Spülmittelvergiftung bei Kindern – was tun?

Spülmittel üben einen besonderen Reiz auf kleine Kinder aus. Durch die leuchtenden Farben wird es häufig mit Limonade oder ähnlichem verwechselt und getrunken. Lesen Sie jetzt, was Sie im Falle einer Spülmittelvergiftung tun können. 

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Spülmittelvergiftung – was tun?

Ruhe bewahren

Das Problem mit Spülmittel ist, dass es schäumt. Gerät dieser Schaum in die Lunge kann er die Sauerstoffaufnahme beeinträchtigen und es droht Erstickungsgefahr. Dies gilt übrigens auch für andere schäumende Produkte, wie zum Beispiel Duschgel oder Shampoo. Dennoch ist es wichtig, dass Sie Ruhe bewahren. Nur so können Sie überlegt handeln. Außerdem sorgt Ihre Ruhe dafür, dass auch Ihr Kind ruhig bleibt. Verfallen Sie jedoch in Panik, wird es auch Ihr Kind tun. Schimpfen Sie nicht mit Ihrem Kind und machen Sie ihm keine Vorhaltungen. Das ändert nichts an der Situation und schürt nur zusätzlich Angst.

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Giftnotruf anrufen

Rufen Sie den Giftnotruf an. Hier erhalten Sie 24 Stunden am Tag Hilfe bei Vergiftungen. Halten Sie das Spülmittel bereit, das getrunken wurde.

Tipp: Die Giftnotruf-Nummer ist je nach Wohnort unterschiedlich. Am besten suchen Sie sich schon im Vorfeld die für Sie zuständige Telefonnummer heraus und befestigen sie am Kühlschrank oder einem ähnlichen Ort. Dann müssen Sie im Notfall nicht suchen, sondern können gleich zum Telefonhörer greifen. Hier finden Sie eine Liste der Giftnotrufzentralen.

Rettungsdienst verständigen: 112 wählen

Wenn Ihr Kind Krankheitssymptome durch die Spülmittelvergiftung zeigt, rufen Sie sofort einen Rettungswagen an. Nehmen Sie das Spülmittel mit. Im Krankenhaus kann dadurch die Gefährlichkeit des Mittels leichter beurteilt werden. Die Rufnummer für den Rettungsdienst bei Notfällen ist die 112.

Nicht erbrechen lassen

Bringen Sie Ihr Kind nicht zum Erbrechen. Im Magen richtet das Reinigungsmittel keinen oder nur geringen Schaden an. Die Speiseröhre dagegen reagiert auf scharfe Mittel sehr empfindlich. Sie würde beim Erbrechen verätzt werden. Außerdem können durch die Magenkontraktionen Schaumblasen entstehen, die in die Lunge gelangen können.

Kein Wasser

Geben Sie Ihrem Kind kein Wasser zum Nachtrinken. Viele Reinigungsmittel schäumen. Wenn dieser Schaum vom Magen hochschäumt, kann er eingeatmet werden und gelangt in die Lunge.

Schaumentwicklung verhindern

Meistens nehmen Kinder nur sehr geringe Mengen Spülmittel auf, da der Geschmack sie warnt. Dadurch kommt es nur selten zu einer Spülmittelvergiftung. Viele Eltern haben Entschäumer (z.B. Sab Simplex) in der Hausapotheke, der Babys bei Bauchschmerzen helfen soll. Diese Mittel können Kindern gegeben werden, die Spülmittel zu sich genommen haben. Denn der Entschäumer verhindert, dass Schaum entsteht. Alternativ kann auch ein Stück Butter helfen, die Schaumentwickung zu verhindern.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.