Haustiere: Hund und Katze an Silvester

Der Jahreswechsel ist für Haustiere mit viel Stress verbunden. Silvesterraketen und Knaller sind für das Tier ein unbekannter Lärm, der sie in Panik versetzt. Hier ein paar Tipps, wie Sie die Silvesternacht für Ihr Haustier angenehmer gestalten können.

Kleintiere und Vögel abschirmen

Der Käfig von Kleintieren und Vögeln sollte in einen ruhigen Raum gestellt und mit einer Decke gegen Licht und Lärm abgeschirmt werden.

Freigänger-Katzen ausnahmsweise zu Hause halten

Ihre Katze sollten Sie schon morgens nicht mehr aus dem Haus lassen, denn viele Silvesterbegeisterte (vor allem Kinder) können es kaum bis zum Abend abwarten und beginnen schon am Vormittag mit der Knallerei. Durch die Böller und Raketen könnte die verschreckt oder gar verletzt werden und findet dann möglicherweise nicht mehr heim.

Denken Sie daran auch die Katzenklappe zu verschließen.

Im Haus sollten Sie der Katze einen ruhigen und abgedunkelten Raum zur Verfügung stellen, in den sie sich zurückziehen kann. Ein Katzenkorb in dem sich die Katze wohl fühlt, sollte auch in diesem Raum stehen.

Wenn ein Hund Angst hat, zieht er sich gerne an einen vertrauten Ort zurück - (Foto: Martin Goldmann)
Wenn ein Hund Angst hat, zieht er sich gerne an einen vertrauten Ort zurück – (Foto: Martin Goldmann)

Hunde sollten an der Leine bleiben

Auch Ihren Hund sollten Sie am 31.12. lieber an der Leine lassen und erst am 1.1. gegen Abend wieder frei laufen lassen. So vermeiden Sie, dass der Hund vor einem Böller erschrickt und Reißaus nimmt. Besonders ehemalige Straßenhunde reagieren oft panisch, mitunter sogar aggressiv auf Knaller.

Ein weiterer Vorteil der Leine ist, dass Sie den Hund so immer im Blickfeld haben. So können Sie sicher sein, dass der Hund keine Böller- oder Raketenreste frisst. Die sind für Hunde nämlich sehr interessant, können aber unangenehme Folgen haben.

Während der Silvesternacht sollte der Hund in seiner vertrauten Umgebung einen ruhigen, abgedunkelten Platz zur Verfügung haben. Bewährt haben sich höhlenartige Plätze, wie etwa eine Transportbox oder ein Körbchen unter dem Schreibtisch. Hunde fühlen sich hier sicherer.

So können Sie Ihrem Tier helfen

Verhalten Sie sich trotz des Lärms draußen ganz normal und vermitteln Sie Ihrem Haustier so Sicherheit. Versuchen Sie nicht das Tier zu trösten und gehen Sie nicht auf Jaulen und Bellen ein. Denn jede Reaktion auf diese Angstsignale würde den Hund oder die Katze in der Überzeugung, dass der Lärm gefährlich ist bestärken und so nur noch mehr Angst hervorrufen.

Wissen Sie, dass Ihr Tier sehr panisch auf die Knallerei reagiert, sollten Sie vorsorgen. Bachblüten, wie zum Beispiel die Rescue-Tropfen, können den Stress verringern. Bei extremen Fällen, bei denen das Tier sich verletzen könnte oder sonst Gefahr für die Gesundheit besteht, können Sie sich im Vorfeld vom Tierarzt ein Beruhigungsmittel geben lassen.

Wollen Sie ein ängstliches Tier auf Silvester vorbereiten, ist eine Geräusch-CD sinnvoll. Solche CDs enthalten viele Geräusche, wie Gewitter, Böller und Schüsse. Zu bekommen sind Geräusch-CDs meist als Effekt-CDs für Hobbyfilmer.

Mit der CD können Sie Ihren Hund oder die Katze langsam an die Geräusche gewöhnen und ihm so zeigen, dass die Geräusche harmlos sind. Spielen Sie die CD erst leise ab und später dann immer lauter. Dieses Training kostet allerdings viel Zeit und sollte mindestens einen Monat vor Silvester beginnen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.