Stress begleitet fast jeden im Alltag. Unsere Tipps helfen!

Sich ausgebrannt fühlen trifft vor allem Menschen, die hart arbeiten und auf hohem Level funktionieren (müssen). Es ist ein Signal Ihres Körpers und Ihres Geistes, dass Sie eine Pause brauchen, und zwar ganz dringend.

Nehmen Sie eine Auszeit. Machen Sie Urlaub. Falls das nicht möglich ist, nehmen Sie sich ein paar Tage frei, falls auch dazu keine Zeit ist, schaufeln Sie sich zumindest das Wochenende frei.

Schlafen Sie viel. Warum nicht das ganze freie Wochenende verschlafen? So bekommt Ihr Körper und Ihr Geist die notwendige Ruhe.

Essen Sie gut. Gönnen Sie sich gutes Essen, kein Junkfood, keine Pizza aus der Tiefkühltruhe. Gehen Sie schön essen.

Lachen Sie. Schauen Sie sich eine Komödie im Kino an, treffen Sie sich mit Freunden, blödeln Sie herum.

Arbeiten Sie an etwas anderem. Falls Sie unbedingt arbeiten müssen, lassen Sie in jedem Fall die Finger von dem, woran Sie zuletzt gearbeitet haben. Beginnen Sie ein anderes Projekt oder widmen Sie Ihre Zeit einem Projekt, das liegen geblieben ist. Oder noch besser: Arbeiten Sie an etwas, das Ihnen Spaß macht und am Herzen liegt.

Abreagieren gegen Stress

Reagieren Sie sich ab: Sich abzureagieren ist eine sinnvolle Methode, Stress abzubauen. Besorgen Sie sich zum Beispiel einen kleinen Boxsack, den Sie zu Hause an eine Wand dübeln, und Boxhandschuhe.

Wenn Sie den Boxsack mit den Fäusten einige Minuten richtig bearbeiten, werden Sie Ihre Aggressionen schnell los. Stattdessen können Sie auch in den Wald oder auf ein freies Feld gehen und einmal nach Herzenslust herumspringen, toben und brüllen. Falls Sie sich nicht trauen, im Freien laut zu werden, dann schreien Sie doch einfach in ein Kopfkissen.

Überforderung und Unterforderung sorgen für Stress

Sowohl Überforderung als auch Unterforderung lösen Stress aus. Die einen fühlen sich wie unter Strom stehend, die anderen sind depressiv und müde.

Beiden Beschwerdetypen soll man mit unterschiedlichen Gegenmaßnahmen begegnen, rät der Stressexperte, Sportwissenschaftler und Psychotherapeut Dr. Gerd Helmer von der Deutschen Sporthochschule Köln im Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”.

Überforderte sollten entspannen

Überforderungsstress verlangt nach Entspannung, nach Kanalisierung und Herunterfahren der Energie, etwa im autogenen Training oder bei der progressiven Muskelentspannung.

Damit aber würden Unterforderte ihre Probleme möglicherweise noch verschärfen. Ihnen hilft mehr Bewegung, Yoga, Tai Chi, Qi Gong oder Ausdauertraining.

Lachen gegen Stress

Erfolg im Job ist fast immer mit Stress verbunden. Da müssen auf die Schnelle umfangreiche Angebote geschrieben, Konzepte erarbeitet oder Überstunden geschoben werden.

Wenn Sie da unbeschadet durchkommen wollen, dann sorgen Sie trotz des zu erwartenden Stresses für ein gutes und ausgelassenes Arbeitsklima. Je mehr Sie bei der Arbeit lachen können, desto besser.

Der Grund: Lachen unterbindet automatisch die Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol. Sie werden gelassener und ruhiger, können also effektiver und gesünder arbeiten.

Gleichzeitig sorgt Lachen für eine bessere Sauerstoffzufuhr. Sie atmen automatisch tiefer ein. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich der Gasaustausch in der Lunge beim Lachen vervierfacht.

Reizüberflutung führt zu Stress

Unter Reizüberflutung versteht man das unaufhörliche Eindringen von optischen, akustischen oder auch sensorischen Eindrücken in das persönliche Bewußtsein.

Drastisch ausgedrückt: der Fernseher läuft, die Stereoanlage des Sohnes röhrt aus dem Nachbarzimmer, die Tochter sitzt gerade am Computer und spielt, der Kleine übt auf der Blockflöte, Papa telefoniert zwischendrin übers Handy und Mutti versucht sich im Massagesessel zu entspannen.

Aber auch am Arbeitsplatz, vor allem in Großraumbüros, ist dieses Phänomen leider keine Seltenheit. Telefon, Fax und Handygebimmel, vielleicht noch Dauerberieselung durchs Radio, Großstadtlärm bei offenem Fenster und so weiter.

Was fehlt, ist die Möglichkeit sich zurückzuziehen und in sich Ruhe zu finden.

Permanente Reizüberflutung führt zu Streß und dieser macht bekanntlich krank.

Stress am Wochenende: Einfach mal abschalten

Geht es Ihnen wie vielen anderen? Das Wochenende ist eine einzige Ansammlung von Terminen, Verabredungen, Einkäufen und Besichtigungen? Denken Sie auch manchmal, dass es unter der Woche im Büro ruhiger ist?

Dann sind Sie reif für ein paar Änderungen.

  • Änderung 1: Nehmen Sie sich nichts vor für das nächste Wochenende. Keine Verabredungen, keine Ausflüge, keine Gartenarbeit.
  • Änderung 2: Verlegen Sie Ihren Wochenendeinkauf einmal vor. Fahren Sie am Freitag-Abend zum Supermarkt und besorgen Sie alles, was Sie brauchen.
  • Änderung 3: Falls Sie Sport treiben, legen Sie an diesem Wochenende mal den Schongang ein. Machen Sie nur dann Sport, wenn Sie einen inneren Antrieb spüren.

Falls Sie Kinder haben, bringen Sie diese möglichst einmal bei den Großeltern oder bei Verwandten unter.

Wenn das Wochenende beginnt, lassen Sie sich einfach mal hinein fallen. Machen Sie spontan das, wozu Sie Lust haben. Und wenn Sie Lust haben, einmal eine Stunde aus dem Fenster zu gucken, dann tun Sie genau das.

Falsch wäre, sich das so frei geschaufelte Wochenende gleich mit anderen “Muss”-Aktionen zuzupflastern. Zwingen Sie sich nicht, das schon seit Monaten ungelesene Buch zu lesen. Wenn Sie spontan Lust haben, zu lesen, dann tun Sie es, wenn nicht, bleiben Sie einfach sitzen und starren Sie ein paar Löcher in die Luft.

Oder verbringen Sie das Wochenende mit Ihrem Partner auf dem Sofa. Einfach mal kuscheln oder den Mittagsschlaf verlängern. Und auch nicht allzu aufwändig kochen — denn das ist auch wieder Arbeit und bringt Stress beim Aufräumen. Lassen Sie sich einfach etwas zu essen kommen.

Nehmen Sie sich Zeit. Sie gehört Ihnen. Und wenn das Wochenende vorbei ist werden Sie sehen: das war genauso gut wie ein teures Wellness-Wochenende im Hotel.

Stress: Tagträumen hilft

Viel Stress? Dann suchen Sie Ruhe und Ausgleich für zwischendurch. Kleine Auszeiten können die Momente sein, in denen man nicht vor dem Fernseher sitzt, sondern vielleicht einfach nur aus dem Fenster schaut und den Körper und Geist entscheiden lässt, wonach ihnen zumute ist.

Vielleicht hören Sie auch einfach Musik und lassen Ihre Gedanken schweifen. Ziel ist es, den Geist zu beruhigen und nicht, ihn weiter zu beschäftigen.

Indem wir in freien Minuten zur Zeitung greifen oder uns vor den Fernseher setzen, füttern wir unser Gehirn ständig mit neuen Informationen, die es dann wieder verarbeiten muss. Wirklich entspannen können wir so aber nicht.

Ohne Stress in den Feierabend

War Ihr Arbeitstag wieder einmal Stress ohne Ende? Kreisen Ihre Gedanken noch im Bett um den Job? Dann wird es Zeit, sich von diesem Druck zu befreien.

Denn wenn Sie den Arbeitsstress vor dem zu Bett gehen nicht kompensieren, dann können Sie genauso gut auf bleiben. Denn erholsam wird der Schlaf nicht. Auf Dauer kann unbewältigter Stress sogar zu ernsthaften psychischen Problemen führen.

Und hier einige Strategien um den Stress vor dem Feierabend abzuschütteln:

  1. Schließen Sie möglichst alle Arbeiten vor dem Nachhausegehen ab. Sie nehmen so die damit verbundenen Probleme auch nicht mit ins Bett. Bleiben Sie lieber einmal ein paar Stunden länger im Büro, statt eine unruhige und damit wertlose Nacht zu verbringen.
  2. Treiben Sie Sport. Gehen Sie Schwimmen, ins Fitnessstudio oder fahren Sie eine Stunde Fahrrad. Dabei können Sie sich abreagieren, sie kommen auf andere Gedanken und können sich so wunderbar entspannen. Übrigens: Lieber noch um 22.00 Uhr einen Dauerlauf durch den Park machen, als gestresst den Tag zu beenden. Zur Not tut es auch ein halbstündiger Spaziergang.
  3. Nehmen Sie sich Zeit. Es bringt nichts, spät abends gestresst nach Hause zu kommen und dann gleich ins Bett zu gehen. Machen Sie für zwei Stunden etwas anderes. Lesen Sie zum Beispiel ein Buch. Das gibt Ihrem Kopf Zeit, den angestauten Stress vor dem zu Bett gehen abzubauen.
  4. Auch wenn es manchmal schwer fällt. Machen Sie im Job jede Stunde eine kurze Pause. Schließen Sie die Augen und denken Sie an etwas schönes, etwa Ihren Urlaub. Machen Sie ein paar Gymnastikübungen, am besten an der frischen Luft. Wenn Sie das relgelmäßig tun, verarbeiten Sie schon in der Arbeit den anfallenden Stress besser.

Richtig entspannen und abschalten: Den Arbeitstag mit einem Ritual beenden

Fällt es Ihnen auch schwer, Ihre Gedanken nach der Arbeit von Ihrem Job zu lösen? Richtig abschalten und den Feierabend genießen können Sie im Grunde nur, wenn Sie einen klaren “Cut” machen und den Arbeitstag geistig abschließen.

Eine Möglichkeit besteht darin, den Arbeitsplatz aufzuräumen und dies ganz bewusst als Abschluss des Arbeitstages zu erleben. Das Aufräumen gibt Ihnen noch einmal das Gefühl, etwas geschafft zu haben, und ist das Signal dafür, dass jetzt die verdiente Freizeit beginnt.

Eine zweite Möglichkeit: Suchen Sie sich einen bestimmten Platz an der Straße auf Ihrem Nachhauseweg aus. Dort kippen Sie jeden Abend in Gedanken die Belastungen und den Ärger des Tages aus. Schließlich zwingt Sie doch niemand, das alles in Ihr privates Leben mitzunehmen.

Wenn Sie sich gestresst fühlen, stehen Sie auf und bewegen Sie sich

Sorgen Sie für Bewegung: Gerade in Stresszeiten glauben wir meist, dass wir keine Zeit und Energie für Sport oder Bewegung erübrigen können.

Wir sind ja über jeden Augenblick froh, in dem wir mal Ruhe haben. Aber gerade in Stresszeiten brauchen wir Bewegung ganz besonders.

Unser Körper will sich bewegen, auch wenn unser Geist vielleicht müde ist. Bei mangelnder Bewegung verspannen Sie sich schnell und können auch Ihre angestauten negativen Energien nicht abbauen.

Planen Sie deshalb über den gesamten Tag hinweg immer wieder bewusst Bewegungspausen in Ihre Arbeit mit ein.

Zwangspausen sinnvoll nutzen

Gerade wer einen prall gefüllten Tagesplan zu absolvieren hat, ärgert sich über aufgezwungene Auszeiten, wie beim Friseur, im Stau oder dem Wartezimmer.

Anstatt sich dabei die Zeit mit Belanglosem zu vertreiben, können Sie daraus Nutzen für sich selbst ziehen.

Denn wer viel um die Ohren hat, neigt dazu, wenig Selbstreflexion zu betreiben. Diese Zwangspausen sind aber ideal dafür.

Versuchen Sie sich in einer solchen Situation in einen nach innen gekehrten Zustand zu bringen, also die Umwelt und Ihre Agenda möglichst auszublenden.

Sie werden merken, dass nach kurzer Zeit wichtige Dinge wie von alleine in Ihrem Bewusstsein auftauchen, die auf die eine oder andere Weise wichtig sind. Das können ganz verschiedene Gedanken sein, die Sie ansonsten ausblenden, wie Freunde, mit denen Sie mal wieder Kontakt aufnehmen sollten, eigene Ziele, die vielleicht aus dem Fokus geraten sind oder einfach nur Unerledigtes aus dem Alltag.

Will sich von alleine kein Gedanke einstellen, können Sie auch versuchen, in Ihren eigenen Körper hineinzuhören. Geht es ihnen derzeit gut? Was könnten Sie ändern, um sich besser zu fühlen?

Oder wie sieht es mit langfristigen Zielen jenseits des “Tagesgeschäfts” aus? Sind Sie noch auf dem richtigen Kurs um Ihre gesteckten Ziele zu erreichen, oder verzetteln Sie sich vielleicht gerade? Verraten Sie eigene Grundsätze oder bleiben Sie sich selbst treu?

Rutschen Sie dann wieder in den Alltag hinein, weil Sie im Wartezimmer aufgerufen werden oder der Haarschnitt vorbei ist, versuchen Sie, ein Stück der Gedanken mitzunehmen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.