5 Gründe, warum der Maulwurf im Garten bleiben darf

Manch Hobbygärtner ärgert sich, wenn er Maulwurfshügel in seinem Garten entdeckt. Zu Unrecht. Denn die Hügel sprechen dafür, dass der Boden gesund ist. Lesen Sie jetzt fünf Gründe, warum der Maulwurf im Garten bleiben darf.

Maulwurf schaut aus seinem Hügel heraus - (Foto: iStockphoto/nwbob)
Maulwurf schaut aus seinem Hügel heraus – (Foto: iStockphoto/nwbob)

Fünf Gründe, warum der Maulwurf im Garten bleiben darf

Vorweg: Maulwürfe stehen unter Artenschutz. Sie dürfen also auf keinen Fall bekämpft werden. Wenn man sie loswerden möchte, kann man versuchen, sie mit natürlichen Mitteln zu vertreiben.

Grund 1: Der Maulwurf als Schädlingsbekämpfer

Der Maulwurf ernährt sich von Insekten (und ihren Larven), die er in seinen Tunnelgänge findet. Dabei vertilgt er auch Schädlinge, die sich von Pflanzenwurzeln ernähren. Bis zu 50 Gramm Kleintiere und Insekten vertilgt ein Maulwurf pro Tag. Pflanzliche Kost mag er hingegen nicht, sodass Sie diesbzüglich keine Sorge haben müssen, wenn ein Maulwurf in Ihrem Garten lebt.

Grund 2: Keine Chance der Wühlmaus

Auch gegen Wühlmäuse ist der Maulwurf eine hilfreiche Unterstützung. Die kleinen Nagetiere fressen unterhalb der Erde Pflanzenwurzeln von Pflanzen an und schädigen diese dabei nachhaltig. Gelangt eine Wühlmaus in die Gänge des Maulwurfs, wird auch sie gefressen.

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Grund 3:  Feine Erde für Pflanzkübel

Taucht der Maulwurf oberhalb der Erde auf, graben seine Schaufelhände die Erde nach oben. Darüber kann man sich ärgern oder man nutzt diese sinnvoll. Denn die von den Wühlern aufgeworfene Erde ist in ihrer Struktur sehr fein und eignet sich ideal zum Befüllen von Pflanzkübeln oder Blumentöpfen. Wenn Sie die Erde nicht sofort nutzen können, nehmen Sie einen Eimer und befüllen ihn mit dem abgetragenen Hügel. Bei der nächsten Gelegenheit können Sie die Erde verwenden.

Grund 4: Hilfreiche Grabungsarbeiten

Maulwürfe graben unterhalb der Erde ihre Gänge und sorgen dafür, dass das Erdreich aufgelockert wird. Wer einen Maulwurf im Garten hat, kann sich das Tätigkeiten wie Umgraben, Vertikutieren und Harken sparen.

Grund 5: Gutes Ökosystem

Wer einen Maulwurf im Garten hat, kann sicher sein, dass sein Boden gesund ist. Denn die Tiere lassen sich nur da nieder, wo sie ausreichend Nahrung finden.

Wenn Sie die Maulwurfshügel stören

Ist ein Maulwurf in Ihren Garten eingezogen, gehören zwangsläufig Maulwurfshügel dazu. Wenn Sie die Hügel stören:

  • Harken Sie die Hügel glatt.
  • Alternativ wässern Sie die Hügel, bis sie verschwunden sind.
  • Auf keinen Fall sollten Sie mit dem Rasenmäher über die Hügel fahren, in der Hoffnung ihn damit zu eliminieren. Denn wenn sich darin noch Steine befinden, schädigen Sie das Messer des Mähers.
Maulwurfshügel - (Foto: Martin Goldmann)
Maulwurfshügel – (Foto: Martin Goldmann)

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