So wird der Camping-Urlaub mit dem Zelt richtig schön

Zelten ist die Reinform des Urlaubs. Draußen in freier Natur ist es einsam und ruhig – auf dem Camping-Platz zwar etws lauter, aber das Zelt ist hier eine preisgünstige Unterkunft.

Viele scheuen sich, zu zelten. Dabei bietet da Zelt mit dem richtigen Equipment durchaus Bequemlichkeit. Und ganz nebenbei ist man der Natur so nahe, wie sonst nie.

So wird der Camping-Urlaub mit dem Zelt richtig schön

Bei der Auswahl Ihres Zeltplatzes sollten Sie sich unbedingt ein paar Minuten Zeit nehmen. Wählen Sie eine leicht erhöhte Stelle und nehmen Sie härteren und unebenen Boden in Kauf. Unerfahrene Camper geraten leicht in Versuchung ihr Zelt auf eine mit Moos oder weichem Boden bedeckte, ebene Fläche zu stellen. Ein solcher Untergrund entsteht dadurch, dass Wasser nach einem Regen an diesen Stellen besonders lange stehen bleibt – für einen Zeltplatz fatal.

Zelt auf Wiese - (Foto: Martin Goldmann)
Zelt auf Wiese – (Foto: Martin Goldmann)

In unseren Breitengraden kommen Wind und Regen meist aus nordwestlicher Richtung. Richten Sie daher ihr Zelt so aus, dass der Eingang nach Südosten zeigt. Auf der Wetterseite sollten Sie das Zelt besonders gut absichern. Unsymmetrisch gebaute Zelte, wie zum Beispiel Tunnelzelte, stehen mit der schmalen Seite zum Wind am stabilsten.

Wenn Sie in einer heißen Gegend zelten, sind Sie um jedes Schattenplätzchen dankbar. Gibt es Schatten spendende Bäume oder Büsche, dann überlegen Sie vorher, ob Sie gerne lange schlafen und das Zelt daher vormittags im Schatten stehen soll, oder ob Sie lieber den Nachmittag dösend im kühlen Zelt verbringen.

Stellen Sie ihr Zelt aber nie direkt unter einen Baum. Herabtropfendes Harz kann das Außenzelt verkleben, fallende Äste können das ganze Zelt zerstören und schlimmstenfalls die Zeltinsassen erschlagen. Nach einem Regenguss wird das Zelt außerdem durch vom Baum fallende Wassertropfen stundenlang nicht trocken.

Auch beim Zelten im Gebirge droht Gefahr von oben: Selbst kleine herabstürzende Steine können bei ausreichender Fallhöhe lebensbedrohliche Verletzungen verursachen.

Beim Zelten am Meer müssen Sie darauf achten, dass das Zelt oberhalb der Hochwasserlinie steht. Diese erkennen Sie an angeschwemmten Muschelschalen, Algenresten, Holzstücken und Zivilisationsmüll. Suchen Sie die Umgebung gewissenhaft auch nach älteren Hochwasserlinien ab. Planen Sie ausreichend Abstand für starke Wellen während eines Sturmes ein.

Flussbetten sind als Lagerplatz tabu. Selbst an einem strahlend schönen Tag kann es irgendwo flussaufwärts regnen. Die anrollende Flutwelle kommt mit großer Geschwindigkeit. Es bleibt bestenfalls Zeit sich selbst zu retten, die Ausrüstung ist verloren.

Ebenfalls tabu ist ein Zeltplatz neben einer Feuerstelle. Die Funken brennen in Sekundenschnelle winzige Löcher in das Außenzelt.

Zelt aufbauen: Zeltplatz vorbereiten

Bevor Sie ihr Zelt aufstellen, sollten Sie noch kurz den Boden prüfen. Steine, Wurzeln und Äste schaden nicht nur dem Schlafkomfort, sondern können auch den Zeltboden beschädigen.

Liegen Sie Ihren künftigen Schlafplatz zur Probe: stört eine Bodenwelle oder versteckt sich doch noch ein Stein? Oft reicht es in einem solchen Fall, das Zelt ein paar Handbreit zu verrücken und schon schläft es sich besser.

Tipp: Eine Unterlegplane unter dem Zeltboden schützt vor Beschädigungen.

Nach Regen: Zelt trocknen lassen

Wer mit dem Zelt unterwegs ist, muss auch mit Regen rechnen. Das ist ja auch kein Problem. Ein gut abgespanntes Zelt bleibt auch im Regen trocken.

Was aber, wenn Sie ein Zelt nach einem Schauer oder im Regen abbauen müssen?

An sich ist ein nasses Zelt kein Problem: Sie packen das Zelt ein, so wie es ist. Wichtig ist aber, dass Sie nach der Heimreise das Zelt möglichst gleich wieder aufbauen und trocknen lassen. Denn anderenfalls drohen Stockflecken oder gar Schimmel.

Falls Sie keinen Platz haben, um das Zelt aufzubauen, sollte Sie es zumindest ausbreiten, so dass die Plane trocknen kann. Hängen Sie das Zelt zum Beispiel locker über ein paar Stühle.

Zelten: Reparaturhülse nicht vergessen

Für viele ist Camping die schönste Art Urlaub zu machen. Ob mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad: Überall dort wo es einem gefällt kann man sein Zelt aufschlagen und den Aufenthalt genießen.

Allerdings ist es schnell vorbei mit dem Genuss, wenn bei einem Kuppelzelt oder einem der modernen Leichtzelte eine der flexiblen Alustangen einknickt. Das mobile Stoffheim ist dann kaum noch zu gebrauchen, wenn man keine Reparaturhülse dabei hat. Eine Reparaturhülse ist ein passgenaues Aluröhrchen, dass über den Knick geschoben wird und so die Stange stabilisiert.

Zwar gehört bei besseren Zelten eine Reparaturhülse zum Lieferumfang, doch die kann bei einem längeren Urlaub zu wenig sein. Wer im Dunkeln schon einmal über eine Zeltschnur gestolpert ist und dabei in das Zelt gefallen ist, weiß wovon die Rede ist.

Zelt und Regen: Beim Zelten an Wassergraben denken

Wenn das Zelt steht, ist es sinnvoll noch einen Regenabflussgraben um das Zelt zu ziehen. Das kostet zwar etwas Zeit und Schweiß, die Mühe lohnt sich aber spätestens wenn es in der Nacht zu regnen beginnt.

Schon ein Graben von wenigen Zentimeter Tiefe und Breite verhindert, das sich das Regenwasser einen Abfluss direkt unter dem Zelt hindurch sucht. Wenn das Zelt keinen absolut wasserdichten Boden hat, wird es sonst ein feuchtes Schlafvergnügen.

Am schnellsten geht das mit einem stabilen Stock. Ziehen Sie den Graben direkt am Außenrand des Zeltes, dann wird auch das vom Zeltdach herabfließende Wasser abgeleitet.

Übrigens: Falls Sie auf einem Campingplatz zelten, ist der Graben meist verboten. Fragen Sie in jedem Fall beim Platzinhaber nach, bevor Sie mit dem graben anfangen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.