Die ersten Tage mit dem Baby – worauf achten?

Ist das Baby endlich auf der Welt, sind die Schmerzen der Geburt oder die eventuellen körperlichen Probleme in der Schwangerschaft schnell vergessen. Bei einer ganz normalen, komplikationslosen Geburt kann die junge Mutter meist schon recht schnell das Krankenhaus verlassen und dann ist die junge Familie oder – bei allein erziehenden jungen Müttern – die Mutter mit dem Baby alleine.

Aber was dann?

Lassen Sie sich von einer Hebamme helfen

In der ersten Zeit sollte man auf jeden Fall die Chance nutzen und den Besuch der Hebamme zu Hause wahr zunehmen. Sie hilft und berät, bis man die 100%ige Sicherheit erlangt hat und sich zutraut alles alleine zu schaffen.

Die Hebamme unterstützt – schon im Krankenhaus wird damit meist angefangen – die Mutter beim Stillen des Babys oder berät die jungen Eltern oder die Mutter welche Babymilch die richtige ist.

Ein Baby wird gebadet - (Foto: iStockphoto)
Ein Baby wird gebadet – (Foto: iStockphoto)

Nabelpflege, Wickeln, Baden, Füttern und Babys Schlaf, die Hebamme hilft bei allen Belangen rund ums Baby. Zudem überwacht sie den Gesundheitszustand und die Gewichtszunahme des Kleinen. Aber auch bei Problemen mit der Kaiserschnittnarbe oder mit der Brust oder bei Fragen rund um die eigene Ernährung können Sie sich an die Hebamme wenden.

Pflege der Brust in der Stillzeit

Gerade in den ersten Wochen nach der Entbindung ist es wichtig, auf eine gepflegte Brust zu achten. Ein saugendes Baby stellt eine ungewohnte Belastung für die Brust dar und es nicht selten, dass es zu schmerzempfindlichen und wunden Brustwarzen kommt.

Vor der Geburt

Eine einfache, aber effektive Abhärtung für die Brustwarzen erreichen Sie, wenn Sie schon in den letzten Wochen vor der Entbindung Ihres Babys öfter mal den BH weglassen. Durch die Reibung eines T-Shirts werden die Brustwarzen nach einiger Zeit weniger empfindlich. Auch das abrubbeln der Brust mit einem Frotteehandtuch nach dem Duschen härtet ab.

Während der Stillzeit

Die beste Methode, um die Brust zu pflegen sieht so aus: Lassen Sie die Muttermilchreste die sich nach dem Stillen noch auf der Brustwarze befinden einfach eintrocknen, statt sie abzuwischen oder reiben Sie die Brustwarzen sogar bewußt mit Muttermilch ein. Die Muttermilch ist in ihrer Zusammensetzung das ideale Pflegemittel für die Brustwarzen.

In der Stillzeit ist übrigens das Eincremen der Brust mit Bodylotion tabu, da das Baby sonst bei der nächsten Mahlzeit die Bodylotion wieder ableckt. Die Lotion schmeckt nicht. Viele Babys verweigern dann das Trinken an der Brust. Die Bodylotions auch nicht gut für das Baby, wenn sie in den Magen-Darm-Trakt gelangen.

Verwenden Sie beim Duschen auch möglichst kein Duschgel auf der Brust. In den meisten Pflegeprodukten befinden sich Zusatzstoffe die dem Baby schaden könnten.

Richtige Ernährung für die Mutter

Die erste Zeit mit dem Baby zu Hause ist eine spannende Zeit. Man hört auf jeden Schnaufer des Babys, will es am Liebsten keinen Moment aus dem Auge lassen.

Wenn man das Baby selber stillt, dann ist es wichtig, genug zu trinken. Vier bis fünf Liter sollten da Pflicht sein mit Wasser, Tee, Saftschorlen, Säften und so weiter. Milchfördernd wirken übrigens unter anderem Fencheltee, spezielle Stilltee-Mischungen und Malzbier.

Nichts Blähendes essen

Beim Essen ist es wichtig darauf zu achten, dass man nichts zu sich nimmt, was zu Blähungen führen, etwa die verschiedenen Kohlsorten, Bohnen und anderes.

Denn blähende Substanzen werden durch die Muttermilch gleich mit an das Baby weiter gereicht und führt dann bei diesem kleinen Wesen zu bösen Bauchschmerzen und bei den Eltern zu schlaflosen Nächten.

Alkohol und Zigaretten sind tabu

Alkohol und Zigaretten sollte man auch unbedingt vermeiden, da dies ebenfalls durch die Muttermilch weiter gegeben wird.

Achten Sie generell auf eine rauchfreie Umgebung. An das Rauchverbot muss sich nicht nur die Mutter, sondern auch die anderen Bewohner und Besucher der Wohnung halten.

Stillen schützt nicht vor erneuter Schwangerschaft

Wer kurz nach der Geburt eine erneute Schwangerschaft vermeiden möchte, sollte sich nicht auf den vermeintlichen Verhütungsschutz verlassen, den das Stillen bietet. Das berichtet die “Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit” in ihrer Ausgabe vom 15. März 2003.

Experten konnten zwar durchaus eine empfängnisverhütende Wirkung des Milchbildungshormons Prolaktin nachweisen, das beim Stillen verstärkt freigesetzt wird. Allerdings reicht dieser Schutz bei weitem nicht aus. Bereits während einer 4-stündigen Stillpause sinkt der Prolaktinspiegel so weit ab, dass es zu einem Eisprung kommen kann.

Zur Verhütung in den Wochen nach der Geburt eignen sich Kondome, spermizide Gele oder Scheidenzäpfchen aus der Apotheke. Mit der Einnahme der “Pille” sollte frau bis mindestens acht Wochen nach der Geburt warten. Da das Hormon Östrogen in die Muttermilch übergeht, eignen sich in der Stillzeit nur solche Präparate, die so genannte Gestagene enthalten.

Während der Stillzeit kein Parfüm

Stillende Mütter sollen zurückhaltend mit Parfüms sein, empfiehlt das Apothekenmagazin “BABY und die ersten Lebensjahre”.

“In Parfüms wie in Waschmitteln stecken oft so genannte künstliche Moschusverbindungen, die über den Kreislauf der Mutter in die Milch gelangen”, begründet der Kinderarzt und Emryonaltoxikologe Dr. Christof Schäfer, Berlin, die Empfehlung. Ein Tropfen Parfüm hinters Ohr ist okay, meint er.

Die Bundesstillbeauftragte vom Bund Deutscher Hebammen, Ute Renköwitz, ist noch vorsichtiger. Sie rät, den Duft nur auf Kleidung oder Haare zu geben oder ganz darauf zu verzichten. Denn: “Neugeborene erkennen ihre Mütter über den Duft. Ein starkes Parfüm kann sie irritieren und zu Stillproblemen führen.”

Halten Sie Ihr Gewicht in der Stillzeit

In der Schwangerschaft nehmen Sie zu. Da ist es verständlich, wenn Sie es nach der Entbindung wieder abnehmen und Gewicht verlieren wollen.

Allerdings sollten Sie nicht zu schnell und zu heftig mit dem Abnehmen beginnen.

Langsam abnehmen

Verzichten Sie auf eine Radikaldiät direkt nach der Entbindung.

Beim Abbau von Fettgewebe werden Schadstoffe freigesetzt. Diese gelangen über die Muttermilch in den Organismus des Säuglings.

Verhindern Sie Schäden, in dem Sie Ihre Diät, falls nötig, erst nach der Stillzeit beginnen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.