So schwitzen Sie weniger trotz Hyperhidrose

“Ich schwitze zu viel”, das ist für viele ein Problem mit übermäßiger Schweißbildung (Hyperhidrose). Aber: Manche Menschen schwitzen mehr, manche weniger. Wer zu denen gehört, die mehr schwitzen, hat besonders im Sommer nicht viel zu lachen.

Gefahren durch Schweiß

Dabei ist Achselnässe und Körpergeruch häufig das geringere Problem. Wer beispielsweise am Arbeitsplatz nassgeschwitzt in zugiger Umgebung sein Werk verrichten muß, kann sich ernsthaft erkälten.

Kleidung die auf nasser Haut reibt, begünstigt oder erschwert Hautkrankheiten, wie etwa Neurodermitis. Gründe genug, dem Schwitzen ein Ende zu bereiten.

Auf Tee, Kaffee, Alkohol und scharfe Speisen verzichten

Grundsätzlich sollten Sie, wenn Sie zu starker Schweißbildung neigen, auf Kaffee, Tee, alkoholische Getränke und vor allem auf scharf gewürzte Speisen verzichten. All das regt nämlich die Schweißbildung an.

Gesicht eines schwitzenden Mannes - (Foto: iStockphoto/Joshua Blake)
Gesicht eines schwitzenden Mannes – (Foto: iStockphoto/Joshua Blake)

Wenn Ihnen das allein nicht hilft, sollten Sie sich vom Arzt oder Apotheker beraten lassen. So gibt es beispielsweise sogenannte Antitranspirante, die mit Hilfe von Aluminiumsalzen die Schweißdrüsen verengen und dadurch die Schweißbildung hemmen.

Mittel gegen Schweißbildung

Solche Mittel sind wesentlich wirkungsvoller als die in den Deos enthaltenen Deodorantien, die lediglich die Schweißzersetzung und somit den Körpergeruch verhindern. Aber Vorsicht: Nicht jeder verträgt diese Mittel. Bei manchen bewirken sie juckende Hautrötungen bis hin zu schweren allergischen Reaktionen.

In schwerwiegenden Fällen kann ärztliche Behandlung helfen. So lassen sich beispielsweise die Schweißdrüßen unter den Achseln entfernen beziehungsweise stilllegen. Auch eine Behandlung mit Medikamenten wie Odaban ist möglich. Dabei wird ein für die Schweißbildung verantwortlicher Botenstoff blockiert. Weitere Informationen dazu unter: http://www.hyperhidrosis-sweat.com/G_Hyperidrose.htm

Starkes Schwitzen ist selten ein Zeichen für Krankheit

(von Christina Medla, Heilpraktikerin in Fürth)

Selten ist starkes Schwitzen ein Anzeichen für Krankheit, obwohl man natürlich bei Krankheiten oft heftig schwitzt – aber eher als Nebenwirkung.

Durch Schweiß entledigt sich der menschliche Körper vieler unangenehmer Stoffe. Wird Schweiß unterdrückt durch sogenannte Antitranspiranzien, verliert der Körper eine wichtige Ausscheidungsmöglichkeit und es kann zu Erkrankungen kommen, weil der Körper keine Möglichkeit mehr hat die Giftstoffe zu entfernen.

Schulmedizinisch wird man in heftigsten Fällen dazu raten, einen Teil der Haut in der Achselhöhle zu entfernen. Dies um die Schweißdrüsenanzahl zu verringern. Von Intimsprays raten inzwischen die meisten Mediziner ab, weil sie allergische Reaktionen hervorrufen können.

Ist das Schwitzen verbunden mit einem starken Körpergeruch, der durch herkömmliche Deodorants nicht verdeckt werden kann, liegt für den Heilpraktiker eine Mineralstoff-Mangelerkrankung vor, bei der auch die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden können. (Achten Sie diesbezüglich auch auf weiße Flecken auf den Fingernägeln und eine rissige Zunge und suchen Sie bitte einen Arzt auf.)

Auf das Gewicht achten

Fettleibige Menschen leiden häufig unter starker Transpiration. Hier wird dringend empfohlen das Gewicht zu reduzieren, um die Belastung des gesamten Organismus zu senken.

Starkes Schwitzen ist oft auch ein Zeichen von großer seelischer Anspannung und Streß, hierfür empfiehlt sich Autogenes Training, welches auch bei nächtlichen Schweißausbrüchen hilfreich sein kann.

Homöopathie und andere Therapien

Die Homöopathie kennt mehrere Mittel, die zur Anwendung kommen können, jedoch erst nach gründlicher Anamnese. (Befragung des Patienten nach Vorerkrankungen, Befindlichkeiten, Vorlieben und Abneigungen).

In der Aromatherapie verwendet man reines Zypressenöl für die Fußsohlen und Zehenzwischenräume bei Schweißfüßen.

Die aus Indien stammende Ayurvedische Heilkunde rät hierzu, Lebensmittel zu sich zu nehmen, welche Schweiß gar nicht erst aufkommen lassen. So sind beispielsweise Reis, Zitronen und frische Feigen eher schweißhemmende Nahrungsmittel. Mit Pfeffer und Cayenne, oder allgemein scharf gewürzte, mit reichlich Salz versehene Speisen sind hingegen nichts für Leute, die gerne ins Schwitzen kommen. 

Bekommen Sie Ausschlag von Deos?

Bekommen Sie nach Anwendung eines Deodorants einen rötlichen, juckenden Hautausschlag in der Achselgegend, dann sind Sie wahrscheinlich Opfer einer Allergie.

Die meisten Ärtzte und Apotheker raten in einem solchen Fall zur Verwendung von “sanften” oder “milden” Deos ohne Duftstoffe und Alkohol gegen Achselnässe.

Allergie gegen Aluminium?

Sollte das bei Ihnen keine Abhilfe schaffen, dann sind Sie eventuell allergisch gegen Aluminium.

Dieses ist in Form von Aluminiumoxid oder Aluminiumhydroxychlorid (ein Aluminiumsalz) in nahezu jedem Deodorant enthalten, auch in den angeblich sanften.

Fragen Sie in der Apotheke gezielt nach Deos ohne Aluminum. 

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.