Staubsauger-Roboter – für uns eine große Hilfe 🥳

Wir haben Hunde – zwei Dalmatiner und einen kleinen Mischling. Hunde haben Haare. Dalmatiner haben besonders viele Haare, die sie gerne abwerfen und im Haus verteilen. Deshalb lohnt ein Saugroboter bei uns. Einmal pro Tag fährt der Bot durch das Haus. Jeden Tag ist der halbe Auffangbehälter voll. Überwiegend mit Hundehaaren.

Was den Saugroboter neben der reinen Zeitersparnis so wertvoll macht: er kommt an viele Stellen, die mit dem normalen Staubsauger nur schwer zu erreichen sind. Unter Schränke oder das Sofa. Einziger Haken: Manchmal bleibt der Sauger unter dem Sofa hängen. Aber das lässt sich verschmerzen.

Staubbehälter des Xiaomi Roborock
So sieht der Staubbehälter jeden Tag aus: Halb voll mit Hundehaaren. Das lohnt sich! (Foto: Martin Goldmann)

Nachteile der Saugroboter

Unser erster Roboter-Sauger war ein Flop. Der Deebot hatte sich etwa zwei Wochen ganz gut geschlagen. Dann fing er an, die Karten zu vergessen, die er mühsam angelegt hatte. Das nächste Problem: er fand sich nicht mehr zurecht. Es genügte, den Saugroboter einmal kurz anzuheben und zurück zu setzen. Danach verlor er die Orientierung und wollte zurück zur Ladestation. Die wiederzufinden war ein weiteres Problem. Wir haben den Deebot an Amazon zurück geschickt.

Saugroboter Ecovacs Deebot
Der Deebot von Ecovacs hat unsere Erwartungen nicht erfüllt. (Foto: Martin Goldmann)

Der Nachfolger, ein Xiaomi Roborock, hat weniger Macken. Gelegentlich fährt er sich unter dem Sofa fest. Und zweimal ist er aus dem Obergeschoss die Treppe heruntergestürzt. Einer Treppenstufe fehlt seitdem ein Stück Holz. Auf die Absturzerkennung verlasse ich mich nicht mehr. Eventuell kommt ein Magnetstreifen als virtuelle Mauer. Bis dahin darf der Roboter oben nur hinter verschlossenen Türen arbeiten.

Saugroboter Xiaomi Roborock
Nach rund drei Monaten im Einsatz erledigt der Xiaomi Roborock seine Arbeit immer noch zuverlässig. (Foto: Martin Goldmann)

Ersetzt der Saugroboter die Hausarbeit?

Der Bot ist eine große Hilfe. Aber er kommt nicht überall hin. Bei Ecken hat er Probleme ebenso wie an schmalen Lücken zwischen Möbelstücken. Hier sauge ich immer noch von Hand. Schwierigkeiten gibt es auch mit Kabeln, Blättern oder Papier. Die Kabeln rollen sich um die Saugbürste, Blätter und Papier verstopfen den Auffangbehälter.

Holzsplitter eine Holztreppe
Absturz: Der Xiaomi Roborock ist eine Treppe hinuntergestürzt und hat Macken hinterlassen. (Foto: Martin Goldmann)

Deshalb: Vor jedem Start des Saugers einen Rundgang durch das Zimmer machen und alles aufheben, was auf dem Boden nichts verloren hat. Auch beim Thema Teppich bin ich vorsichtig. Die schüttle ich aus oder sauge sie per Hand ab und lege sie dann beiseite, so dass der Sauger freie Fahrt hat. Abgesehen davon fehlt mir mit Teppichen die Erfahrung. (Gerne kommentieren!)

Die Sache mit der App

Nicht so richtig glücklich bin ich mit der App, die zum Staubsauger geliefert wird. Irgendwo in Fernost muss ich einen Account anlegen, der die Innereien meines Hauses speichert? Dafür bekomme ich mit der App aber Statusmeldungen und kann den Bot zielgenau steuern. Ist also eine Abwägungssache. Eigentlich müsste der Roborock auch ohne App funktionieren. Habe ich noch nicht ausprobiert. (Falls jemand Erfahrungen damit hat, gerne in die Kommentare schreiben.)

Bots sind hilfreich

Bin ich also faul geworden? Nein. Ich mache immer noch brav meine Hausarbeit. Nur: Genauso wie Geschirrspüler und Waschmaschine helfen, hilft eben noch ein Saugroboter. Besonders wegen der Hundehaare lohnt das Gerät. Der Sauger füllt jeden Tag den halben Schmutzbehälter mit Hundehaaren. Seitdem wir den Bot nutzen, haben wir praktisch keine Wollmäuse mehr. Für uns also eine große Hilfe.

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