Was tun bei einem Insektenstich?

Gerade in den Sommermonaten keine Seltenheit und leider meist recht schmerzhaft sind Insektenstiche unserer gestreiften Freunde.

Bei Bienenstichen muß darauf geachtet werden, daß der Stachel noch entfernt werden muß, da dieser meist in der Haut verbleibt. Achtung, oft hängt auch noch die Giftblase daran, daher keinen Druck mit der Pinzette auf die Giftblase ausüben. Zugleich hilft der alte Imkertrick, die Stichstelle entweder mit gestoßener glatter Petersilie zu bedecken und zu kühlen oder eine frisch angeschnittene Zwiebel aufzulegen. Letzteres empfinde ich als eher unangenehm.

Bei Stichen in den Mund-Rachen-Raum oder in die Speiseröhre – wenn möglich – sofort schluckweise sehr kalte Getränke zu sich nehmen oder Eis lutschen und den Rettungdienst rufen. Die Gefahr einer Schleimhautanschwellung in diesem Bereich kann zu einem Glottisödem führen – es droht Tod durch Ersticken. Siehe auch Erste Hilfe gegen Insektenstich im Mund.

 

Insektenstiche durch Vorbeugung vermeiden

Auch wenn die Volksmeinung hier anderer Ansicht ist, sind gerade die oben aufgeführten Insekten nicht stechwilliger als andere. Eine Biene kann ihren Stachel meist nur einmal im Leben einsetzen, nach dem Stich – gerade in menschliche Haut – verliert sie ihren Stachel samt Giftblase und stirbt.

Wespen können mehrmals zustechen und sterben auch nicht daran, ebenso verhält es sich bei Hummeln und Hornissen. Die besagten Tiere stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen, also ist das einfachste Mittel sie nicht zu ärgern oder zu stören:

  • Wespennester auf dem Dachboden entfernen Sie entweder im Winter oder, wenn es denn zur Flugzeit sein muß von einem Profi. Bei schwärmenden Bienenvölkern rufen Sie den nächsten Imker oder die Feuerwehr zu Hilfe, unternehmen Sie keinesfalls eigene Schritte.
  • Wespen und Hornissen lieben Fallobst. Oft kann man am Waldrand oder auf Streuobstwiesen ihre emsigen Freßorgien beobachten. Wenn Sie Obstbäume im Garten haben, säubern Sie die Wiese noch im Morgentau von den abgefallenen Früchten und laufen Sie auf keinen Fall barfuß. Auch Süßes in der Nähe dieser Bäume zu verzehren, etwa beim Picknick, ist eher leichtsinnig.
  • Decken Sie Getränke, besonders gesüßte, im Freien stets ab. Verschüttetes und Abfälle abdecken, entfernen oder mit Wasser wegspülen.
  • Hummeln nisten gern in Mäuselöchern, Baumhöhlen, Steinhaufen und unter Holz, wer gerade dort mit Stöckchen herumstochert, kann selbst die höchst friedfertigen Hummeln gegen sich aufbringen. Hornissen sind eher an höheren Gefilden, wie alten hohlen Obstbäumen, verlassenen Bienenstöcken und Vogelnistkästen interessiert.

Erste Hilfe gegen Insektenstich im Mund

Stechen Bienen oder Wespen im Mund- oder Rachenraum zu, kann das lebensgefährliche Folgen für den Betroffenen haben. Durch das Bienengift schwillt das umliegende Gewebe an, die Atemwege verschließen sich und es kommt schlimmstenfalls zu akuter Atemnot.

Für solche Notfälle empfiehlt die Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit in ihrer Ausgabe vom 15. Juni 2003, sofort den Notarzt zu rufen und bis zu dessen Eintreffen den Betroffenen Eis oder Eiswürfel lutschen zu lassen. Je nach Einstichstelle können auch kalte Umschläge um Hals und Nacken die fortschreitende Schwellung eindämmen.

Um Stiche im Mund von vornherein zu vermeiden, sollte man in den Sommermonaten niemals aus bereits geöffneten Dosen oder Flaschen trinken. Benutzen Sie am besten einen Strohhalm zum Trinken.

Wer Wespen und Bienen keine Chance geben will, deckt Speisen während der Mahlzeiten im Freien ab und räumt Essensreste und abgegessenes Geschirr nach dem Essen sofort weg.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.