Richtig trinken! Unsere Tipps rund um das Wasser.

Viele Menschen trinken zu wenig. Der Grund: Sie nehmen erst Flüssigkeit auf, wenn Sie Durst verspüren — doch der Durst ist bereits ein Alarmsignal. Und gerade ältere Menschen haben oft kein Durstgefühl mehr und vergessen zu trinken.

Wieviel trinken?

Etwa 2,5 Liter Wasser setzt ein gesunder Mensch täglich um. Rund einen Liter Flüssigkeit nimmt er mit fester Nahrung zu sich. Den Rest muss er trinken. Das macht mindestens 1,5 Liter am Tag. Wer körperlich arbeitet oder Sport treibt braucht in jedem Fall noch mehr.

Was trinken?

Als Getränk sollte man Wasser bevorzugen. Auch Fruchtsaftschorlen sind hervorragende Durstlöscher, wenn der Fruchtsaftanteil bei etwa einem Viertel liegt. Alkoholische Getränke und Kaffee scheiden aus, da sie wasserabführend wirken.

Wie trinken?

Wer das Trinken häufig vergisst, sollte sich selbst immer wieder daran erinnern. Das geht am besten, indem man an allen wichtigen Stellen in der Wohnung Wasserflaschen platziert: Auf der Küchenanrichte, neben dem Fernsehsessel, neben dem Bett.

Auf diese Weise haben Sie immer Zugriff auf ein Getränk. Sie müssen sich nicht einmal überwinden noch einmal aus dem Sessel aufzustehen, nur weil Sie Durst haben.

Wer nicht gerne aus der Flasche trinkt, sollte zumindest in der Küche und neben dem Bett immer ein gefülltes Glas Wasser stehen haben. Wichtig ist, das Glas sichtbar aufzustellen — das erinnnert Sie daran, immer wieder einen Schluck zu nehmen.

Viel trinken in der Sommerhitze

Wer an heißen, sonnigen Tagen zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto unterwegs ist, sollte eines nicht vergessen: ständig viel zu trinken.

Durch das vermehrte Schwitzen verliert der Körper jede Menge Flüssigkeit und Salze. Gleicht man diesen Verlust nicht regelmäßig aus, drohen Kreislaufprobleme bis hin zum Kreislaufversagen. Als Durstlöscher eignen sich am besten Wasser mit einem hohen Mineraliengehalt oder Fruchtsaftschorlen. Auf alkoholische Getränke, sowie auf Kaffee oder schwarzen Tee sollte man bei brütender Hitze aber besser verzichten, denn sie wirken harntreibend und verstärken so den Flüssigkeitsverlust noch.

Bei Hinweisen auf einen Sonnenstich, zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerz und/oder Schwindelgefühl, gehört das Trinken von Mineralwasser bei bewußtseinsklaren Patienten zu den Erste-Hilfe-Maßnahmen. Zusätzlich können Sie dem Betroffenen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes den Kopf mit kühlen, feuchten Tüchern kühlen.

Kohlensäurehaltige Getränke bei Hitze nicht in der Sonne stehen lassen

Steht eine Flasche mit einem kohlensäurehaltigen Getränk in der Sonne, löst sich das Gas aus der Flüssigkeit und es entsteht ein sehr hoher Druck in der verschlossenen Flasche.

Dieses Phänomen kennt jeder der schon einmal versucht hat eine warme oder frisch geschüttelte Limoflasche zu öffnen.

Durch das Gas kann aber auch so viel Druck entstehen, dass die Flasche bei einer Berührung explodiert. Gerade bei Glasflaschen kann das zu schweren Verletzungen führen.

Also: Keine Limo- oder Mineralwasserflaschen in der Sonne stehen lassen oder bei großer Hitze im Auto lassen. Ist eine Flasche doch einmal über längere Zeit verschlossen in der Sonne gestanden diese nicht öffnen oder hoch heben, sondern erst einmal abkühlen lassen.

Das richtige Wasser kaufen

Nicht jedes Wasser ist gleich gut für gesundheitsbewußte Vieltrinker. Je weniger Kohlensäure es hat, desto besser. Dadurch werden Speiseröhre und Magen weniger belastet. Denn, der Name sagt es schon, Kohlensäure ist eine Säure. Besonders wer häufig unter Sodbrennen leidet sollte deshalb Sprudelwasser meiden.

Achten Sie außerdem auf den Mineraliengehalt. Es sollten weniger als zwei Gramm pro Liter sein. Alles darüber führt zu Übermineralisierung. Die Nieren müssen es dann im wahrsten Sinne des Wortes ausbaden. Am besten geeignet sind Wassersorten mit weniger als 500 Milligramm Mineralgehalt pro Liter, etwa Volvic oder Evian.

Eine gute Entscheidungsgrundlage kann außerdem der Aufdruck “geeignet für die Zubereitung von Babykost sein”. Dieses Wasser ist besonders natriumarm.

Hierzulande wird Wasser unter verschiedenen Bezeichnungen angeboten. Unterschieden wird hierbei Tafel-, Heil-, Quell-, und Mineralwasser.

Mineralwasser klingt zwar besonders gesund, doch hier gibt es bereits deutliche Geschmacks- und Qualitätsunterschiede. Passionierte Wassertrinker sind in der Lage, die Wässer voneinander am Geschmack zu unterscheiden. Deutlich variieren sie im Gehalt an Natrium und Eisen, was man durchaus schmeckt.

Hinzu kommt noch, wieviel Kohlensäure das Wasser enthält. Mineralwasser darf als Veränderung nur den Entzug von Schwefel, Eisen oder Kohlensäure (welche aber auch zugesetzt werden darf) erfahren und benötigt eine amtliche Zulassung.

Quellwasser muß direkt vor Ort (an der Quelle eben) abgefüllt werden, einer amtlichen Zulassung bedarf es nicht. Es hat im Schnitt weniger Mineralien als Mineralwasser aufzuweisen.

Heilwasser muß, um diesen Namen tragen zu dürfen, eine wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung vorbeugender oder heilender Natur für den menschlichen Organismus haben. Hier kommt das Arzneimittelrecht ins Spiel, welches die Zulassung erteilt.

Last and least das Tafelwasser – Es kann sich trotz der edlen Bezeichnung manchmal um eine rechte Plörre handeln. Einer Zulassung (durch wen auch immer) bedarf es nicht. Hier darf gepanscht werden und wird es wohl auch oft. In Restaurants ist Tafelwasser jedenfalls häufig das, was vor Ort aus dem Wasserhahn plätschert. Doch seien Sie ganz beruhigt, hier in Deutschland haben wir nahezu das sauberste Trinkwasser weltweit.

Leitungswasser

Und übrigens: Auch unser Leitungswasser schmeckt gut und erfüllt seinen Zweck. Ein kräftiger Schluck aus dem Wasserhahn zwischendurch schadet nicht. Und mit einem Schuss Saft schmeckt das Wasser aus der Leitung gleich noch besser.

Fruchtsaftschorlen sind ideale Getränke beim Ausdauersport

Auf dem Markt gibt es unzählige Fitnessdrinks. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) ist da skeptisch:

“Nur bestimmte Fruchtsaftschorlen und Isogetränke, die speziell für Leistungssportler entwickelt wurden, stimmen mit den Anforderungen für ein optimales Sportlergetränk überein: Die Flüssigkeit kann schnell vom Körper aufgenommen werden, liefert schnell verfügbare Energie in Form von Kohlenhydraten und gleicht den Elektrolytverlust optimal aus.

Manche Isogetränke für Breitensportler entsprechen diesen Anforderungen nicht. Sie enthalten entweder zu wenig Kohlenhydrate und Natrium oder zu hohe Mengen anderer Mineralstoffe.”

Keine Energy-Drinks gegen den Durst

Ungeeignet für den großen Durst während des Sports sind Energy-Drinks, Colagetränke, Limonaden oder purer Fruchtsaft. Der Wasseranteil in ihnen wird vom Körper weniger schnell aufgenommen, weil sie zu viel Zucker enthalten. Energy-Drinks sind auch verdünnt wegen ihres Gehalts an zusätzlichen Inhaltsstoffen, wie Coffein, nicht zu empfehlen, urteilt die DGE.

Sobald wir uns anstrengen, schwitzen wir. Neben großen Mengen Wasser gehen mit dem Schweiß auch Elektrolyte verloren. “Besonders wichtig neben der Flüssigkeitszufuhr ist ein Ausgleich des relativ hohen Natriumverlustes”, so Dr. Alexandra Schek vom Arbeitskreis für Sport und Ernährung der DGE.

“Da ein Mangel am wichtigsten Energielieferanten, den Kohlenhydraten, zu vorschneller Ermüdung und Leistungsabfall führen kann, muss ein optimales Sportlergetränk besonders diese beiden Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stellen. Es sollte 40-60 Gramm schnell resorbierbare Kohlenhydrate und 300-1000 mg Natrium pro Liter sowie weitere Mineralstoffe enthalten.”

Isotone Getränke helfen

Am einfachsten und schnellsten, so die Wissenschaftlerin, kann der Körper diese Nährstoffe aus einem isotonen Getränk aufnehmen, einem Getränk, dessen Anzahl gelöster Teilchen der des Blutes entspricht.

Empfehlenswert – und zudem preiswert – sind deshalb Fruchtsaftschorlen aus kaliumarmem Obstsaft, wie Johannisbeernektar oder Apfelsaft, gemischt mit einem natriumreichen Mineralwasser im Verhältnis 1:1 oder 1:2. Auch isotone Getränke, die speziell für Leistungssportler entwickelt wurden, sind geeignet.

Da auch der Zeitpunkt der Flüssigkeitsaufnahme entscheidend für die optimale Leistung ist, rät die DGE: “Breitensportler, die viel schwitzen, sollten nicht nur nach der Belastung, sondern bereits zwischendurch etwas trinken. Leistungssportler sollten darüber hinaus vor der sportlichen Betätigung Flüssigkeit zu sich nehmen.”

Bei einer Erkältung sollten Sie immer etwas zu trinken bereit halten

Wenn im Winter die Erkältung kommt, geht die Schnieferei los. Dann heißt es Hinlegen und Ruhe geben.

Beschwerden durch verschleimte Atemwege können Sie mit zwei Maßnahmen lindern:

  1. Viel trinken. Das hält den Schleim flüssig.
  2. Sorgen Sie für ausreichend Luftfeuchtigkeit im Zimmer. Zum Beispiel indem Sie ein nasses Tuch auf die Heizung legen. Denn trockene Luft reizt unnötig die Atemwege.

Beim Trinken sollten Sie es zwar nicht übertreiben. Aber wenn Sie Durst spüren, sollten immer Tee oder Wasser bereit stehen. Denn eingehüllt in Ihre dicke Decke schwitzen Sie auch und verlieren damit Wasser.

Geforene Getränkeflaschen können bersten

Eingefrorene Flaschen können den Innenraum des Autos ganz schon verschmutzen. Denn das Gefrorene kann sich ausdehen und die Flasche sprengen. Sobald es dann wieder wärmer wird, verflüssigt sich der Inhalt der Flasche und Sie haben die Bescherung.

Flaschen mit gefrorenem Inhalt - (Foto: Martin Goldmann)
Flaschen mit gefrorenem Inhalt – (Foto: Martin Goldmann)

Deshalb gilt: Sobald es Winter wird, haben Flaschen im Auto nichts mehr zu suchen. Zwar ist es sinnvoll, immer etwas zu trinken dabei zu haben, aber bei den kalten Temperaturen müssen Sie daran denken, die Getränkeflaschen über Nacht aus dem Auto zu nehmen. Selbst wenn es tagsüber nicht gefroren hat, strenger Nachtfrost kann eine Flasche zum bersten bringen.

So bleibt die Kohlensäure im Getränk

Cola, Limo und Mineralwasser sind erfrischende Durstlöscher. Ist die Kohlensäure aber erst einmal entwichen, schmecken die Getränke schnell fad und abgestanden.

Hier sind einige Tipps, wie Sie die Kohlensäure möglichst lange im Getränk halten können.

  • Vermeiden Sie häufige Temperaturwechsel, da bei jedem erwärmen Kohlensäure aus der Flüssigkeit austritt und das Getränk so schneller abgestanden ist.
  • Halten Sie die Flasche fest verschlossen, so kann keine Kohlensäure entweichen.
  • Kalte Getränke prickeln beim Trinken stärker, da sich durch die Erwärmung im Mund vermehrt CO2 bildet.
  • Vermeiden Sie es, die Flasche zu schütteln, dabei löst sich viel Kohlensäure aus der Flüssigkeit und die Flasche gerät unter Druck. 

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.