Windows: Eingabeaufforderung fehlt im Menü

Wenn Sie eine Eingabeaufforderung per rechtem Mausklick auf den Startknopf ausführen möchten, kann es sein, dass der dazugehörige Menüpunkt fehlt. Windows zeigt dann stattdessen hier Powershell an. Lesen Sie, wie Sie den alten Menüpunkt zurückholen.

So tauschen Sie Powershell gegen Eingabeaufforderung aus

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Taskleiste.
  2. Wählen Sie den Menüpunkt Taskleisteneinstellungen aus.

    Taskleisteneinstellungen aufrufen
    Hierüber gelangen Sie zu den Einstellungen für die Eingabeaufforderung.

  3. Es öffnet sich der Dialog, den Sie alternativ auch über Windows-Einstellungen – Personalisierung – Taskleiste erreichen können.
  4. Deaktivieren Sie hier den gezeigten Schalter Beim Rechtsklick …. durch Windows-Powershell ersetzen.

    Powershell deaktivieren
    Dieser Schalter entscheidet, welchen Eintrag für die Kommandozeile das Menü zeigt.

  5. Schließen Sie das Einstellungs-Fenster.

Probieren Sie es aus: Ein Rechtsklick auf den Startknopf oder die Alternative [Win + X] sollte nun wieder Eingabeaufforderung enthalten. Auch der Eintrag Eingabeaufforderung hier öffnen, mit dem Sie aus einem Explorer-Fenster heraus die Kommandozeile aufrufen können, wird damit korrigiert.

Darum gibt es den Eintrag Powershell im Menü

Die Powershell ist seit einigen Windows-Versionen schon als Nachfolger der Eingabeaufforderung geplant und beherrscht ein mächtigeres Instrumentarium als die aus von DOS geerbte Kommandozeile. Microsoft wollte mit diesem Schritt die Benutzer wohl per Holzhammer-Methode auf die neuere Variante hinweisen.

Im Prinzip brauchen Sie die oben gezeigte Reaktivierung der Kommandozeile auch gar nicht unbedingt durchführen. Denn das einfache Starten von Kommandos, mit denen man oft mächtigere Aktionen bewirkt, als per grafischer Oberfläche, klappt in der Powershell genauso wie früher: Sie tippen ein Kommando ein und drucken die Eingabetaste:

Powershell Beispiel
Die Powershell können Sie als Ersatz für die Kommandozeile verwenden.

Mit den speziellen Fähigkeiten des Nachfolger der Eingabeaufforderung müssen Sie sich also gar nicht beschäftigen, wenn Sie einfach nur Befehle absetzen möchten.

Falls die Powershell einen Befehl nicht kennt

Manche besondere Kommandos, die in der normalen Eingabeaufforderung funktionieren, klappen in der Powershell nicht, wie etwa der Befehl mklink, der ein symbolisches Link auf Dateien oder Verzeichnisse anlegt. Das Ergebnis lautet dann

Die Benennung "mklink" wurde nicht als Name eines Cmdlet, einer Funktion, einer Skriptdatei oder eines
ausführbaren Programms erkannt.

Die Abhilfe ist aber ganz einfach:

  • Geben Sie in der Powershell  das Kommando cmd ein.
  • Damit wird eine Eingabeaufforderung gestartet, die Sie durch das fehlenden PS am Zeilenanfang erkennen.
  • Geben Sie nun den oder die gewünschten Befehle ein.
  • Um beide Programme zu verlassen und das Fenster zu schließen, geben Sie zwei mal hintereinander exit ein.
Eingabeaufforderung in Powershell
Kennt die Powershell ein Kommando nicht, starte Sie darin eine Eingabeaufforderung.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.