So packen Sie einen Rucksack richtig für längere Touren

Einen Rucksack zu packen wird umso kniffliger, je länger eine Tour werden kann. Denn hier zählen Gewicht und Komfort. Lesen Sie hier unsere Tipps, wie Sie einen Rucksack richtig packen können, so dass Sie auch schwierige Touren sicher überstehen.

Ein Rucksack für eine tage- oder wochenlange Tour, kann sehr schwer werden: Kocher, Brennmaterial, Schlafsack, Zelt, Kleidung und anderes Gepäck summieren sich schnell. Damit der Rucksack trotzdem noch über lange Strecken angenehm zu tragen ist, sollten Sie beim Packen einige Dinge beachten:

Packen Sie so wenig ein, dass Sie nicht mehr als 10 bis 15 Kilogramm tragen müssen. Für schwere Touren sollten Sie das Gewicht noch weiter senken. Vergessen Sie nicht, das Eigengewicht Ihres Rucksackes mit zu rechnen. Die obere Kammer des Rucksacks wird so beladen, dass schwere Gegenstände auf Höhe der Schultern möglichst nah am Rücken liegen. Auf diese Weise können Sie beim Gehen besser das Gleichgewicht halten und auch das Auf- und Abladen ist leichter.

Sorgen Sie auch dafür, dass der Rucksack ausgewogen ist und nicht eine Seite schwerer ist als die andere. Spätestens am nächsten Morgen macht sich sonst der Rücken mit üblen Verspannungen bemerkbar.

In das untere Fach verstauen Sie leichte Dinge wie zum Beispiel Kleidung oder den Schlafsack.

Isomatte und Zelt passen in der Regel nicht mehr in den Rucksack. Verzurren Sie diese sicher auf dem Deckelfach oder auf der dem Tragegestell abgewandten Seite. Türmen Sie die Zusatztaschen nicht zu hoch über den Kopf oder weit weg vom Rücken. Weit vom Körper entferntes Gewicht bringt den Träger schnell aus dem Gleichgewicht. Prüfen Sie unterwegs immer wieder die Befestigung des Gepäcks. Der Verlust des des Zeltes kann unter Umständen lebensbedrohlich sein.

Auch seitlich des Rucksackes kann Gepäck befestigt werden, denken Sie aber daran die Last auf beiden Seiten gleichmäßig zu verteilen.

Auch die Art der Tour wirkt sich auf die Zusatzbeladung aus: Wenn Sie auf schmalen Wegen durch dichte Vegetation müssen oder im Fels unterwegs sind, sollten Sie auf die seitliche Beladung verzichten. Schnell könnten Sie hängen bleiben oder gar durch eine unbedachte Bewegung am Fels anschlagen und abstürzen. Gegenstände, die Sie ständig griffbereit haben wollen, können Sie zum Beispiel in einer zusätzlichen Gürteltasche transportieren. Dazu gehören meist eine Wasserflasche, Müsliriegel, Kompass, Landkarte und bei Bedarf auch ein Survival-Pack.

So stellen Sie einen modernen Innengestell-Rucksack bequem ein

Moderne Innengestell-Rucksäcke haben zahlreiche Verstellmöglichkeiten. Manche Riemen und Schnallen sind zwar nur mit fingerbrechenden Verrenkungen zu erreichen. Aber da der Rucksack normalerweise nur einmal eingestellt werden muss, kann man das verkraften.

Zunächst einmal lockern Sie alle Gurte die zum Tragesystem gehören.

Anschließend beladen Sie den Rucksack mit 10 bis 15 kg, je nachdem wie viel Gepäck Sie auf Ihrer Tour tragen. Fixieren Sie die Last sorgfältig durch Straffen der Kompressionsriemen des Rucksacks.

Heben Sie den Rucksack auf den Rücken, schließen Sie den Hüftgurt und ziehen Sie ihn kräftig fest. Die Mitte des Hüftgurtes sollte dabei auf dem Hüftknochen aufsitzen.

Straffen Sie jetzt die Schultergurte. Achten Sie darauf, dass der größte Teil des Gewichtes vom Hüftgurt getragen wird, nur ein Viertel des Gewichtes soll auf den Schultern liegen.

Prüfen Sie im Spiegel, ob die Schultergurte in Höhe der Schulterblatt-Unterkante eingeschlauft sind. Wenn nicht: Rucksack absetzen und anders einschlaufen.

Zuletzt hängen Sie noch den Brustgurt ein. Er sollte unterhalb des Schlüsselbeines liegen. Probieren Sie aus, wo es am bequemsten ist, das kann bei Frauen und Männern durchaus unterschiedlich sein.

Sollten Sie aus anatomischen Gründen Schwierigkeiten haben, den Rucksack richtig anzupassen, können Sie noch die Alustäbe des Innengestells verbiegen. Machen Sie dies aber vorsichtig: Die Stäbe sind schneller verbogen als wieder in die richtige Form gebracht.

Nachdem die Grundeinstellung geschafft ist, können Sie noch die Gurte zwischen Rucksack und Hüftgurt festziehen. Diese verringern das seitliche Pendeln des Rucksackes.

Auch die Riemen, die vom höchsten Punkt der Schultergurte zum Rucksack verlaufen, dienen der Stabilisierung. Sie werden soweit gestrafft, dass die Achse des Rucksacks senkrecht verläuft.

Trekking-Tour: Verpflegung in Rationen abpacken

Wer seinen Rucksack für eine lange Tour abseits der Zivilisation packt, muss auf jedes Gramm achten. Auch die Menge der Lebensmittel die mitgenommen werden kann, ist begrenzt.

Packen Sie daher alle Nahrungsmittel vor Beginn der Tour so, dass sie Tagesrationen ergeben. Machen Sie verschiedenfarbige Packungen für Frühstück, Zwischenmahlzeiten und Abendessen.

Das spart eine Menge Sucherei im Rucksack. Halten Sie sich unterwegs unbedingt an die Rationierung. Sonst gibt es gegen Ende der Tour eine böse Überraschung, wenn Müsliriegel, Zucker oder Salz ausgehen oder gar Hauptmahlzeiten fehlen.

Zur Sicherheit sollten Sie ein bis zwei zusätzliche Rationen für den Notfall dabei haben.

Rucksack aufsetzen: Richtig heben und absetzen

Ein Rucksack für eine längere Tour kann schwer werden. Durch eine ungeschickte Bewegung kann es beim Heben oder Absetzen des Rucksacks zu Zerrungen oder sogar zu Bandscheibenschäden kommen. Folgende Anleitung hilft Ihnen Schmerzen zu vermeiden.

Rucksack heben

Rechtshänder:

  • Stellen Sie den Rucksack dicht neben ihr rechtes Bein.
  • Gehen Sie leicht in die Knie und heben Sie den Rucksack am Tragegriff oder an den Schultergurten hoch. Lassen Sie dabei den Rücken gerade um die Bandscheiben zu schonen.
  • Setzen Sie ihn auf dem Oberschenkel des angewinkelten rechten Beins ab.
  • Halten Sie den Rucksack mit der linken Hand fest, und drehen Sie sich mit dem rechten Arm in den rechten Schultergurt.
  • Jetzt können Sie den Rucksack mit der rechten Schulter anheben und gleich den linken Arm durch den linken Schultergurt schieben.

Linkshänder: Analog zu den Rechtshändern, aber auf der linken Seite.

Rucksack absetzen

Rechtshänder:

  • Nehmen Sie den linken Arm aus dem Schultergurt.
  • Lassen sie den Rucksack vom Rücken auf den rechten Oberschenkel gleiten.
  • Ziehen Sie auch den rechten Arm aus dem Schultergurt.
  • Heben Sie den Rucksack mit geradem Rücken auf den Boden.

Linkshänder: Analog zu den Rechtshändern, aber auf der linken Seite.

Wichtig: Heben Sie schwere Lasten generell mit geraden Rücken und nah am Körper. Das Gewicht wird durch die Beugung der Knie und die Kraft der Oberschenkel gehoben.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.