Trockene Heizungsluft – so verbessern Sie das Raumklima

Wenn die Temperaturen kälter werden, laufen die Heizungen wieder auf Hochtouren. Was einserseits behaglich ist, ist andererseits ein Problem. Denn Heizungsluft ist sehr trocken und das führt zu trockenen Schleimhäuten. Dies ist nicht nur unangenehm, es sorgt dafür, dass Krankheitserreger leichter in den Körper gelangen und begünstigt so Erkältungskrankheiten. Um vorzubeugen, sollten Sie der trockenen Heizungsluft den Kampf ansagen und die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

Vorweg: Wann ist die Luft zu trocken?

Die Luftfeuchtigkeit in Räumen ist ideal, wenn sie zwischen 40 und 60 Prozent liegt. Liegt der Luftfeuchtigkeitswert bei unter 40 Prozent, ist die Luft also zu trocken. Das passiert bei Heizungsluft schnell. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Luftfeuchtigkeit bei Ihnen zu niedrig ist, können Sie den Wert einfach mit einem kostengünstigen Luftfeuchtigkeitsmessgerät (Hygrometer)  messen.

Der Luftfeuchtigkeitsmesser gibt Auskunft. In diesem Fall ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig.

Fünf Tipps gegen trockene Heizungsluft

  1. Lüften
    Regelmäßiges Lüften vertreibt die trockene Heizungsluft und bringt frische Luft in die Räume. Wichtig ist aber, richtig zu lüften. Lüften Sie mit weit geöffnetem Fenster, mehrmals täglich für einige Minuten. Auch wenn es kalt ist – Ihre Nasenschleimhäute werden es ihnen danken.
  2. Luftfeuchtigkeit erhöhen
    Wenn Sie noch über einen Heizkörper verfügen, auf dem man etwas abstellen kann, können Sie eine kleine Schüssel mit Wasser darauf platzieren. Durch die Heizungswärme verdunstet das Wasser und die Luftfeuchtigkeit wird höher. Auch feuchte Handtücher eignen sich gut zu diesem Zweck.
  3. Wäsche aufhängen
    Lassen Sie die Wäsche auf einem Wäscheständer trocknen, anstatt den Wäschetrockner zu benutzen. Auch das hilft gegen trockene Heizungsluft, denn die Feuchtigkeit aus der Wäsche wird an die Raumluft abgegeben.
  4. Luftbefeuchter für die Heizung
    Anstelle der oben genannten Wasserschüsseln können Sie sich auch spezielle Luftbefeuchter  anschaffen, die an der Heizung angebracht werden.
  5. Ultraschall-Luftbefeuchter
    Ultraschall-Luftbefeuchter  nutzen Ultraschall-Wellen, um Feuchtigkeit im Raum zu zerstäuben. Bei der Verwendung besteht allerdings die Gefahr, dass durch das Gerät auch Keime in die Luft gelangen.

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