Netzwerkkabel im Haus verlegen: Möglichst leistungsfähige Kabel verwenden

So zuverlässig und leistungsstark heutige Funknetzwerke auch geworden sind: Eine Netzwerkverbindung via Kabel ist immer die bessere Lösung, falls technisch möglich. Denn WLANs sind prinzipiell anfälliger gegen Eindringlinge und unzuverlässiger als eine Kabelverbindung. Hinzu kommt, dass WLAN-Netzwerke ständig Funkwellen abstrahlen, deren Gefährlichkeit für den menschlichen Körper noch nicht zur Gänze erforscht ist.

Wer heute ein Haus baut oder ein altes renoviert, sollte darum am besten gleich für jeden Raum ein Leerrohr vorsehen oder ein Kabel einziehen. Ein übliches Kabel vom Typ CAT7 unterstützt beispielsweise schnelle LAN-Verbindungen über GIgabit-LAN und bietet noch Sicherheiten darüber hinaus.

Die Kabel sollten am besten von jedem Raum aus zu einem zentralen Bereich, wie dem Keller oder einer Abstellkammer geführt werden. Dort ermöglicht dann ein so genanntes Patch-Panel die jeweils benötigte Verbindung der Kabel untereinander oder mit einem Netzwerk-Verteiler (LAN-Switch).

Patchfeld von Telegärtner - (Foto: Telegärtner)
Patchfeld von Telegärtner – (Foto: Telegärtner)

Foto: Telegärtner

Zur Minimierung der gesamten Kabellänge bei mehreren Stockwerken ist ein solcher Raum je Ebene vorzusehen. Dabei sollte ein separater Strang diese “Konzentrator-Räume” untereinander verbinden.

Damit ist das Bauwerk dann gut für aktuelle oder zukünftige Anwendungen gerüstet, denn über die Verkabelung können auch andere Verbindungen vorgenommen werden, wie etwa für ein ISDN-Telefon.

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