So gehen Kinder in Menschenmengen nicht verloren

Ein Besuch auf dem Rummel oder auf einer anderen Veranstaltung, bei der sich viele Menschen drängen, wird für Eltern schnell zur Nervenprobe. Denn es ist nicht immer einfach das Kind im Getümmel im Blick zu behalten. Lesen Sie jetzt unsere Tipps, wie Kinder in Menschenmengen nicht verloren gehen.

Kind auf Kirmes
Kind auf Kirmes – (Foto: iStockphoto.com/Yobro10)

Tipp 1: Absprache

Eine genaue Absprache zwischen den Elternteilen sorgt dafür, dass geklärt ist, wer das oder die Kind(er) im Blick hat. Das ist besonders bei mehreren Kindern wichtig. So vermeidet man, dass beide sich auf ein Kind konzentrieren und keiner die Geschwister im Blick hat. „Du wolltest doch auf die Kleine aufpassen!“, „Ich dachte, du schaust nach ihr.“, sind typische Dialoge in so einem Fall. Also: Sprechen Sie genau ab, wer auf welches Kind aufpasst und machen Sie eine richtige Übergabe wenn Sie die Kinder wechseln wollen.

Tipp 2: Auffällige Kleidung

Wenn alle Kinder die gleiche Regenjacken-Kollektion eines bekannten Kaffeeherstellers tragen, sorgt das nicht für eine gute Erkennbarkeit. Auch gedeckte Farben fallen an Kindern in Menschenmengen nicht auf. Hier darf es ruhig knallig sein. Wählen Sie die äußerste Kleidungsschicht in einer auffälligen Farbe, so sticht Ihr Kind leichter aus der Masse heraus. Wenn Ihnen knallige T-Shirts und ähnliches zu viel sind, wählen Sie wenigstens eine auffällige Mütze oder Kappe. Dürfen Sie auf mehrere kleine Kinder aufpassen, verwenden Sie besser verschiedene Farben, dann können Sie die Kinder schon bei flüchtigem Hinsehen unterscheiden.

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Tipp 3: Telefonnummer

Falls es doch zum Schreckensfall kommt und Sie Ihr Kind in der Menschenmenge verlieren, hilft es, wenn Ihr Kind eine Telefonnummer bei sich trägt. Denn zum Glück gibt es viel mehr Menschen, die froh sind, ein verloren gegangenes Kind wieder an die Eltern zu übergeben als solche die das Kind entführen. Sie können einen Anhänger an den Sachen Ihres Kindes befestigen, auf der Sie die Nummer vermerken. Oder noch sicherer: Schreiben Sie die Telefonnummer mit wasserfesten Stift direkt auf den Arm Ihres Kindes. So empfiehlt es zum Beispiel auch die Münchner Polizei für den Besuch des Oktoberfestes.

Tipp 4: Absprachen

Mit älteren Kindern kann man Absprachen treffen. Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind wie es sich im Fall des Falles verhalten soll, wem es die Telefonnummer zeigen soll und machen Sie einen Treffpunkt aus. Und falls es keinen festen Treffpunkt gibt – machen Sie aus, sie treffen sich immer dort, wo sie sich zuletzt gesehen haben.

Tipp 5: Aufmerksamkeit

Alarmieren Sie das Umfeld. Rufen Sie laut in die Menge, ob jemand Ihr Kind gesehen hat: „Meine fünf-jährige Tochter ist verwunden. Sie trägt eine pinke Jacke. Wer hat sie gesehen?“ Wenden Sie sich außerdem an die Polizei.

Tipp 6: Keine Brustbeutel

Hängen Sie Ihrem Kind niemals die Adresse und dergleichen an einem Band um den Hals. Die Gefahr des Hängenbleibens und Erstickens ist zu groß.

Tipp 7: Keinen Namen

Schreiben Sie niemals den Namen Ihres Kindes sichtbar irgendwo hin. Ansonsten könnten Fremde das Kind mit Namen ansprechen und so sein Vertrauen gewinnen. Auch auf die beliebten Namensaufkleber am Auto sollten Sie aus Sicherheitsgründen verzichten.

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