So überträgt Ihr iPhone beim Auslandseinsatz keine Daten mehr im Hintergrund

Wenn Sie mit dem iPhone im Ausland unterwegs sind, werden Sie im Normalfall sehr genau auf die Menge der übertragenen Daten achten müssen, weil mit den üblichen Verträgen recht hohe Kosten anfallen. Deshalb sollten Sie aufpassen, wie Sie Ihr iPhone im Ausland nutzen. Wir haben hier ein paar Tipps und Erfahrungsberichte für Sie zusammengestellt, die Ihnen helfen wenn Sie im Ausland Ihr Telefon nutzen möchten.

So überträgt Ihr iPhone beim Auslandseinsatz keine Daten mehr im Hintergrund

Klar, verzichten Sie dann auf Video-Übertragungen oder andere große Dateiübertragungen. Aber auch wenn Sie völlig einschränken, wird ihr iPhone einfach so jeden Tag rund 2 MByte an Datenverkehr verursachen.

Dafür ist die Mitteilungszentrale verantwortlich, also der spezielle Bildschirm, den Sie sehen, wenn Sie mit dem Finger von oben nach unten in das Display wischen.

Der Sinn dieser Ansicht ist, schnell alle für Sie wichtigen Neuigkeiten zusammengefasst sehen zu können.

Darum überträgt Ihr iPhone auch ohne Nutzung Daten

Standardmäßig enthält die Mitteilungszentrale unter anderem auch das lokale Wetter und die Notierungen von verbreiteten Aktienkursen.

Mitteilungszentrale
Mitteilungszentrale

Damit die Informationen wirklich sofort verfügbar sind, aktualisiert das iPhone sie mehrmals am Tag im Hintergrund.

Rechnet man die dabei übertragenen Daten zusammen, kommen rund 2 MByte täglich zusammen. Gerade wenn man mit jedem Byte knausern muss, lohnt es sich, dieses Verhalten abzustellen.

So überträgt das iPhone weniger Daten im Hintergrund

Gehen Sie zur Konfiguration der in der Mitteilungszentrale angezeigten Widgets über Einstellungen – Mitteilungen.

Rufen Sie nacheinander Wetter-Widget und Aktien-Widget auf.

Deaktivieren Sie dort den Schalter In der Zentrale anzeigen.

Nun holt sich Ihr Smartphone nur dann Daten für Wetter und Aktienkurse, wenn Sie die jeweilige App über das normale Icon starten.

So deaktivieren Sie andere Apps, bei denen Datenverkehr anfällt

Die beiden genannten Anwendungen sind die einzigen Widgets in der Mitteilungszentrale, die stillheimlich nennenswerte Datenmengen übertragen.

Sie müssen aber bedenken, dass auch Apps, die geladen wurden und im Hintergrund weiterlaufen, potentielle Datenfresser sind.

Darum sollten Sie bei der Ausreise aus Ihrem Heimatland alle nicht benötigten Programme schliessen: iPhone: Apps beenden.

Iphone: Datenübertragung im Ausland erlauben

Das Iphone ist für den Einsatz “Always On” konzipiert. Es bringt also den meisten Nutzen, wenn es ständigen Zugriff auf das Internet hat.

Durch entsprechende Mobilfunk-Verträge mit Flatrate haben Sie dabei die Kosten für die Datenübertragung im Inland im Griff.

Würde das Iphone beim Roaming, also dem Betrieb in ausländischen Funknetzen genauso sorglos Kontakt mit dem Internet aufnehmen, könnte sich “Always On” schnell als gigantische Kostenfalle herausstellen.

Darum ist in Ihrem Gerät die Funktion Daten-Roaming im Auslieferungszustand deaktiviert. Sie müssen sich also darum keine Sorgen machen.

Erst wenn Sie sicher sind, dass Ihr Vertrag auch beim Roaming akzeptable Kosten für die Internet-Benutzung vorsieht, schalten Sie das Daten-Roaming ein.

Sie finden die Option unter Einstellungen – Allgemein – Netzwerk.

Datenroaming Iphone
Datenroaming Iphone

 

Iphone: Roaming im Grenzgebiet verhindern

In der Werkseinstellung hat das Iphone die automatische Netzsuche aktiviert. Die Folge: Hat am aktuellen Standort der normale Provider kein Netz, sucht das Gerät nach anderen Mobilfunknetzen, in denen es sich einbuchen darf.

Kostenfalle automatische Suche

Wenn Sie sich aber in der Nähe zum Ausland aufhalten, kann das zur Kostenfalle werden. Denn auch wenn Sie sich noch auf deutschem Boden aufhalten, bucht sich Ihr Handy vielleicht unbemerkt im Ausland ein. Abgehende Anrufe werden dann deutlich teurer und sogar ankommendes Gespräch kommt Ihnen wegen der Roaming-Gebühren teuer zu stehen.

Wenn Ihnen die Erreichbarkeit sehr wichtig ist, dann achten Sie einfach auf den angezeigten aktuellen Provider. Ist es ein ausländischer, dann halten Sie die Gesprächszeiten kurz.

Ansonsten deaktivieren Sie einfach die automatische Netzsuche.

So deaktivieren Sie die automatische Netzsuche

Tippen Sie auf das Icon Einstellungen und dort auf Netzbetreiber.

Warten Sie, bis das Iphone die Suche nach den verfügbaren Providern abgeschlossen hat.

Iphone Automatische Netzsuche abschalten
Iphone Automatische Netzsuche abschalten

Tippen Sie in der Liste auf Ihren Provider. Damit verschwindet das Häkchen bei Automatisch und erscheint neben dem gewählten Netzanbieter.

Wenn Sie wieder daheim sind, schalten Sie einfach wieder auf Automatisch zurück, damit in empfangsschwachen Gebieten ein Partner-Netzwerk genutzt wird.

Mit dem Smartphone auf Reisen

Bis vor etwa einem Jahr habe ich mich nicht getraut, mit dem Handy im Ausland Daten-Roaming zu aktivieren. Der Grund: Es ist aberwitzig teuer. Schon ein paar Bilder, die man hochlädt oder ein paar Facebook-Postings gehen arg ins Geld.

Markus hat mir dann über die Travel & Surf-Option bei der Telekom erzählt. Dazu hatte er auch schon einen Tipp geschrieben. Nach einigem Rumsuchen in den Tarifoptionen bei T-Mobile habe ich die Option dann auch gefunden und zugeschaltet. Übrigens, liebe Telekom – es wäre nett, wenn Euer Web-Auftritt flotter und verständlicher wäre.

Ein paar Daten hochladen

Das Datenroaming ist damit immer noch kein Schnäppchen, aber zumindest habe ich die Kosten unter Kontrolle. Und mir ging es nur darum, ein paar Radstrecken mit Runkeeper aufzuzeichnen und die dann hochzuladen. Keine große Sache.

Nach der Ankunft am Flughafen habe ich erst einmal alles im iPhone ausgeschaltet, das für unerwünschten Traffic sorgen könnte. Allen voran habe ich die Cloud-Dienste deaktivert.

Dumm nur, dass mit dem Deaktivieren auch alle abgeglichenen Daten verschwinden – alle Bilder aus dem Fotostream genauso wie die Kontakte aus dem Adressbuch. So ein Unfug. Aber es war eh Urlaub und ich habe für eine Woche auf die Kontakte verzichtet.

Fotostream ausschalten nicht nötig

Den Fotostream habe ich abgeknipst, weil ich Angst vor dem Traffic hatte, wenn ich ein paar Fotos mache und die automatisch in die Cloud geschubst werden.

Heute habe ich noch einmal nachgelesen: die Sorge war unbegründet, da die Bilder nur per WiFi- oder Ethernet-Verbindung in die Cloud geschubst werden, nicht aber über mobile Verbindungen.

Nächstes Mal werde ich die Cloud-Dienste also aktiviert lassen. Dann habe ich auch meine Bilder dabei.

Roaming-Option für eine Woche bei T-Mobile
Roaming-Option für eine Woche bei T-Mobile

Tarif wählen

Nach der ersten Ausfahrt habe ich dann das Daten-Roaming aktiviert. Prompt kam eine SMS mit drei Tarifvorschlägen:

  • DayPass M mit 50MB in 24 Stunden für 2,95 Euro
  • WeekPass mit “Flat” in 7 Tagen für 14,95 Euro

Diese vermeintliche Flat ist verlockend, aber eine Mogelpackung. Nach 100 MByte in einer Woche ist dann nämlich Schluss mit lustig.

Dennoch habe ich mich für den WeekPass entschieden und bin damit auch die Woche über gut hingekommen. Allerdings habe ich mich auf das tägliche Hochladen meiner Radlrunde und ein paar Facebook-Statusmeldungen beschränkt. Bilder habe ich keine hoch geladen.

Mein Fazit

Datenroaming im Ausland ist vor allem eines: unverschämt teuer. 100 MByte sind in Nullkommanix weg, wenn man nicht aufpasst. Alleine beim Surfen kommen innerhalb kurzer Zeit immense Datenmengen zusammen. Und mit dem Upload von ein paar Bildern sind die Kontingente schnell erschöpft.

Spaß macht das nicht – außer man beschränkt sich wirklich nur auf den notwendigsten Traffic. Zeitgemäß ist das nicht mehr. Aber so lange es keinen Druck von außen gibt, werden die Roaming-Preise wohl so unverschämt bleiben.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.