So füttern Sie Ihren Hund richtig

Die meisten Hunde fressen sehr gern und so viel sie bekommen können. Deswegen müssen Sie bei der Fütterung besonders darauf achten, dass Sie das Gewicht des Hundes halten. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass das Füttern Ihres Hundes einigermaßen in Ruhe, regelmäßig und gesittet abläuft. 

So füttern Sie Ihren Hund richtig

Das sollten Sie beachten, wenn Sie Ihren Hund füttern.

1. Hund auf einen festen Platz schicken

Wenn Sie das Futter zubereiten, sollten Sie den Hund auf seinen Platz schicken. Anderenfalls bettelt der Hund rennt vor lauter Freude ständig um Sie herum. das ist lästig. Und schlimmstenfalls stolpern Sie noch über den Hund. Empfehlenswert ist es auch, einen festen Futterplatz für den Hund einzurichten.

Dalmatiner wartet auf Futter - (Foto: Martin Goldmann)
Dalmatiner wartet auf Futter – (Foto: Martin Goldmann)

2. Hund auf Kommando fressen lassen

Bringen Sie dem Hund bei, dass er erst auf Ihr Kommando zum Futter darf. So bleibt Ihnen noch genügend Zeit, das Futter auf den Boden zu stellen, bevor sich der Hund darauf stürzt.

3. Das Futter dosieren

Egal was Sie füttern: Die Menge muss stimmen. Auf gekauftem Futter finden Sie immer Dosierungsempfehlungen. Halten Sie sich zunächst daran. Für Trockenfutter besorgen Sie sich am besten einen einigermaßen transparenten Plastikbecher, an dem Sie außen eine Markierung für die richtige Futtermenge anbringen. Halten Sie diese Menge ein.

4. Futter und Leckerli miteinander verrechnen

Wenn Sie Ihren Hund immer mal wieder belohnen, sollten Sie diese Belohnungen mit dem Futter verrechnen: Viele Belohnungen bedeutet weniger Futter zur Hauptmahlzeit.

5. Den Hund beobachten

Achten Sie darauf, wie Ihr Hund das Futter annimmt. Wechseln Sie gegebenenfalls die Futtersorte. Prüfen Sie auch regelmäßig, ob Ihr Hund nicht zu dick ist: Wenn Sie über die Flanke streichen, sollten Sie ohne großen Druck noch gut die Rippen des Hundes spüren. Aber Achtung: stellen Sie sich nicht neben den Hund beim Fressen. Das stört ihn nur. Gehen Sie ein gutes Stück weg vom Hund und beobachten Sie ihn aus den Augenwinkeln. Das ist für das Tier angenehmer.

6. Wasser bereit stellen

Besonders, wenn Sie Trockenfutter verfüttern müssen Sie genügend Wasser zur Verfügung stellen. Achten Sie darauf, dass der Napf immer voll ist.

Bringen Sie eine Markierung am Futterbecher an, damit Sie nicht zu viel füttern

Hund sollten regelmäßig Futter bekommen. Wichtig ist es dabei, das Gewicht des Tiers im Auge zu behalten und die richtige Menge zu füttern. Das geht am besten mit einem halbwegs transparenten Futterbecher.

Um die richtige Futtermenge zu ermitteln, richten Sie sich anfangs nach dem Gewicht des Hundes. Auf der Futterpackung steht dann die zum Gewicht passende Futtermenge.

Achtung: Falls Ihr Hund stark übergewichtig ist, ziehen Sie etwas von der auf der Packung empfohlenen Futtermenge ab. Alternativ zum normalen Hundefutter gibt es übrigens auch kalorien reduzierte Futtersorten.

Denken Sie daran, dass es sich um eine Tagesempfehlung handelt. Falls Sie Ihren Hund mehrmals am Tag füttern, müssen Sie mit entsprechenden Teilmengen arbeiten.

Futtermenge an Becher markieren - (Foto: Martin Goldmann)
Futtermenge an Becher markieren – (Foto: Martin Goldmann)

Mit der Tabelle haben Sie einen ersten Anhaltspunkt für die Futtermenge. Stellen Sie einen leeren Futterbecher auf eine Küchenwaage und stellen Sie die Waage dann wieder auf Null (damit wird dann des Eigengewicht des Bechers nicht mehr berücksichtigt).

Geben Sie jetzt so viel Futter in den Becher bis die empfohlene Menge erreicht ist.

Sehen Sie von außen durch den Becherrand hindurch. Markieren Sie dann mit einem Permanent-Stift von außen die Obergrenze des Futters. Nach dieser Markierung richten Sie sich in den nächsten Tagen.

Den Hund beobachten

Behalten Sie aber die Entwicklung Ihres Hundes im Auge. Nimmt er zu, reduzieren Sie die Futtermenge. Nimmt er zu sehr ab, erhöhen Sie die Menge. Dazu zeichnen Sie jeweils wieder einen Strich an.

Kleiner Trick noch: Falls Sie anfangs häufig die Futtermenge ändern, schreiben Sie neben jede Markierung das aktuelle Datum. So wissen Sie, welcher Futtermenge aktuell gilt.

Hunde: Trockenfutter einweichen

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, Trockenfutter für Hunde einzuweichen. Das ist besonders dann wichtig, wenn der Hund schlecht trinkt.

Hund trinkt schlecht

Normalerweise reicht es, zum Trockenfutter ausreichend Wasser im Napf zur Verfügung zu stellen. Manche Hunde trinken allerdings nicht so reichlich, wie sie sollen. In solchen Fällen können Sie das Futter wahlweise einweichen oder direkt vor dem füttern wässern.

Manche Hunde vertragen eingeweichtes Futter besser

Manche Hunde vertragen eingeweichtes Futter besser. Das Futter ist dann vor dem Fressen schon aufgequollen und angelöst – ein Prozess, der sonst beim Verdauen nachgeholt werden muss.

Falls Ihr Hund also Verdauungsprobleme hat, können Sie es einmal mit eingeweichten Futter probieren.

Einweichen oder Wässern?

Je nach Hund können Sie das Futter ausführlich einweichen oder direkt vor dem Füttern wässern. Das Einweichen eignet sich zum Beispiel bei Hunden, deren Zähne nicht mehr so gut sind. Häufig wird auch empfohlen, bei jungen und alten Hunden das Futter einzuweichen.

Das Wässern hat den Vorteil, das die Hunde noch etwas zu kauen haben an ihrem Futter und so besser vor Zahnstein geschützt sind.

So beschäftigen Sie Ihren Hund beim Füttern

Fütterungszeit bedeutet: Schüssel hinstellen und nach ein paar Sekunden ist das Futter Geschichte. Aus dieser Routine können Sie aber auch ausbrechen und den Hund dazu bringen, dass er sich das Futter erarbeitet.

Voraussetzung für die folgenden Tipps ist, dass der Hund hierfür Trockenfutter bekommt.

So muss sich der Hund das Futter erarbeiten

Im Fachhandel gibt es zig Spielzeuge, mit denen sich der Hund das Futter erarbeiten muss. Die Futterpyramide zum Beispiel hat oben ein Loch, in das das Futter hineinkommt und unten ein Gewicht. Wie ein Stehaufmännchen richtet sich die Pyramide immer wieder auf.

Das Futter kommt aber nur durch das kleine Loch wieder heraus – der Hund ist gut beschäftigt, die Pyramide herumzukicken.

Andere Spielzeuge bestehen aus zwei Hartgummischalen, die ineinander verschraubt werden. Am Rand sind Löcher, durch die ebenfalls wieder Futter herauskommen kann.

Wer gerade kein Spielzeug zur Hand hat, kann auch einen Karton mit zusammengeknüllter Zeitung füllen und dort das Trockenfutter hineinwerfen. Der Hund hat dann eine Weile zu wühlen.

Und wenn Sie einen Garten haben streuen Sie das Trockenfutter dort einfach mal aus. Ihr Hund kann sich das Futter dann erschnüffeln und ist auch eine Weile beschäftigt.

Nassfutter im Kong erarbeiten

Wenn Sie Nassfutter verfüttern, stopfen Sie es doch einmal in einen Kong. Aus dem glockenförmigen Gummi-Spielzeug muss der Hund das Futter dann herausschlecken. Auch das beschäftigt ihn eine Weile.

Genausogut können Sie kleine Untertellerchen mit Nass- oder Frischfutter im Haus oder Garten verteilen, so dass sich der Hund das Futter zusammensuchen muss.

Hund mit Futterpyramide - (Foto: Martin Goldmann)
Hund mit Futterpyramide – (Foto: Martin Goldmann)

Darum ist die richtige Größe fürs Trockenfutter eines Hundes wichtig

Bei der Gabe von Trockenfutter an Hunde ist es wichtig, dass die Größe der Brocken zum Tier passt.

Natürlich sind riesengroße Stückchen für einen Zwerghund unpassend.

Aber auch mit zu kleinen Futterstückchen tun Sie Ihrem Tier nichts Gutes. Denn eine der Vorteile von Trockenfutter ist, dass der Hund die Brocken zerbeissen muss. Das ist gut für seine Kaumuskeln und hält die Zähne sauber.

Ist das Trockenfutter zu klein dimensioniert, wird es Ihr Hund einfach herunterschlingen, statt zu kauen. Das ist auch für seine Verdauung nicht optimal.

So finden Sie die richtige Brockengröße für Ihren Hund

Bei den meisten Futtersäcken ist das ungefähre Gewicht des Vierbeiners aufgedruckt. Die Größe der Stücke ist dann entsprechend dem Gewicht angepasst.

Zur Sicherheit oder wenn Sie keinen Aufdruck finden, können Sie durch die Verpackung die Brockengröße zwischen Zeigefinger und Daumen prüfen. Das geht am besten am oberen Rand des Inhalts, weil hier die Verpackung locker anliegt.

Bei einem großen Hund mit 40 kg oder mehr, sollten die Brocken etwa halbe Daumengröße haben, bei ganz kleinen Tieren sollten Sie etwa erbsengroß sein.

Wenn Sie die Teile spüren und sich Ihren Hund dazu vorstellen, sollten Sie die Größe auch gut abschätzen können.

Hundenapf - (Foto: Markus Schraudolph)
Hundenapf – (Foto: Markus Schraudolph)

Fütterungszeiten für den Hund

Wann soll man dem Hund wieviel Futter geben? Die Antwort ist: es kommt auf den Hund an.

In den meisten Fällen reicht es aus, den Hunden morgens und nachtmittags jeweils nach dem Spaziergang Futter zu geben. Manche Tiere kommen auch mit einer Mahlzeit am Tag prima zurecht.

Achten Sie darauf, wie Ihr Hund mit den Futterzeiten zurecht kommt. Denn manche Tiere reagieren ausgesprochen sensibel auf unpassende Futterzeiten.

Falls Ihr Hund einen empfindlichen Magen hat, sollten Sie die Mahlzeiten lieber auf drei bis vier Portionen am Tag aufteilen. Dann bleibt der Magen gefüllt. Wenn der Magen Ihres Hundes öfters vernehmbar knurrt oder wenn der Hund morgens spuckt, kann es ein Hinweis sein, dass Sie die Fütterung umstellen müssen. Sprechen Sie das aber immer mit Ihrem Tierarzt ab – nicht, dass hinter dem Übergeben des Hundes eine ernsthafte Krankheit steckt.

Hund klaut Essen

Es ist nervig, wenn man nichts Essbares herumstehen lassen kann, weil der Hund sofort drangeht. Das kann man dem Hund auch abgewöhnen, muss dass allerdings für jeden Tisch einzeln machen.

Hunde haben nur eine sehr geringe Fähigkeit, gelerntes zu abstrahieren. Hat ein Hund gelernt, dass er nichts vom Küchentisch fressen darf, bedeutet das nicht automatisch, dass er auch nichts vom Wohnzimmertisch frisst.

Die Verallgemeinerung von “Nicht vom Küchentisch fressen” zu “von gar keinem Tisch fressen” ist für den Hund nur schwer möglich und erfordert viel Geduld und Übung.

Hier ein paar Tricks um dem Hund das Klauen abzugewöhnen:

1. Wenn der Hund in Ihrem Beisein klaut, schimpfen Sie ihn, sagen laut und deutlich “Aus” und nehmen ihm das Futter weg. Es ist ganz wichtig, dass er nicht frisst, denn dann hätte er trotz Schimpfen Erfolg gehabt und würde es immer wieder probieren.

Schaffen Sie es dem Hund das Essen wegzunehmen, hat er nur das Negativ-Erlebnis bei dem Versuch an das Essen zu gehen. Nach drei bis vier solchen Negativ-Erlebnissen, geben die meisten Hunde auf und probieren es gar nicht mehr.

2. Der Hund klaut das Essen, wenn Sie nicht in der Nähe sind.

In diesem Fall ist die Therapie schwieriger. Das Ziel ist ebenfalls, dass der Hund den versuch Essen zu klauen mit einem Negativ-Erlebnis verbindet und nicht mit einem Erfolg = Fressen.

Wenn Sie in der Nähe sind ist eine Möglichkeit einen Teller so aufzustellen, das Dosen oder ähnliches umfallen, sobald der Hund an den Teller geht. Durch das laute Geräusch erschrickt der Hund.

Bei dieser Methode müssen Sie aber schnell genug beim Hund sein, um ihm das Essen wegzunehmen. Trösten Sie den Hund ruhig in dieser Situation. Damit verstärken Sie seine Empfindung, dass die Situation schlimm war. Der Trost sollte aber auf keinen Fall aus Futter bestehen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.