Was Sie über USB-Sticks wissen sollten
Der USB-Stick ist ein praktisches und einfach zu handhabendes Speichermedium für den Transport von Daten. Die USB-Speicherstifte gibt es in Kapazitäten von bis zu 256 Gigabyte. Allerdings sind die Modelle zum aktuellen Zeitpunkt (Januar 2010) kaum bezahlbar. Üblich sind derzeit Kapazitäten zwischen acht und 16 Gigabyte.
USB-Stick als Transportmedium
Seinen Haupteinsatzzweck hat der USB-Stick als Transportmedium. Mit ihm lassen sich schnell und einfach Daten von einem PC kopieren und auf einem anderen Rechner wieder aufspielen. Da die USB-Sticks in der Regel mit dem Dateisystem FAT32 formatiert sind, können sowohl Windows-Computer wie auch Apple- und Linux-Systeme Daten des USB-Stick lesen und schreiben.
Wichtig für einen sicheren Transport ist, dass der USB-Stick über einen Schutz für den Stecker verfügt, zum Beispiel eine Kappe. Andere USB-Speicherriegel haben einen Mechanismus, um den Stecker aus- und einzufahren.
Dank ihrer kompakten Ausmaße lassen sich USB-Speicher bequem in Taschen unterbringen. Manche Exemplare verfügen auch über ein Band, damit man sie sich umhängen kann.
USB-Stick als Backup-Medium
Ein weiterer Einsatzbereich der USB-Sticks ist die schnelle Datensicherung für zwischendurch. Sei es die Diplomarbeit oder eine wichtige Grafik: die Dateien sind im Handumdrehen auf dem Speicherstab gesichert. Dadurch, dass er sich bequem abziehen lässt, kann der USB-Stick auch an einem anderen, sicheren Ort gelagert werden.
Software auf dem USB-Stick
Für den USB-Stick gibt es auch portable Software, Programme also, die vom Stick aus gestartet werden können. Auf diese Weise können Sie Programme auf einem PC ausführen ohne auf dem System Spuren zu hinterlassen. Eine Zusammenstellung portabler Programme finden Sie bei Portable Apps.
USB-Stick absichern
Ein Gefahrenpunkt bei USB-Sticks: Sie können verloren gehen oder gestohlen werden. Die darauf gespeicherten Daten sind dann dem Dieb zugänglich - das kann bei sensiblen Daten fatal werden.
Viele USB-Sticks haben deshalb eine Verschlüsselungs-Software im Lieferumfang. Praktischer allerdings ist es, wenn die Sticks eine Hardware-Verschlüsselung an Bord haben. Dann müssen Sie sich nicht mit Extra-Programmen herumschlagen. Allerdings kostet die Hardware-Verschlüsselung extra.
USB-Stick contra externe Festplatte
Externe Festplatten sind größer als USB-Sticks und nicht so transportabel. Denn im Inneren der Platte sind bewegliche Teile, die kaputt gehen können, wenn die Platte einmal herunterfallen sollte. Bei einem USB-Stick haben Sie bessere Chancen, dass die Hardware und die Daten überleben.
Andererseits bieten die externen Platten mehr Kapazität. Auf USB-Sticks mit einem Terabyte Speicher wird man noch eine Weile warten müssen - auf bezahlbare Sticks mit dieser Kapazität sicher noch länger. Externe Platten mit dieser Kapazität sind bereits üblich und für weniger als 100 Euro zu haben.
Für große Datenmengen verwenden Sie also die externe Platte - für die kompakten Datenhappen zwischendurch den USB-Stick.
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Weiter:Aktualisiert am: 2010-02-03 17:34:41
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