iPad und iPhone: So organisieren Sie unter Windows Ihre Fotos und Videos mit Alben

Im Auslieferungszustand von iPad und iPhone gibt es nur ein einziges Album namens “Aufnahmen”.

Hier legt das Betriebssystem die Fotos und Videos ab, die mit dem Gerät selbst geschossen wurden.  Das Album “Aufnahmen” ist standardmäßig geöffnet, wenn Sie die App Fotos starten.

Eigene Alben mit dem iPad anlegen

Sie sind aber nicht auf dieses eine Album beschränkt.

Lesen Sie, wie Sie eigene Alben anlegen können, um Ihre Fotosammlung besser zu ordnen. Der Weg führt über eine eigene Struktur von Unterverzeichnissen im Ausgangsordner auf Ihrem Computer.

Beispielalbum iPad
Beispielalbum iPad

Alben durch Synchronisation mit iTunes erzeugen

Die prinzipielle Logik dabei ist, dass Sie in iTunes einen einzigen Ordner angeben, in dem Ihre Bilder liegen und dann per Synchronisation den Inhalt des Ordners auf das mobile Gerät übertragen. Die Details dazu erklärt der Tipp Ordner mit Bildern auf das iPad kopieren.

Alle Ordner darin werden auf dem iPad oder iPhone zu Alben. Zwar werden auch die Inhalte von Unterordnern mit übertragen, iTunes ignoriert deren Hierarchie, da es keine Alben innerhalb von Alben unterstützt.

Ein Beispiel für den Umgang mit Ordnern

Sehen Sie sich diese Hierarchie im Ordner “Meine Bilder” an, der als Sync-Quelle definiert ist.

Meine Bilder
Meine Bilder

Die Unterordner von “Urlaub” mit den Jahreszahlen würde iTunes einfach außen vor lassen.

Sie hätten nach einer Synchronisation auf Ihrem iPad also zwar die Urlaubsbilder von 2011 und 2012, aber zusammen im selben Album “Urlaub”.

Den speziellen Ordner “iPod Photo Cache” legt iTunes selbst an. Er dient zu internen Zwecken und wird nicht als Album genutzt.

Alben per iPad/iPhone anlegen

Seit der Version 5 des Betriebssystems iOS können Sie auch am mobilen Gerät Alben anlegen.

Klicken Sie dazu in der Foto-Ansicht auf den Aktionsbutton rechts oben. Es erscheint die Meldung “Objekte auswählen”.

Tippen Sie die Fotos an, die in das neue Album gelangen sollen und wählen dann Hinzufügen.

Nun will das iPad/iPhone wissen, wie das neue Album heissen soll und legt es nach der Bestätigung an.

Haben Sie bereits Alben auf diese Weise angelegt, dann gibt es bei Hinzufügen eine weitere Auswahl zwischen einem neuen Album oder einem bereits vorhandenen.

Beachten Sie, dass Sie dabei niemals Alben als Ziel verwenden können, die auf Ihrem PC als Verzeichnis angelegt und per iTunes-Sync auf das mobile Gerät gebracht wurden.

Auch bemerkenswert: Die Bilder werden nicht verschoben, sondern als Verknüpfung im anderen Album angelegt. Löschen Sie das Foto in Aufnahmen, verschwindet es auch im angelegten Album.

Im Endeffekt können Sie diese Methode darum nur als eine spezielle Art der Verschlagwortung und weniger zum echten Sortieren einer Fotosammlung nutzen.

Alle Bilder auf einmal zeigen

Auf dem iPad gibt es neben Orte und Alben noch die Ansicht Fotos. Hier finden Sie eine Album-übergreifende Ansicht für alle Bilder, die auf dem Gerät gespeichert sind.

Auf einem iPhone fehlt dieser Reiter. An seiner Stelle finden Sie dort das automatisch angelegte Album Fotoarchiv. Dort sind auch alle Bilder der “normalen” Alben zusammengefasst.

Fazit: Nutzen der Alben ist beschränkt

Ohne zusätzliche Apps ist Ihr mobiles Gerät im Umgang mit Bildern nicht sehr mächtig. Verwenden Sie es für die Fotografie, haben Sie eigentlich nur die Option, Fehlschüsse zu löschen.

Ansonsten müssen Sie die Aufnahmen zuerst auf einen PC verschieben und dort sichten und sortieren.

Alles, was wieder aufs iPad oder iPhone soll, müssen Sie via iTunes-Sync bereitstellen. Dabei ist auf dem tragbaren Gerät nicht einmal das Löschen möglich. Alles, was per iTunes übertragen wurde ist quasi heilig und kann nur von dort aus beeinflusst werden.

Nutzen Sie auf einem Mac das Programm iPhoto, dann können Sie auch damit Alben auf Ihrem IOS-Gerät verwalten. Wie das geht, zeigt der Tipp iPhoto: So erzeugen Sie Alben, um sie auf das iPad zu übertragen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.