Tipps zur Schwangerschaft

Schwanger zu sein bedeutet für viele Frauen die Erfüllung aller Wünsche, für andere ist es ein Unglück und für wieder andere ist eine Schwangerschaft einfach ein Zustand. Aber egal auf welche Weise die Schwangerschaft gesehen wird, sie ist nicht weg zu leugnen. Wenn sich Frau und Mann darauf einlassen und keine Komplikationen eintreten oder Risiken bekannt sind, wird die Schwangere die Zeit der Schwangerschaft genießen.

Schwangere Frau - (Foto: iStockphoto/nicolas hansen)
Schwangere Frau – (Foto: iStockphoto/nicolas hansen)

Nutzen Sie die regelmäßigen Kontrollen beim Arzt

Wichtig ist auf jeden Fall die ständige Kontrolle durch den Gynäkologen des Vertrauens. Das verleiht der jungen Mutter Sicherheit.

Der Arzt kann bei Bedarf sofort handeln, er kann beruhigen wenn die Schwangere seelische oder körperliche Probleme hat. So ist gewährleistet, dass sowohl die Mutter wie auch das ungeborene Kind wohlauf sind und es auch bleiben.

Schwangerschaft ist keine Krankheit

Während der Schwangerschaft sollte man so normal wie möglich leben, denn Schwangerschaft ist ein Zustand und keine Krankheit.

Sicherlich sind in einer Schwangerschaft manche Arbeiten und Aktionen im privaten Bereich nicht unbedingt nötig und sinnvoll wie zum Beispiel schwere Lasten heben, Fenster putzen und Gardinen aufhängen, also anstrengende Arbeiten über Kopf oder ähnliches.

Es kann auch weiter der Lieblingssport ausgeübt werden, wenn es nicht gerade Kraftsport ist oder Gewichtheben oder Marathonlauf.

Sportliche Betätigung und Bewegung im Allgemeinen ist gut in der Schwangerschaft, denn so bleiben Kopf und Körper im Einklang und fit.

Und gesund und fit muss der Körper sein, denn im Laufe der Monate, in denen sich der Körper verändert und noch für ein Baby sorgen muss, sonst schafft er das nur unter Mühen.

Gönnen Sie sich und Ihrem Baby Ruhepausen

Neben leichtem Sport und leichter bis normaler Arbeit sollte aber auch die Ruhe nicht zu kurz kommen. Die sollte man sich immer dann gönnen, wenn der Körper danach verlangt. Also Füße hoch und ein schönes Buch oder das Strickzeug hervor geholt und schön in den Schatten legen oder wahlweise natürlich das Bett oder die Couch/der Sessel aufsuchen und die Ruhepausen ohne schlechtes Gewissen genießen.

Ein Kurs hilft

Zukünftige Mütter oder Eltern, die bis dato keinerlei Erfahrungen mit Babys gehabt haben, sollten einen Kurs für werdende Eltern belegen. Dort treffen sie auf andere Elternpaare, die vielleicht die gleichen Fragen, Erlebnisse, Sorgen und Probleme haben, mit denen man sich austauschen kann.

Geschulte Kursleiterinnen und Kursleiter klären auf über die richtige Ernährung in der Schwangerschaft. Man bekommt Tipps, wie man sich als Eltern verhalten sollte, man bekommt gezeigt wie man Babys wickelt und badet, eincremt, welche Schlafposition die beste für den neuen Erdenbürger ist.

Wie verläuft die Geburt?

Eine erfahrene Hebamme erklärt den Teilnehmern des Kurses wie die Geburt normalerweise verlaufen wird. Es wird erläutert welche Möglichkeiten der Entbindung es gibt, zum Beispiel die Hausgeburt, die Wassergeburt und mehr.

Ein weiteres Thema ist, wie die werdende Mutter richtig atmet und presst, wie der werdende Vater oder der Geburtsbegleiter bei der Geburt behilflich werden kann.

Zusammen mit den anderen Kursteilnehmern oder auch alleine findet vielfach eine Kreissaalbesichtigung statt und man hat auch die Möglichkeit für sich alleine nach der für einen passenden Örtlichkeit für die Geburt schauen.

Gesund und fit während der Schwangerschaft

Es wird zusammen Schwangerschaftsgymnastik gemacht und die zukünftige Mutter kann auch an einem Kurs Schwimmen für Schwangere teilnehmen.

Bei Aktivitäten, die zukünftige Eltern unternehmen ist das Wichtigste, dass sich die Mutter wohl fühlt und es ihr gut geht.

Richtig essen in der Schwangerschaft

Schwangere beim Essen - (Foto: iStockphoto/nicolas hansen)
Schwangere beim Essen – (Foto: iStockphoto/nicolas hansen)

Früher hieß es immer, die werdende Mutter müsse für zwei essen, damit das Baby groß und stark würde. Das muss überhaupt nicht sein.

Das Baby wird so oder so groß und stark, wenn die werdende Mutter sich gesund und bewusst ernährt.

Wichtig ist eine gute Kombination von allem mit ausreichend Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch. Genügend Flüssigkeit muss sein mit verschiedenen Tees, Wasser, Säften, Saftschorlen.

Es darf schon hin und wieder eine Tasse leckerer Kaffee getrunken werden. Die Betonung liegt hier auf hin und wieder und nicht in großen Mengen.

Im Prinzip gilt: was der Mutter gut tut, tut auch dem Baby gut. Vor allen Dingen soll man ruhig seinen Gelüsten freien Lauf lassen, so merkwürdig diese auch in den Augen der anderen sein mögen und egal wie merkwürdig die Umwelt darauf auch reagieren mag.

Also ruhig ran an das Marmeladenbrötchen mit geräuchertem Lachs oder das Stück leckere Sahnetorte mit Matjeshering.

Schwangere sollten sich fettarm ernähren

Werdende Mütter sollten sich in der Schwangerschaft vitamin- und mineralstoffreich, aber fettarm ernähren. Besonders wichtig ist die Versorgung mit Folsäure, Eisen, Vitamin B12, Jod und Kalzium. Die Techniker Krankenkasse (TK) gibt Tipps, worauf man bei den Lebensmitteln achten sollte:

Richtig essen in der Schwangerschaft bedeutet grundsätzlich: mehr Obst, Gemüse, Kartoffeln, Vollkorn- und Milchprodukte, weniger fett- und kalorienreiche Kost wie zum Beispiel Süßigkeiten. Im ersten Monat ist Folsäure besonders wichtig. Das Vitamin trägt zur gesunden körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes bei. Deshalb sollte bereits jede Frau, die schwanger werden möchte, regelmäßig ihren Folsäurebedarf mit Weizenkeimen, Blattgemüse, Obst und Vollkornprodukten decken.

Vitamin B12 und Eisen

Vitamin B12 trägt zur Bildung der roten Blutkörperchen bei. Es ist in tierischen Lebensmitteln wie Fisch, Fleisch, Geflügel, Milch, Ei und Käse enthalten. Von streng vegetarischer Ernährung für Schwangere ist deshalb abzuraten.

Auch die Eisenzufuhr ist wichtig zur Blutentwicklung. Deshalb sollte dreimal pro Woche mageres Fleisch und Wurst auf dem Speiseplan stehen. Gut ist es, Fleisch zusammen mit Gemüse zu essen oder einen Fruchtsaft dazu zu trinken, da Vitamin C die Eisenaufnahme im Darm steigert.

Für die Jodversorgung sollte man ein bis zwei Mal pro Woche Seefisch essen. Denn: Das Kind entwickelt schon ab der zwölften Schwangerschaftswoche Schilddrüsenhormone.

Für den Knochenbau des Kindes ist Kalzium wichtig. Deshalb sollten Schwangere täglich Milch- und Milchprodukte verzehren. Ungefähr ein Glas Milch, eine Scheibe Käse und ein Becher Joghurt sind ausreichend.

Schwangere sollten reichlich trinken: etwa eineinhalb bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit am Tag. Geeignete Durstlöscher sind Früchtetees und Mineralwasser. Bei Koffein sollten sich werdende Mütter etwas zurückhalten. Unbedenklich sind aber zwei Tassen schwarzer Tee oder Kaffee am Tag.

Nicht zu viel Koffein

Laut neuesten Forschungen amerikanischer Ärzte sollten schwangere Frauen den Koffeinkonsum einschränken. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Studie, an der 42.000 Frauen teilnahmen.

Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen den Abbauprodukten des Koffeins im Blut und der Anzahl von Fehlgeburten.

Demnach haben schwangere Frauen, die sechs oder mehr Tassen Kaffee pro Tag trinken, ein deutlich höheres Fehlgeburts-Risiko als solche, die nur wenig oder gar kein Koffein zu sich nehmen.

Übrigens: Nicht nur Kaffee, sondern auch viele Erfrischungs- und Energy-Getränke enthalten Koffein.

Quelle: Bayerische Verbraucherzentrale

Schwangerschaft: Vorbereitungen für das Baby

Da es in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten sehr oft zu Fehlgeburten kommen kann, warten viele Schwangere oder junge Paare diese Zeit ab, ehe sie beginnen, das Kinderzimmer einzurichten oder Babykleidung zu kaufen.

Eine Liste schützt vor Fehlkäufen

Danach aber kann es los gehen mit dem Einkauf von Babykleidung und Kinderwagen. Wo genug Platz ist, kann man auch schon mit dem Renovieren und Einrichten des Kinderzimmers beginnen. Aber Achtung: Machen Sie nicht alles auf einmal. Zu viel Streß und körperliche Arbeit in der Schwangerschaft ist nicht sinnvoll.

Dazu kommen dann noch die wichtigen Kleinigkeiten, die später das Leben mit Baby um einiges erleichtern werden wie etwa Schnuller und Schnullerkette, eine kuschelige Spieluhr – mit dieser kann man das Baby sogar schon im Mutterleib beruhigen -, ein Ohr- oder Stirnthermometer und so weiter.

Nicht vergessen für die ersten Tage zu Hause darf man die Windeln je nach Bedarf für Junge oder Mädchen und das in der niedrigsten Gewichtsklasse. Falls das Baby nicht gestillt werden sollte, brauchen Sie die Erstlings-Babymilch. Dazu kommen noch Tee, Fläschchen, Sauger und so weiter.

Am Besten machen Sie sich eine Liste bevor Sie zum Einkaufen gehen. Bei der riesigen Auswahl in den Babybedarfsläden kauft man sonst leicht zu viel.

Das eigene Kinderzimmer kann warten

Übrigens: Wenn Sie erst einmal kein Extra-Zimmer für den Familienzuwachs haben – kein Problem. Dem Baby ist es sowieso lieber, wenn es mit im Eltern-Schlafzimmer schlafen darf. Und auch der Platzbedarf für Spielzeug und Kleidung ist im ersten Jahr noch sehr überschaubar.

Noch einmal zu zweit in den Urlaub

Da es der Schwangeren im zweiten Drittel der Schwangerschaft körperlich meist am Besten geht, sollte das junge Paar ernsthaft überlegen, noch einen schönen Urlaub zu zweit zu erleben.

Noch stört der Babybauch nicht so sehr, sie ist noch recht beweglich. Sie dürfen sogar noch Flugreisen unternehmen, solange gesundheitlich alles im grünen Bereich und vom Hausarzt oder Gynäkologen abgesegnet ist.

Schwangeres Paar im Urlaub - (Foto: iStockphoto/Mikhail Zykov)
Schwangeres Paar im Urlaub – (Foto: iStockphoto/Mikhail Zykov)

Das ist für viele Paare die vorläufig letzte Gelegenheit für sehr sehr lange Zeit miteinander und ungestört eine richtig schöne Zeit zu verleben im Namen der Liebe und der Romantik.

Man kann die Zeit im Urlaub in aller Ruhe und Besinnlichkeit nutzen um nach einen passenden Namen für das Baby zu suchen.

Vielleicht steht auch noch ein beschauliches Wellnesswochenende auf dem Erholungsplan für werdende Eltern, wo besonders der werdenden Mutti sanfte Streicheleinheiten verpaßt werden.

So müssen Sie sich in der Schwangerschaft seltener übergeben

Übelkeit während der Schwangerschaft ist leider normal. Viele Frauen leiden darunter. Hinzu kommt oft ein Brechreiz und, dass sich die Schwangere übergeben muss.

So wirken Sie dem Brechreiz entgegen

Mit einem einfachen Hausmittel können Sie versuchen, gegen den häufig morgens auftretenden Brechreiz anzugehen.

Nehmen Sie vor dem Aufstehen zwei Esslöffel Haferflocken zu sich. Kauen Sie die Flocken gründlich, solange Sie nach im Bett liegen.

Stellen Sie sich die Haferflocken abends vor dem Schlafengehen neben dem Bett bereit, damit Sie nicht extra für die Flocken aufstehen müssen, um sie zu holen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.