Tippscout-Redaktion 17.05.2011

Klebereste sind ein Problem. Sie tauchen immer dann auf, wenn man es am wenigsten brauchen kann. Gutgelaunt trägt man ein neu erworbenes Teil nach Hause und will nur noch rasch das Preisetikett abziehen. Ratsch – und schon hat sich das Etikett irgendwie geteilt und die verbliebenen Reste kann man dann mühevoll mit dem Fingernagel abkratzen.

Ist das gelungen, dann ist bestimmt noch ein Großteil des Klebers auf dem Untergrund verblieben. Handelt es sich um eine widerstandsfähige Oberfläche (Metall oder Einbrennlackierung), dann kann man das Problem ja mit einem speziellen Etikettenlöser beseitigen. Bringen Sie den aber auf Kunststoffflächen, werden diese meist angelöst und es verbleibt ein hässlicher matter Fleck.

Waschbenzin kann helfen

Wesentlich milder (und somit auch auf vielen empfindlicheren Oberflächen verwendbar; trotzdem an unauffälliger Stelle einen Versuch machen!) ist Waschbenzin.

Das kriegen Sie in Bau- oder Drogeriemärkten. Es löst den Kleber rasch und gut. Natürlich sollte man den gelösten Klebstoff dann noch mit einem sauberen Tuch aufnehmen.

Auch Fette lösen Klebstoff-Reste

Ist die zu reinigende Oberfläche auch empfindlich gegen Waschbenzin, hilft nur noch Butter oder Margarine. Verreiben Sie’s in einer dünnen Schicht auf dem Kleberrückstand und warten Sie zwischen einer halbe und einer Stunde (je nach Raumtemperatur und Resistenz der zu lösenden Schicht).

Die in der Butter oder Margarine enthaltenen Fettsäuren lösen den Kleber auf, so dass Sie dann die ganze Chose bequem mit einem Papier- oder Stofftuch abreiben können.




Aktualisiert am: 17.05.2011