Navigon: So können andere sehen, wo Sie gerade entlang fahren

Seit der Version 2.3 hat die Navigon-App “Glympse” eingebaut. Dahinter verbirgt sich eine praktische Funktion, die Anrufe vom Typ “Wo bist du denn gerade” unnötig macht.

Der Buchstabe steht für den Lokalisierungsdienst Glympse, der von Navigon unabhängig ist und auch von anderen Programmen unterstützt wird.

So aktivieren Sie die Lokalisierung

Öffnen Sie mit der Schaltfläche rechts oben das Menü von Navigon und wählen dann die Option Einen Glympse senden aus.

Glympse Einstieg
Glympse Einstieg

Sie tippen auf das “G”, worauf sich ein Dialog öffnet. Zuerst wählen Sie aus Ihren Kontakten die E-Mail-Adressen der Personen aus, die Ihre aktuelle Position einsehen dürfen sollen.

Zusätzlich können Sie den vorgegebenen Text “Ich bin unterwegs” durch eine für Ihren Fall passendere Nachricht ersetzen.

Im zweiten Schritt geben Sie dann die Zeitspanne ein, die die externe “Überwachung” laufen soll. Standardmässig ist die Restfahrzeit vorgewählt. Maximal sind 4 Stunden möglich.

Haben Sie die Eingaben beenden, erhalten die Empfänger eine E-Mail, die sie auffordert, ein enthaltenes Link zu klicken.

Auf der Website von Glympse sehen die Angeschriebenen dann ohne jeglichen Login und ohne besondere Plugins Ihre aktuelle Position auf einer Karte sowie weitere Daten, wie die Zieladresse oder die voraussichtliche Ankunft.

Glympse-Kartensicht
Glympse-Kartensicht

Durch laufende Aktualisierungen der Navigations-Software erfährt der Dienst von Ihrem Fortschritt und kann seine Anzeige entsprechend auffrischen.

Das erfordert natürlich ein paar kByte, so dass Sie gerade im Ausland prüfen sollten, ob diese nette Zusatzfunktion Ihnen nicht die Brieftasche leert.

Sehen, wer sich eingeklinkt hat

Nach der versendeten Nachricht verändert sich das Glympse-Symbol und zeigt die restliche Laufzeit der Funktion an.

Sobald sich der erste Angeschriebene über den Glympse-Dienst für Ihr Fortkommen interessiert, wird zusätzlich ein stilisiertes Auge eingeblendet.

Glympse Auge
Glympse Auge

Tippen Sie nun auf das “G”, erhalten Sie eine Liste der Personen zusammen mit dem jeweiligen Status. Sie können damit sehen, wer Ihre Positionsdaten abruft.

Dauert die Fahrt länger als geplant, tippen Sie auf das Symbol und können mit der Schaltfläche “+15:00” die Restlaufzeit jeweils um eine Viertelstunde verlängern.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.