So beheben Sie einen Wasserschaden am Handy mit Reis

Wird ein Handy feucht, müssen Sie das Wasser möglichst schnell wieder herausbekommen. Denn die Feuchtigkeit greift Kontaktstellen an und kann interne Kurzschlüsse bewirken.

Moderne Telefone können Sie allerdings nicht einfach so zerlegen, um das Trocknen zu beschleunigen. Darum müssen Sie zu einem Trick greifen.

So bekommen Sie Ihr Handy wieder trocken

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Telefon feucht geworden ist, muß die allererste Aktion das Ausschalten sein. Noch besser ist es, den Akku zu entfernen, falls möglich.

Dann nehmen Sie einen Beutel oder eine Schachtel mit Reiskörnern beliebigen Typs und legen das Gerät und den Akku dort hinein. Der Behälter sollte verschlossen sein.

Handy in Reis - (Foto: Markus Schraudolph)
Handy in Reis – (Foto: Markus Schraudolph)

Haben Sie nur losen Reis, dann geben Sie den in einen Gefrierbeutel oder eine Schachtel und legen das Telefon so hineine, dass es rundherum von Reis eingeschlossen ist.

Lassen Sie das Gerät dort für 24 Stunden liegen.

Ungekochte Reiskörner haben die Eigenschaft, Feuchtigkeit anzuziehen und an sich zu binden. Innerhalb der Tüte oder Schachtel entsteht so eine sehr trockene Atmosphäre, die die Feuchtigkeit quasi aus dem Handy herauszieht.

Wenn Sie dann das Handy herausnehmen, den Akku wieder einlegen und einschalten, haben Sie gute Chance, dass alles wieder in Ordnung ist.

Vorsicht vor Kondenswasser im Winter

Grimmige Kälte birgt besondere Gefahren für Mobiltelefone. Akku und Display reagieren überaus sensibel auf Temperaturen unter Null, harter Frost kann das Handy sogar komplett zerstören. Handy-Besitzer sollten ihr Telefon daher am besten am Körper, etwa in der Jacken- oder Hosentasche mitführen. Auf keinen Fall sollte es über Nacht im Auto oder im Freien liegen bleiben.

Schon an der Frostgrenze können die Flüssigkeitskristalle des Displays einfrieren. Die Leistungen des Akkus vermindern sich drastisch, ein Aufladen ist praktisch kaum noch möglich. Dies kann soweit führen, dass der Stromspeicher ersetzt werden muss. Als absolute Schmerzgrenze fürs Handy gilt eine Temperatur von zehn

Grad minus. Geht das Thermometer weiter in den Keller, können sich Kontakte auf den Platinen lösen, was zwangsläufig zum Totalausfall des Mobiltelefons führt.

Ist das Gerät versehentlich doch einmal für längere Zeit der Kälte ausgesetzt, sollte es zum Auftauen nicht in stark geheizte Räume mitgenommen werden. Denn nach diesem Temperatur-Schock würde sich im Inneren Kondenswasser bilden, das in die empfindliche Elektronik tropft und diese beschädigt. Besser ist ein langsamer, schonender Temperaturanstieg über mehrere Stunden.

Weitere Tipps gegen Wasserschaden

Elektronik mag kein Wasser. Falls man doch einmal durch Unachtsamkeit ein Glas über dem Laptop ausgekippt wurde oder das Handy in einer Pfütze gelandet ist, sollte man Folgendes beachten:

  • Sofort die Stromzufuhr abstellen. Also den Handy-Akku entfernen oder das Stromkabel abziehen. Falls das Netzkabel auch nass geworden ist, besser die Sicherung ausschalten, damit man keinen Stromschlag bekommt.
  • Das Gerät nach Möglichkeit auseinanderbauen, so dass die Trocknung schneller abläuft. Also SIM-Karten, PC-Cards und andere Module entfernen.
  • Mit einem feinen Papiertuch die alle sichtbaren Wassertropfen vorsichtig abtupfen.
  • Tastaturen am besten auf den Kopf stellen und kräftig schütteln, so dass alles Wasser heraustropft.
  • Nun gilt es, die restliche Feuchtigkeit möglichst schnell aus dem Gerät herausbringen. Dazu kann man folgende Methoden einsetzen:
  • Auf der niedrigsten Hitzestufe mit einem Fön behandeln
  • Das Gerät zusammen mit einigen feuchtigkeitsabsorbierenden Päckchen (“Silica Gel”) in eine Plastiktüte packen. Die Päckchen findet man als Bestandteil fast jeder Geräteverpackung. Sie sollten aber nicht alt sein. Denn ansonsten haben sie bereits ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen, komplett mit der Raumluft aufgebraucht.
  • Wer der Temperaturanzeige seines Backofens traut, kann das verunglückte Gerät auch darin eine Stunde bei 50 °C trocknen lassen.
  • Wer exotische Lösungen bevorzugt, kann das Gerät auch kurz in 100%igen Alkohol eintauchen. Denn der nimmt auch Feuchtigkeit auf. Es kann dabei allerdings zum Anlösen von Plastikteilen kommen. Darum die Kontaktzeit möglichst gering halten.

Ist der Trocknungsvorgang abgeschlossen, baut man alle Teile wieder zusammen, setzt die Batterie ein und probiert, das Gerät wieder einzuschalten. Mit ein wenig Glück, ist der Unfall ohne Folgen geblieben

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.