Notizen machen: Wichtiges aufschreiben

Wir alle machen uns täglich Notizen – ob wir nun einen Termin oder eine Adresse notieren, einen Einkaufszettel schreiben oder eine Idee festhalten. Normalerweise machen wir uns nicht viele Gedanken darüber. Dabei lässt sich hier einiges optimieren und so Zeit und Energie sparen. Die folgenden Tipps helfen dabei:

Notizen machen

So notieren Sie effektiv:

  1. Schreiben Sie leserlich – Sie wollen Ihre Notizen ja auch in einem Jahr noch entziffern können.
  2. Lernen Sie, das Richtige zu notieren. Fassen Sie sich so kurz wie möglich, und seien Sie so ausführlich wie nötig. Und lassen Sie Raum für nachträgliche Ergänzungen.
  3. Formulieren Sie in Ihren eigenen Worten. Wenn Sie etwas paraphrasieren, also etwas in ihre Worte umwandeln, statt es einfach abzuschreiben, müssen Sie sich Gedanken darüber machen – allein dadurch werden Sie sie sich besser merken und später auch etwas damit anfangen können.
  4. Experimentieren Sie mit verschiedenen Notiztechniken, um die für Ihre Zwecke beste(n) zu finden. Verschiedene Methoden sind das Notieren von Schlagwörtern (statt ganzer Sätze), Mindmapping, die VISTEM-Methode, bei der Sie verschiedenfarbige Post-It-Zettel verwenden oder auch Notizmethoden, die Vera Birkenbihl entwickelt hat.
  5. Nutzen Sie nicht nur Wörter: Ein Symbol zu zeichnen geht oft schneller als einige Wörter zuschreiben. Entwickeln Sie eine kleine Bibliothek für wichtige Symbole, und setzen Sie diese regelmäßig ein. Auch kleine Zeichnungen oder Mindmaps können hilfreich sein – sie helfen Ihrem Gehirn, die Informationen besser zu verarbeiten.

Gute Ideen immer gleich aufschreiben

Gerade wenn man entspannt ist, fliegen einem die Ideen richtiggehend zu. Das kann beim Duschen, beim Zähneputzen, beim Spazierengehen oder nachts im Bett sein.

Später – am nächsten Morgen, nach dem Abtrocknen oder wenn Sie vom Spaziergang zurückkommen – sind die Ideen wieder verflogen. Sie wissen gerade noch, dass Sie eine geniale Idee hatten. Was genau es war, daran können Sie sich nicht mehr erinnern.

Deshalb: Notieren Sie sich spontane Einfälle sofort. Wenn Sie es nicht gleich tun, vergessen Sie sie gleich wieder. Machen Sie es wie Schriftsteller und Journalisten, die immer ein Notizbuch dabei haben, in dem sie Ideen notieren. Ob es nun Ideen für die nächste Besprechung, für eine Präsentation oder für das Geburtstagsgeschenk Ihrer Tochter sind: Schreiben Sie sie sofort auf. enn Sie viel mit dem Auto unterwegs sind und dort die besten Einfälle haben, nehmen Sie ein Diktiergerät mit. Falls Sie es einmal vergessen, sprechen Sie sich selbst auf den Anrufbeantworter.

Falls Sie ein Smartphone besitzen nutzen Sie dessen Notiz-Funktion oder die Textverarbeitung. Sobald Sie wieder an Ihrem Arbeitsplatz sind, können Sie die Notizen auf Ihren PC überspielen und dort in Ihr Textprogramm kopieren. Wenn Sie längere Zeit an Ihrem Schreibtisch arbeiten, halten Sie in der Textverarbeitung eine Ideen-Datei oder auch mehrere offen und schreiben Sie Einfälle gleich hinein.

Sammeln Sie Ihre Notizen, und gehen Sie sie regelmäßig durch. Sortieren Sie das aus, was nicht (mehr) wichtig ist, und legen Sie die wichtigen Notizen so ab, dass Sie sie wieder finden.

Notizen immer am selben Ort ablegen

Wenn Sie sich Notizen machen, um wichtige Dinge nicht zu vergessen, verstreuen Sie sie nicht an verschiedenen Orten.

Entscheiden Sie sich für ein System, zum Beispiel Ihren Terminkalender, einen elektronischen Organizer oder für Karteikarten, die Sie immer dabei haben.

Und bleiben Sie bei diesem System. Sonst verbringen Sie bald mehr Zeit damit, Ihre Notizen zu suchen als sie zu schreiben und zu lesen.

Einsatz von Farbe macht Ihre Notizen nützlicher

Setzen Sie gezielt Farben ein, um Ihre Notizen und Aufgabenlisten anschaulicher zu machen.

So können Sie dringende Dinge zum Beispiel in Rot schreiben, Ideen grün umranden, erledigte Aufgaben in Schwarz durchstreichen und so weiter.

Wichtig ist nur, dass Sie das Farbsystem konsequent anwenden. Dann geht Ihnen die Bedeutung der Farben schnell in Fleisch und Blut über.

Wenn Sie sich konsequent an Ihr System halten, hilft Ihnen der Farbcode dabei, die Notizen schneller zu erfassen und umzusetzen.

So verwalten Sie Notizen zentral mit Computer und Smartphone

Wenn Sie viel unterwegs sind oder Computer an verschiedenen Orten nutzen, bietet sich das Internet als zentraler Informationsspeicher für Notizen, Ideen oder Todo-Listen an.

Eine Möglichkeit dafür ist ein Online-Office wie etwa bei Google Drive. Das ist aber zum Beispiel im Auto unpraktisch oder wenn Sie die Hände für andere Tätigkeiten brauchen.

Hier ist das kostenlose Evernote eine denkbare Alternative. Das Grundkonzept dabei ist auch ein zentraler Speicherort im Internet.

Der Clou ist dabei dass Evernote nicht nur eine Browseranwendung bietet, sondern zusätzlich als maßgeschneiderte Applikation für PC, Mac und Smartphones zu haben ist.

Alles wird eine Notiz

Evernote nutzt die Fähigkeiten jeder Hardware-Plattform. So können Sie beispielsweise am Smartphone auch Schnappschüsse zur Notiz erklären oder unterwegs Sprachaufzeichnungen anlegen, die dann dank Synchronisation von daheim aus abgehört werden können.

Hat Ihr Handy GPS, speichert Evernote auf Wunsch automatisch den Standort mit, an dem jede Notiz entstand.

Evernote auf iPhone
Evernote auf iPhone

Bild: Evernote auf dem iPhone

Alternativ können Sie über ein automatisch angelegtes Mailkonto der Art username@evernote.com Notizen auch via E-Mail anlegen lassen. Dadurch ist die Verknüpfung Ihres Notizsystems mit anderen Anwendungen einfach möglich.

Um Ordnung in Ihre Notizen zu bringen, können Sie sie in thematisch gruppieren. So würden Sie beispielsweise Ordner wie “Neue Ideen”, “Zu erledigen” oder “Geschenkideen” anlegen.

Zusätzlich können Sie jede Notiz auch mit Schlagworten ausstatten. Eine Suchfunktion hilft Ihnen dann, die festgehaltenen Gedanken über Volltextsuche und Schlagworte wiederzufinden.

Kostenlose Variante hat Grenzen

Die freie Variante von Evernote hat ein Limit bei den hochgeladenen Daten. Ab 60 Megabyte je Monat ist dann Schluss mit neuen Notizen. Der Download, also der Abruf von Dokumenten, klappt aber weiterhin.

Den kostenpflichtigen Premium-Account gibt es ab 5 $, also rund 3,50 € je Monat. Damit wächst das Datenlimit auf 1 GByte/Monat.

Dazu gibt es dann auch mehr an Funktionen. So erkennt Evernote in der Premium-Version auch Texte in Fotos und fügt sie dem Suchindex zu, genauso wie den Inhalt von hochgeladenen PDF-Dateien. Die Texterkennung läuft dabei auf dem Server ab, belastet also Ihr Smartphone nicht.

Zum Schluß noch ein interessanter Bericht. Er zeigt, wie die Nutzung von Evernote in der Praxis ausehen kann: imgriff.com/2010/08/05/erfahrungsbericht-wie-ich-evernote-nutze

Informationen effizienter aufnehmen

Der Großteil der Informationen, die wir verarbeiten, liegt in lesbarer Form vor. Drei (unterschiedliche) Methoden helfen Ihnen, die Informationen effizienter einzulesen:

Mit Schnelllesen können Sie die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit von 160 bis 200 Wörtern pro Minute (wpm) leicht auf das Doppelte steigern und doch den Lesestoff besser verarbeiten. Typisch ist eine Steigerung auf etwa 300 Wörter pro Minute. Diese Methode wurden von Ernst Ott entwickelt und ist in seinem Buch „Optimales Lesen“ beschrieben.

Eine weitergehende Methode ist das von Tony Buzan entwickelte Speed Reading, das die Schnelllesetechnik mit Strukturierungs- und Lerntechniken (unter anderem Mindmapping) verbindet. Mehr dazu in Buzans Buch „Speed Reading“, das im ersten Teil auch auf die Schnelllesemethode eingeht. Laut Buzan soll man damit bis zu 1.000 Wörter pro Minute schaffen (er meint natürlich die kürzeren englischen Wörter), realistisch sind aber eher 300 bis 450 wpm, die sich nach mehreren Wochen Training erzielen lassen.

Eine Sonderform ist das Photo Reading, eine Querlesetechnik, bei der man bewusst nicht den gesamten Inhalt aufnimmt und schon gar nicht durchdenkt. Zur Strukturierung ist diese Methode allerdings recht brauchbar.

Effizienter Umgang mit Informationen

Web, E-Mail, Newsgroups, Fachzeitschriften, etc. – immer mehr Menschen klagen darüber, dass Sie sich von der Informationsflut überwältigt fühlen.

Zunächst einmal: Der Begriff „Informationsflut“ suggeriert, dass Sie den Informationen, die da auf Sie einströmen, hilflos ausgeliefert sind.

Das ist schlicht und einfach nicht wahr – im Urlaub schaffen es die allermeisten ja schließlich auch, abzuschalten und sich dem Informationsangebot zu entziehen.

Das heißt, dass es in der Hand des Einzelnen liegt, mit den Informationsströmen sinnvoll umzugehen und die gewünschten Informationen herauszufiltern. In der Fachliteratur wird die dazu nötige Fähigkeit als „Information Literacy“ oder Medienkompetenz bezeichnet.

Dazu gilt es, sich zunächst einmal seinen Informationsbedarf bewusst zu machen: Was muss ich in meinem Job wirklich wissen – jetzt und in der Zukunft? Informationen auf „Vorrat zu horten“ bringt nichts: Natürlich können Sie Informationen einfach nach Gutdünken auf Ihre Festplatte schaufeln. Davon haben Sie aber nur dann wirklich etwas, wenn Sie die Informationen auch in die passenden Kategorien einordnen, verschlagworten, etc. Und das ist meist zuviel Aufwand für Informationen, die Sie – vielleicht – in einem Jahr brauchen.

Überlegen Sie auch: Steht der Aufwand überhaupt in einem vertretbaren Verhältnis zu dem, was dabei herauskommt? So sollten Sie beispielsweise bei News- und Diskussionsgruppen im Internet genau überprüfen, wie das Signal-Rausch-Verhältnis ist. Ist es für die paar Tipps, die Sie wirklich verwerten können, sinnvoll, täglich zweimal die jeweilige Gruppe zu besuchen und zu lesen? Oder reicht es, im Fall der Fälle die Suchfunktion zu nutzen und gezielt zu recherchieren?

Damit sind wir beim nächsten Punkt: Wählen Sie Ihre Quellen gezielt aus. Sie haben sicherlich etliche E-Mail-Newsletter und Fachzeitschriften abonniert. Lesen Sie die regelmäßig oder sammeln Sie sie nur? Bestellen Sie Newsletter, die Sie ohnehin nie lesen, ab.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.