Kaufberatung: Autoradio kaufen

Das Autoradio gehört zur Grundausstattung des Autos und ist genauso selbstverständlich wie Handbremse und Sitzgurte. Was wäre auch eine lange und langweilige Autofahrt ohne Ablenkung aus dem Autoradio?

Autoradios können mehr, als nur Musik abspielen

Dabei können die meisten Autoradios von heute aber längst nicht mehr bloß Radiosender empfangen und Nachrichten und Verkehrsservice ins Auto bringen, sondern auch CDs abspielen – und häufig sogar DVDs, mit dem sich Beifahrer und Kinder auf dem Rücksitz unterhalten können.

Es gibt mittlerweile sogar Autoradios mit USB-Schnittstellen und Speicherkartensteckplätzen, so dass man Musik- und Filmdateien vom Computer problemlos mit ins Auto nehmen kann.

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie ein Autoradio kaufen

Wer sich ein neues Autoradio kauft, sollte aber einige Dinge beachten. Zum Beispiel was den Einbau betrifft: Ist eine Fahrt zum Fachmann nötig, um das neuerstandene Prachtstück ins Auto zu bringen, oder kann man das auch selber bewerkstelligen?

Und wie sieht’s mit den technischen Anforderungen aus – ist das neue Autoradio überhaupt mit der Technik im eigenen Auto kompatibel? Schwarzärgern wird sich natürlich auch, wer vor dem Kauf den verfügbaren Platz nicht ausgemessen und sich ein viel zu großes Autoradio besorgt hat.

Achten Sie auf die Schnittstellen des Radios: Falls Sie Ihren MP3-Player auch im Auto verwenden möchten, braucht das Radio entweder einen Line-In-Eingang oder eine USB-Schnittstelle, die korrekt mit dem Player kommuniziert. Viele Radios ab Werk verfügen leider noch nicht über derlei simple Extras.

Selbst wer vorhat, das Autoradio tatsächlich als Radio zu verwenden, muss einiges prüfen, bevor der Gang zum Laden angetreten wird. Eine automatische Sendersuche und ein automatischer Frequenzwechsel gehören einfach dazu. Der Frequenzwechsel sorgt dafür, dass ein von Ihnen gewählter Sender durch den gesamten Sendebereich hörbar bleibt, obwohl die Frequenzen wechseln. Das Autoradio sucht hierfür immer nach der jeweils stärksten Frequenz des Senders.

Die Funktion, Lieblingssender zu speichern, und eine Textanzeige auf dem Display gehören heute ebenso zur Grundausstattung eines Autoradios.

Das Display des Autoradios ist ebenso wichtig, wenn das Autoradio als fahrbares Mediencenter fungieren soll. Eine übersichtliche Darstellung ist da ein Muss – wichtige Informationen beispielsweise sollten in größeren Lettern und Zahlen dargestellt sein, damit man während der Fahrt auf einen Blick erkennt, was gerade läuft.

Wer dabei seine ganze Musiksammlung im Auto mit sich führt, braucht ein Autoradio-Display mit ausreichend vielen Zeilen in der Anzeige, damit das Scrollen durch lange Playlists nicht zum Nervenzusammenbruch führt. Wenn’s besonders schnell gehen muss und außerdem schick aussehen soll, empfiehlt sich ein Display mit Touchscreen.

Ausprobieren

Wichtig ist: Probieren Sie das Radio aus: Wichtige Einstellungen wie die Lautstärke oder die Senderwahl sollten ganz einfach von Statten gehen – später im Auto müssen Sie diese Knöpfe blind finden, schließlich wollen Sie sich ja weiter auf die Straße konzentrieren.

Umstieg auf digitales Radio kann warten

Wenn Sie gerade an den Kauf eines Neuwagens denken, haben Sie vielleicht von Bekannten den Tipp bekommen, dazu unbedingt ein digitales Autoradio auszusuchen, weil der analoge Rundfunk 2012 sein Ende finden soll.

Das stimmt so nicht. Der Ursprung dieser Aussage ist wohl unter anderem eine EU-Pressemitteilung, die aber nur Erwartungen einer EU-Kommision wiedergibt. Tatsächlich gab es zwar in länderpolitischen Gremien solche Pläne, aber die in Deutschland bevorzugte Technik DAB ist von den Kunden so schlecht angenommen worden, dass an einen baldigen Umstieg nicht zu denken ist.

DAB hat viele Konkurrenten

Der digitale Standard DAB ist auch nur einer unter vielen weltweit. Es wäre durchaus denkbar, dass auf lange Sicht eine andere Variante des digitalen Rundfunks hierzulande die größte Verbreitung findet und alle, die jetzt einen DAB-Autoradio kaufen, später zum Umstieg gezwungen werden.

Wenn Sie also gerade dabei sind, die Ausstattung Ihres nächsten Autos zusammenzustellen, enscheiden Sie sich ruhig für ein rein analoges Gerät. Gibt es ohne Mehrpreis ein digitales Autoradio, dann sollte es ein Hybridradio sein, das sowohl die alte Technik , als auch DAB beherrscht.

Analoges Autoradio - (Foto: Markus Schraudolph)
Analoges Autoradio – (Foto: Markus Schraudolph)

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.