Prozessor zu heiß? Dann Kühlung überprüfen

Ist die CPU zu heiß? Pendelt der Prozessor bei um die 80 Grad – dann häufen sich die Abstürze und die Lebenszeit der CPU wird kürzer.

Falls Sie so hohe Prozessor-Temperaturen feststellen, ist es sinnvoll, den Prozessorlüfter zu prüfen. Außerdem sollten Sie die Leitpaste erneuern. Achtung: Falls Sie mit dem Ausbauen und Einbauen von Prozessor-Lüftern keine Erfahrung haben, sollte ein Fachmann diese Arbeit übernehmen.

Leitpaste erneuern

Öffnen Sie das Gehäuse und bauen Sie vorsichtig den Prozessor-Lüfter ab. Als erstes werfen Sie einen Blick auf den Prozessor und die Kontaktfläche des Lüfters. Finden sich nur noch am Rand bröckelige Spuren von Leitpaste? Dann wird es Zeit, die zu erneuern. Entfernen Sie die alte Leitpaste mit einem Wattestäbchen vom Prozessor. Von der Kontaktfläche des Lüfters wischen Sie die Paste einfach mit einem Tuch ab.

Danach prüfen Sie den Lüfter selbst. Nehmen Sie ihn ganz ab und ziehen Sie den Lüfterstecker vom Board ab. Sehen Sie nach, wie viel Staub in den Kühlrippen sitzt und saugen Sie den Staub mit einem Staubsauger ab. Auch der Ventilator wird sicher eine vorsichtige Reinigung brauchen können.

Bei der Gelegenheit sollten Sie auch nachsehen, ob und wie viel Staub noch im Gehäuse sitzt. Saugen Sie den auch – ganz vorsichtig – mit einem Staubsauger ab. Stellen Sie den Staubsauger auf die niedrigste Stufe.

Danach streichen Sie die Kontaktfläche des Lüfters unten wieder mit frischer Leitpaste ein. Tipp: Am besten geht das, wenn Sie einen Erste-Hilfe-Handschuh verwenden und damit die Paste verstreichen. Außerdem kommt so kein Fett an die Kontaktflächen.

Nach dem Verstreichen der Paste auf dem Lüfter, wischen Sie sanft mit einem Tuch darüber, um den größten Teil der Paste wieder zu entfernen. Zweck der Übung: Hier soll die Leitpaste nur die Rillen und kleinen Vertiefungen der Metalloberfläche ausgleichen, um so eine maximale Kontaktfläche herzustellen.

Dann ist der Prozessor dran: Tragen Sie hier auch Leitpaste auf. Achtung: Ein Tropfen genügt in der Regel. Zu viel Leitpaste kann den Prozessor beschädigen.

Leitpaste auf dem Prozessor verstreichen
Leitpaste auf dem Prozessor verstreichen

Verstreichen Sie die Leitpaste vorsichtig mit dem Finger – wenn der noch im Handschuh steckt – oder mit einem Wattestäbchen. Bei kleinen Prozessorkernen wie beispielsweise beim AMD Athlon sollten Sie in jedem Fall das Wattestäbchen verwenden.

Die Paste sollte sehr dünn verstrichen sein. Was zu viel ist, nehmen Sie mit einem neuen Wattestäbchen wieder ab. Achten Sie darauf, dass Sie nichts über die Ränder streichen aber dennoch die CPU-Oberfläche komplett abdecken.

Danach bauen Sie den Lüfter wieder auf. Achten Sie darauf, beim Aufbauen den Lüfter nicht zu viel hin und her zu schieben – denn damit verstreichen Sie die Leitpaste unnötig.

Vergessen Sie nicht, den Lüfterstecker wieder anzuschließen. Danach verbinden Sie den PC wieder mit dem Stromnetz und schalten ihn ein. Dreht sich der Prozessorlüfter nicht, schalten Sie sofort wieder ab und prüfen, ob der Lüfteranschluss richtig steckt.

Läuft alles korrekt, schalten Sie den PC ab und bauen ihn wieder komplett zusammen. Lassen Sie danach den PC eine Weile laufen und prüfen Sie dann wieder die Temperatur. Ein Redaktions-Computer bei Tippscout hat nach dem Erneuern der Leitpaste wieder eine CPU-Temperatur von 50 bis 53 Grad – nach 80 Grad vorher.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.