So kommen Sie mit Dauerschwätzern in Diskussionen besser klar

Manche Gesprächspartner haben das Monologisieren als rhetorischen Trick perfektioniert und versuchen damit zu verhindern, dass eine Gegenposition überhaupt zur Sprache kommt. Oft aber haben Sie es einfach nur mit einem Vielredner zu tun, der redet, um zu reden. So etwas kostet Zeit und Nerven.

Das beste Rezept gegen einen “Zutexter” ist es, ihn zu unterbrechen. Die meisten von uns haben zwar gelernt, dass es unhöflich ist, andere zu unterbrechen. Genauso unhöflich ist es aber auch, jemand durch minutenlange Monologe zu langweilen und nicht zu Wort kommen zu lassen.

Trotzdem sollen Sie lieber höflich unterbrechen und sich nicht zum Beispiel durch den folgenden Satz unbeliebt machen: “Jetzt reicht´s. Sie haben genug geredet. Jetzt bin ich dran!”

Viel wirkungsvoller sind Unterbrechungen wie:

  • “Warten Sie bitte mal kurz. Bevor ich es vergesse…”
  • “Ja! Das ist genau wie bei … Dazu sollten wir unbedingt beachten, dass …”

Wichtig ist dabei allerdings, dass Sie das mit etwas Schwung sagen. Ihr Gegenüber soll ruhig kurz stutzen oder gar erschrecken – und kurz aufhören zu reden. Wenn Sie Ihrer Unterbrechung nicht genügend Nachdruck verleihen, redet Ihr Gesprächspartner einfach weiter.

So gehen Sie mit Menschen um, die immer dazwischenreden und das Gespräch an sich reißen

So verhindern Sie, dass eine Person in einer Diskussion dominiert und so die anderen Teilnehmer langweilt.

Nicht zustimmen

Vermeiden Sie Blickkontakt, zustimmende Gesten und Worte wenn die dominierende Person am Reden ist. So zeigen Sie ihm oder ihr, dass Sie das Gesagte nicht interessiert.

Nicht unterbrechen lassen

Lassen Sie sich von dem Schwätzer nicht unterbrechen:

Sprechen Sie mit gleichmäßiger Lautstärke weiter, wenn Sie bemerken, dass der Vielredner wieder zuschlagen möchte. Sobald Sie leiser sprechen, wird er oder sie das Wort ergreifen. Vermeiden Sie in diesem Fall konsequent den Blickkontakt. Wenden Sie sich den anderen Teilnehmern dagegen offen zu.

Wehren

Sollten Sie dennoch unterbrochen werden, wehren Sie sich. Eine friedliche Methode ist der Satz: “Entschuldigen Sie, dass ich weiterrede, während Sie mich unterbrechen.” Hilft das nichts, erklären Sie laut und deutlich: “Lassen Sie mich bitte aussprechen.”

Geben Sie den Anderen in der Runde die Möglichkeit mitzureden

Lenken Sie die Diskussion bewußt auf Teilnehmer, die noch nicht zum Zug gekommen sind. Wenn Sie das Wort haben, beenden Sie den Redebeitrag mit einer Frage an eine dieser Personen. Zum Beispiel: “Wie sehen Sie das, Herr Müller?”. Reisst der Vielredener trotz dieser Ablenkungsmaßnahme das Gespräch an sich, erscheint er äußerst unhöflich.

Vielredner: Kurzes Gespräch führen

Wenn Sie kurz etwas mit einem Kollegen besprechen müssen, der gerne lang und viel redet, probieren Sie einmal folgenden Trick: Nehmen Sie Ihr Mobiltelefon ans Ohr, und gehen Sie auf das Büro des Kollegen zu.

Wenn Sie in der Tür stehen, sagen Sie ins Telefon: „Einen Moment, bitte“. Dann sagen Sie Ihrem Kollegen das, was Sie ihm sagen müssen. Der wird sich wichtig vorkommen, weil Sie ja Ihr Gespräch eigens für ihn unterbrochen haben.

Bevor er sie dann aber in Smalltalk verwickelt, deuten Sie auf Ihr Telefon und machen ihm klar, dass da jemand auf Sie wartet. Dann gehen Sie und sprechen mit Ihrem Mobiltelefon, bis Sie außer Reichweite sind.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.