So finden Sie die Himmelsrichtungen mit Hilfe einer Uhr heraus

Mit Hilfe einer Uhr finden Sie sich in freier Natur besser zurecht. Denn mit ein wenig Grundwissen können Sie mit der Uhr feststellen, wo Süden ist und daraus die Himmelsrichtungen ableiten.

So bestimmen Sie die Himmelsrichtungen ohne Kompaß

Sie benötigen dazu eine analoge Uhr und die Sonne. Richten Sie das Zifferblatt so aus, dass der Stundenzeiger in Richtung der Sonne zeigt.

Denken Sie sich einen Strich, der vom Mittelpunkt der Uhr zur Ziffer 12 geht. Halbieren Sie nun den Winkel zwischen dem gedachten Strich und dem Stundenzeiger. In dieser Richtung liegt Süden.

In der Sommerzeit funktioniert das auch. Allerdings gilt hier die Ziffer 1 anstelle der 12.

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6 Gedanken zu „So finden Sie die Himmelsrichtungen mit Hilfe einer Uhr heraus“

  1. Man richtet nicht die 12 ( Winterzeit DE ) oder die 1 ( Sommerzeit DE ) sondern immer den Stundenzeiger in Richtung Sonne aus. Dann halbiert man zwischen der 12 oder der 1 in Richtung Stundenzeiger vor 12 Uhr und nach 12 Uhr in Richtung der Zifferblatt-Zahl 1 oder 12. Das ist doch klar wie Klosbrühe.

    Ansonsten stimmt es, daß es Abweichungen zwischen Tag-/Nachtgleiche und dem Rest der Jahreszeiten gibt.
    Supergenau ist die Methode nicht. Annähernd genau ist sie allemal.
    Aber dann hat man ja noch Kartenmaterial und Landmarken. Man läuft ja nicht blind durch die Botanik.

    Moos wächst auf der feuchten Wetterseite an Baumstämmen. Stimmt. Aber die feuchte Wetterseite ist nicht überall in allen Regionen dieser Welt in der gleichen Himmelsrichtung zu finden.
    Da muss man also vorsichtig sein.

  2. Südhalbkugel : 12:00 Uhr Makierung auf die Sonne ausrichten, Winkel zum Stundenzeiger halbieren , zeigt genau nach Norden ( Süden ist entgegen gesetzt ). Am Äquator ist die Richtung nicht peilbar (zeigt nur nach oben ). Da Tag / Nacht gleiche oder ungleiche durch die Achslage zur Sonne bestimmt wird klappt dass immer solange die Sonne sichtbar ist. Die einzige Variante ist die Lokale / also die Meridian Zeit, die muss stimmen. innerhalb eine Politischen Zeitzone ist also mit einer Abweichung zu rechnen. Ausserdem ist die Peilung immer ungenauer je näher man sich am Äquator befindet. P.S. mit Kompass und Uhr kann man im gengenzug seinen Längengrad und damit die Geographische Zeitzone ermitteln. Die Erfindung des Chronografer (eine Uhr die unabhängig von der Geografischen Position immer die Zeit eines Bezugs Meridian anzeigt) hat eine genaue Ortsbestimmung erst möglich gemacht, und dadurch die genaue nautische Navigation.

  3. Das geht natürlich auch mit einer Digitaluhr. Man liest die Uhrzeit ab, malt eine Analoguhr in den Sand oder auf den Arm o.ä. und schon weiß man wieder wo Süden ist. 🙂
    Man kann natürlich auch die Hand flach vor sich halten und der Mittelfinger ist 12 Uhr. usw.

  4. Auf der Südhalbkugel funktioniert das Prinzip nicht, weil sich die Sonne für den Betrachter dort GEGEN den Uhrzeigersinn bewegt. Streng genommen funktioniert es auch auf der Nordhalbkugel nur an den beiden Tagen der Tag- und Nachtgleichheit (also bei einem 12-Stunden-Tag), wenn die Sonne wirklich im OSTEN aufgeht !
    Auf der Südhalbkugel müsste das Prinzip funktionieren, wenn man den Stundenzeiger nicht von der Mitte zur Spitze, sondern von der Spitze zur Mitte in Richtung Sonne ausrichtet !

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