auch eine etwas unruhigere Piste suchen, etwa ein Kopfsteinpflaster. Falls Sie viel auf Autobahnen unterwegs sind, sollten Sie mit dem Wagen auch auf die Autobahn fahren.
  7. Achten Sie bei der Fahrt auf Geräusche und Vibrationen. Falls etwas ungewöhnlich klingt, sprechen Sie den Verkäufer darauf an.
  8. Suchen Sie sich eine freie Fläche, vielleicht einen Parkplatz und probieren Sie hier die Bremsen aus. Ziehen die Bremsen einseitig? Gibt es schleifende Geräusche beim Bremsen?
  9. Parken Sie das Auto auch einmal ein. Achten Sie darauf, wie leichtgängig die Lenkung ist und ob Sie mit der Übersichtlichkeit des Wagens zufrieden sind.
  10. Ebenfalls auf einer freien Fläche sollten Sie bei langsamer Fahrt das Lenkrad einmal nur locker halten und sehen, ob das Auto nach links oder rechts zieht.
  11. Fahren Sie mit dem Auto auf jeden Fall auch in die Stadt. Denn hier haben Sie Stop and Go-Verkehr, müssen oft anfahren, bremsen und deutlich mehr lenken. Bei der Gelegenheit fallen Probleme und Fehler am Auto auf, die Sie bei einer Überlandfahrt vielleicht gar nicht merken würden.
  12. Beim Stop and Go bemerken Sie, ob der Motor auch im Stand rund läuft. Sie spüren, wie sich die Kupplung beim Anfahren verhält und wie gut der Motor Gas annimmt.
Auto auf Autobahn
Da ist sogar mal ein kleiner Stau gut: Stop and Go hilft zu erkennen, ob Motor und Getriebe in Ordnung sind. (Foto: Martin Goldmann)

Lesen Sie hier, was „Aus erster Hand“ beim Gebrauchtwagenkauf bedeutet.

Motorraum prüfen

  • Nach der Probefahrt sollten Sie noch einmal in den Motorraum schauen.
  • Etwas austretendes Öl am Ventildeckel (=Oberseite des Motors) muß nichts Schlimmes bedeuten. Ein Austausch der Dichtung stoppt zumeist den Ölverlust.
  • Tritt hingegen Öl an anderen Stellen des Motors aus, ist Vorsicht angesagt. Hier kann nur ein Fachmann beurteilen, ob es sich um eine harmlose Undichtigkeit oder um ein kapitales Leck im Motorgehäuse handelt.
Motorraum VW Caddy
Nach der Probefahrt sollten Sie einen Blick in den Motorraum werfen. (Foto: Martin Goldmann)

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.